Shadow of the Tomb Raider: Wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft - 4Players.de

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Action-Adventure
Publisher: Square Enix
Release:
14.09.2018
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Vorschau: Shadow of the Tomb Raider
 
 
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Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Shadow of the Tomb Raider (Action) von Square Enix
Shadow of the Tomb Raider (Action) von Square Enix - Bildquelle: Square Enix
Die Produktion von Shadow of the Tomb Raider verschlingt ungefähr 75 bis 100 Mio. Dollar und dann kommen noch bis zu 35 Mio. Dollar für Werbung/Marketing hinzu, dies hat David Anfossi (Chef von Eidos Montreal) in einem Interview gegenüber GamesIndustry verraten. Er sagte: "Shadow of the Tomb Raider und andere AAA-Einzelspieler-Spiele kosten 75 bis 100 Millionen Dollar. Und das ist nur die Produktion; für Werbung/Marketing kommen noch fast 35 Millionen Dollar hinzu. Also es gibt definitiv Druck. Wir können es nicht vermeiden."

Außerdem sprach Anfossi über die Produktion und die Relevanz von Einzelspieler-Titeln mit Story-Fokus und erklärte, dass sie einen Weg finden müssten, wie "große Einzelspieler-Projekte" im heutigen Umfeld noch funktionieren könnten. Als positives Beispiel nannte er das stark Charakter-fokussierte Hellblade: Senua's Sacrifice von Ninja Theory.

Der Frontmann von Eidos Montreal sagte: "Jedes Jahr oder alle zwei Jahre gibt es diese Trends. Ob Multiplayer, Coop, MMO oder Einzelspieler - wenn sie die richtige Qualität liefern, werden sie das gewünschte Publikum erreichen. Davon abgesehen, glaube ich, dass die Story-getriebene Erfahrung einen Generationswechsel durchläuft. Besonders für Leute wie mich, die Älteren ... Leute, die 25 oder älter sind. Wenn man sich God of War anschaut, dann ist das ein ziemlich gutes Beispiel für eine großartige Einzelspieler-Erfahrung. Ich mag es sehr, aber ich habe vielleicht nicht die Zeit, es durchzuspielen. Für mich ist das frustrierend, denn wenn man eine Story-getriebene Erfahrung beginnt, will man den Schluss sehen. Also müssen wir uns anpassen und neue Modelle ausprobieren."

"Zum Beispiel - und das ist nur meine Meinung; völlig unverbindlich - sagen wir, dass wir eine sehr gute Geschichte mit einem komplexen Universum und starken Charakteren entwickeln. Man startet das Spiel und beendet es in drei Stunden. Das kostet 30 Dollar. Das war's. Vielleicht ist das der Weg, um mit Story-zentrierten Spielen fortzufahren. Man bringt ein starkes Erlebnis, man sorgt dafür, dass das Publikum daran interessiert ist, und man sorgt dafür, dass es wirklich vollendet werden kann. Wir machen uns immer wieder Gedanken darüber, aber der Einzelspieler-Modus ist für mich so stark wie zuvor, und sollte auch in Zukunft weiter bestehen."

Bei Eidos Montreal befinden sich derzeit drei Spiele in Entwicklung: Shadow of the Tomb Raider sowie das Avengers Project in Zusammenarbeit Crystal Dynamics. Das dritte Projekt ist laut Gerüchteküche ein Guardians-of-the-Galaxy-Spiel vom Deus-Ex-Team.

Letztes aktuelles Video: Ankündigung Das Ende vom Anfang Deutsch


Quelle: Gamesindustry
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Kommentare

