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Game Developers Conference Europe 2016: Ergebnisse der Umfrage unter europäischen Mitgliedern der Spieleindustrie: Steigendes Interesse an VR; PC und mobile Plattformen immer noch führend; Skepsis gegenüber Crowdfunding wächst

Game Developers Conference Europe 2016 (Messen) von
Game Developers Conference Europe 2016 (Messen) von - Bildquelle: UBM Tech Game Network
Mit dem Ziel, den aktuellen Stand der europäischen Spieleindustrie vor der Game Developers Conference (GDC) Europe zu erfassen, haben die Veranstalter der GDC über 800 in Europa ansässige Mitglieder (Besucher oder Speaker früherer GDC-Events) der Spieleindustrie befragt. Es ist die vierte Umfrage zum "European State of the Industry". Die Ergebnisse zeigen ein steigendes Interesse an Virtual Reality, insbesondere für HTC Vive. Abgesehen von einem verstärkten Release-Fokus von Spielen für PlayStation 4 und Xbox One, sind der PC und die mobilen Plattformen aber immer noch führend. Zudem wird eine zunehmende Skepsis gegenüber Crowdfunding deutlich.

PC und mobile Geräte weiterhin die beliebtesten Plattformen - Konsolen legen zu
"Auf die Frage, auf welcher Plattform ihr zuletzt fertig gestelltes Spiel veröffentlicht worden ist, antworteten 49% der Umfrage-Teilnehmer "für PC/Mac". 40,5% haben einen Titel für Smartphones/Tablets veröffentlicht, 17,5% für PlayStation 4 und 13,6% für Xbox One. 61% werden ihr aktuell in Entwicklung befindliches Spiel für PC/Mac veröffentlichen, 46,9% auf Smartphones/Tablets, 29,6% für PlayStation 4 und 25,7% für Xbox One.

Mit Blick in die Zukunft gaben die Befragten an, sich auf PC und mobile Geräte zu fokussieren, jedoch stieg auch das Interesse an aktuellen Spielekonsolen. 62,8% werden ihr nächstes Spiel für PC/Mac veröffentlichen, 44,3% für Smartphones/Tablets, 36% für PlayStation 4 und 30,3% für Xbox One.

Auf die Frage, welche Plattform am interessantesten für Entwickler ist, gaben 59,7% PC/Mac an. Gleich darauf folgten mit 48,3% Virtual Reality Headsets und mit 41,5% PlayStation 4. Smartphones/Tablets rangierten bei dieser Frage nicht unter den Top 3, was der Aufteilung in zwei verschiedene Kategorien zuzuschreiben ist. 36,9% der Befragten gaben Smartphones als interessante Plattform für Entwickler an, während nur 29,5% sich für Tablets entschieden."


Interesse an VR-Spiele-Entwicklung steigt
Die Umfrage zeigt erneut einen Anstieg an dem Interesse für Virtual Reality: "In der Umfrage von 2015 gaben noch 33,4% der Befragten an, dass sie an der Entwicklung eines VR-Spiels Interesse hätten. Damit rangierte die Plattform hinter PC/Mac, PlayStation 4, Smartphones und Tablets. In diesem Jahr zeigten sich die europäischen Entwickler deutlich interessierter an VR als an mobilen Geräten.

Mit den unterschiedlichen am Markt erhältlichen VR-Plattformen stellt sich die Frage: Für welche Geräte entwickeln europäische Firmen Spiele? Nach Auswertung der Umfrage gab der Großteil der Befragten Oculus Rift und HTC Vive an. 23,1% der Entwickler arbeiten an einem Spiel für Oculus Rift, 22% für Vive. Immerhin 11,8% gaben das PlayStation-VR-Headset an. (...) Gewinner bei den VR-Plattformen ist Vive, da im letzten Jahr nur 3,9% der Entwickler angaben, ein Spiel für SteamVR zu entwickeln.

Auch wenn noch ein Großteil der befragten Entwickler (66,3%) bestätigte, an keinem VR-Spiel zu arbeiten, gaben nur 34,5% an, überhaupt nicht an VR interessiert zu sein. 50% waren an HTC Vive interessiert, 34,1% an Oculus Rift und 33,5% an dem PlayStation-VR-Headset. Die Zuversicht in den VR-Spiele-Markt wurde jedoch gedämpft. Nur noch 68,8% der Befragten sahen in VR einen langfristig zukunftsträchtigen Markt. Im letzten Jahr gaben dies noch 71,7% an."


Großteil der europäischen Entwickler sind eigenfinanziert
"Ein Großteil der befragten Entwickler in Europa finanziert sich selbst: 57,8% gaben durch Eigenkapital der Firma an, 32,9% durch Privatkapital. Daneben galt die Finanzierung durch einen Publisher als die drittwichtigste Geldquelle: 18,7% profitierten von der Finanzierung durch einen Publisher. Diese Frage wurde den Teilnehmern der GDC Europe State of the Industry Umfrage in diesem Jahr zum ersten Mal gestellt. Vergleichswerte zu 2015 sind nicht vorhanden."

Aber auch Crowdfunding war in diesem Jahr wieder ein wichtiges Thema. Im letzten Jahr gab es eine leichte Zunahme an Firmen, die Crowdfunding nutzen. Das generelle Interesse ist jedoch weiterhin niedrig. 5,2% der befragten Entwickler haben Crowdfunding bei ihrem Titel genutzt, verglichen zu 4,2% im letzten Jahr. 28,8% gaben an, Crowdfunding bei zukünftigen Projekten zu nutzen. 2015 waren es noch 34,2%, die diese Form der Finanzierung für Titel geplant hatten.

"Meiner Meinung nach ist Crowdfunding eine schreckliche Methode, ein Spiel zu finanzieren, und ich würde nie darauf zurückgreifen", gab ein Entwickler bei der Umfrage zu Wort. "Es bedarf mehr Arbeit um Endkonsumenten zuverlässig auf Crowdfunding-Kampagnen hinzuweisen und gleichzeitig das Vertrauen der Geldgeber zu stärken, wie Gelder vom Entwicklerteam genutzt werden", gab ein anderer Befragter an. Ein weiterer Entwickler gab an, dass es für Entwickler außerhalb des US-Markets viel schwieriger ist, Crowdfunding-Projekte zu unterhalten: "Der Großteil der Crowdfunding-Plattformen zielen auf den US-Markt ab. Wir würden uns unterschiedliche Zahlungsmethoden sowie mehr Klarheit bei steuerlichen und rechtlichen Aspekten wünschen."

Die Game Developers Conference (GDC) Europe 2016 findet vor der gamescom 2016 in Köln statt. Weitere Informationen zur GDC Europe, dem Konferenz-Programm und allen Ausstellern sind auf der Webseite www.gdceurope.com zu finden.

Quelle: UBM Game Network

Kommentare

GrinderFX schrieb am
Die Aussage sagt aber leider nur etwas über die Quantität aus und die ist eher nicht so wichtig.
Denn gerade der Mobile und der PC Markt werden zur Zeit förmlich von Schrottspielen überschwemmt.
Der PC neigte in der Vergangenheit schon leicht dazu low Budget Titel zu haben aber das waren wenige und lag einfach am leichten und kostenlosen Zugang für Entwickler.
Jetzt wird der PC aber durch Steam von einem Schrott überschwemmt. Das ist echt nicht mehr schön und für den User nicht von Nutzen.
Das nun positiv zu sehen und als Interesse zu feiern, sehe ich vollkommen anders.
casanoffi schrieb am
Nun ja, bezogen auf das Interesse an VR - es ist nur Interesse. Das haben viele.
Man muss es sich nur leisten können, sowohl die Entwickler als auch die Nutzer...
Sys64738 hat geschrieben:Handy Spiele sind die Blase des Jahrzehnts.

Interessanter Satz.
Blasen im Bezug auf Marktsituationen sind ein wiederkehrendes Muster von hohen Umsätzen stark steigenden und dann zusammenbrechenden Preisen bis hin zum Crash.
Die Frage ist "welche" Preise denn stark steigen und dann zusammenbrechen sollen?
Die meisten, finanziell erfolgreichen Titel, sind ja ohnehin "kostenlos" und werden "nur" durch Werbung und freiwillige In-App-Käufe finanziert.
sphinx2k schrieb am
Ist eben die Frage wie viele Entwickler auf der GDC rumlaufen. Dann kann man zuminest sagen das die Umfrage eben Representativ für GDC besuchende Entwickler ist.
Aber generell bleibt das Problem, wenn jeder der ein Handy Spiel entwickelt als Entwickler. Sagt entwickler nicht viel aus. Und bei Besuchen von Vorträgen die sich damit beschäftigen wie man möglicht effizient die Wale mit seinem Mobile Game ausnimmt, wäre ich ganz vorsichtig irgendwelche Prognosen abzuleiten.
greenelve schrieb am
Sys64738 hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben:Rein von der Menge her kann es repräsentativ sein. Dies erlaubt uns die Stochastik.

Oder auch bekannt als: Kaffeesatz lesen ;)
Für eine repräsentative Umfrage hätten sie vielleicht nicht nur Leute fragen sollen, die damit ihr Geld verdienen. Klar, dass die sagen: Öh, Kickstarter = doof, mobile games (aus genannten Gründen) = total subba!

Also entweder ist es Kaffeesatz lesen und somit undurchsichtig oder die Ergebnisse der Befragung kommen von Leuten, die damit noch mehr Geld scheffeln wollen.
Aber Stochastik funktioniert schon mathematisch. Wie genau Umfragen sein können, sieht man bei politischen Wahlen, wenn die Umfrageergebnisse recht nah am tatsächlichen Wahlsausgang sind.
Was die Umfrage hier anbelagt, es ist auf Handys und PC einfacher zu programmieren und veröffentlichen. Und ja, auch die Einnahmen spielen für Entwickler eine Rolle.
Kickstarter hatte mal einen Hype, aber der schwindet. Spieler sind vorsichtiger geworden und geben nicht mehr überall ihr Geld dazu, bzw. gibt es genügend Projekte, wodurch ausgesucht werden muss, wohin das Geld geht.
Direkte Meinungen der Entwickler werden ebenfalls genannt:
"Meiner Meinung nach ist Crowdfunding eine schreckliche Methode, ein Spiel zu finanzieren, und ich würde nie darauf zurückgreifen", gab ein Entwickler bei der Umfrage zu Wort. "Es bedarf mehr Arbeit um Endkonsumenten zuverlässig auf Crowdfunding-Kampagnen hinzuweisen und gleichzeitig das Vertrauen der Geldgeber zu stärken, wie Gelder vom Entwicklerteam genutzt werden", gab ein anderer Befragter an. Ein weiterer Entwickler gab an, dass es für Entwickler außerhalb des US-Markets viel schwieriger ist, Crowdfunding-Projekte zu unterhalten: "Der Großteil der Crowdfunding-Plattformen zielen auf den US-Markt ab. Wir...
Sys64738 schrieb am
greenelve hat geschrieben:Rein von der Menge her kann es repräsentativ sein. Dies erlaubt uns die Stochastik.

Oder auch bekannt als: Kaffeesatz lesen ;)
Für eine repräsentative Umfrage hätten sie vielleicht nicht nur Leute fragen sollen, die damit ihr Geld verdienen. Klar, dass die sagen: Öh, Kickstarter = doof, mobile games (aus genannten Gründen) = total subba!
schrieb am

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