Sn@keEater schrieb am
hydro skunk 420 hat geschrieben: ?
11.05.2018 21:38
Ich würde ebenfalls dir Rückkehr von linearen ~8 Stunden SP-Games begrüßen. Dieser ganze Open World Trend... ich kann's nicht mehr sehen.
100% zustimmung. Dieser trend das SP Spiele immer großer werden wo deren Welten mit zig Nebenquiest/Sammelkrams gefüllt sind geht mir auch sehr auf die Eier. Wenn ich schon lese das der Fokus beim neuen Tomb Raider noch stärker auf das Craften gelegt wird bekomme ich das kalte Kotzen. Nicht weil es generell ein problem ist sondern viele Spiele diesen Weg gehen persönlich kann ich es auch nicht mehr sehen.
Und wenn sowas wie The Order1886 kommt (Was mir richtig gut gefiel) dann wird es von vielen zerrissen. Dabei war das im ganzen eine zwar eher kurze aber sehr gute Unterhaltung.
Bitte mehr davon!
Ryan2k6 schrieb am
Ich mochte die "Schlauch"Abschnitte in TR lieber, als die offenen Hubs, einfach schon dieses, "uff, womit soll ich denn jetzt nur anfangen" Gefühl stört mich.
Hab lieber Schlauch an Schlauch mit einer Geschichte die mich treibt, als offene Areale die ich aufdecken soll nur um dann unnützes Zeug zu finden oder nicht zu wissen wo ich denn nun lang soll. "Oh, eine Höhle, wow da sitzt ein Bär der bewacht bestimmt....nein er liefert nur n Pelz für nen Pfeilköcherupgrade..."
Heruwath schrieb am
ChrisJumper hat geschrieben: ?
14.05.2018 22:56
Zelda und Witcher 3 sind da anders? Was hat dich bei Zelda (BotW) motiviert?
Bitte sag jetzt nicht Sammelkram wie diese Mini-Rätsel-5-Min-Dungeon oder die Fotos/Sammelei.
Witcher 3 hat sehr viele gute A oder B Ereignisse und wahrscheinlich auch einige gute Quests. Ich freue mich schon drauf das Spiel noch mal in Angriff zu nehmen, aber was mir da fehlte war ein Kampfsystem wie bei HZD. Beim Witcher brauche ich öfters das Logbuch was mir verrät wie ich einen Gegner töten kann. Was natürlich nicht schlecht ist.. aber für einen Casual wie mich ist das ein wenig Contraproduktiv, weil ich das natürlich mit der Zeit alles vergessen haben, und einfach keine Lust/Zeit zum Nachlesen habe.
Vielleicht wenn ich mal mit einem Gebrochenen Bein 3 Monate Bettruhe brauche, spiele ich den Witcher noch mal komplett durch. ;)
Edit: Wie auch dem, eine Verkürzung auf den kleinsten Gemeinsamen Nenner finde ich eher kontraproduktiv. Ich glaube auch nicht das es dazu führt das sich mehr Verkäufe absetzen lassen. Fordert ein Spiel zu viel, kann sich der Spieler ja an das Spiel anpassen... das gehört natürlich dazu, wie die Erkenntnisse das ein Spiel einfach nichts für einen Ist. Das ist natürlich ziemlich gut so und muss so sein. Schade das der Chef-Entwickler das nicht verstanden hat.
Ich würde dich nicht als Casual bezeichnen, sondern als Core gamer. Casual definiert wirklich Gelegenheitsspieler. Solche Spieler neigen dazu ein Spiel wie Witcher 3 nicht zu beenden geschweige denn ein zweites mal in Angriff zu...
Leon-x schrieb am
Raskir hat geschrieben: ?
14.05.2018 23:23

Wenn ich es richtig verstehe, du hättest gerne noch zumindest einen optionalen Dungeon gehabt, der dir als Spieler alles abverlangt und der sich dir erst erschließt wenn du einen gewissen Fortschritt hast? Also abseits der Valkyren? Zu sowas hätte ich auch auf jeden Fall nicht nein gesagt.
Entweder so oder man hätte von der Königin eine Waffe oder Gegenstand bekommen die z.B. eine verborgenes Königreich freischaltet. Was halt ziemlich mystisch aussieht und man ohne diese Belohnung halt nicht zu Gesicht bekommt. Würde mich halt antreiben es dann freizuspielen um es zu erreichen und sehen.
Es gibt so viele Rüstungen wo ein Teil Kratos wie den fettesten Kampfzwerg aus Herr der Ringe aussehen lassen dass ich die optisch gar nicht anziehen würde selbst wenn die Werte 10x besser sind.
Es ist halt nicht wie ein Outfit bei Tomb Raider was ich gut finde und halt darauf hinspiele es mit durch Materialiensammlung freizuschalten.
Bei Destiny z.B. die eine coole Rüstung die man will und die auch durch bessere Werte dann schwierige Raids erleichtert.
Ist halt dieses Quentchen wo du nach zich Walkyren als fetter Tank dastehst aber irgendwie dann kein Gebiet mit anderen Gegner der dich noch mal fordert.
Ich sehe halt das bloße Auffinden und Herabsteigen zu einer Walkyre als nichts Besonderes an. Sie wirken nicht wie dieses einen große Monster aus Monster Hunter was man unbedingt erlegen will und wo man erst hinkommen und hinterherjagen muss.
Eine besondere Walkyre okay, aber halt dann irgendwie ein ganz anderer Gegner.
Raskir schrieb am
SpoilerShow
Leon-x hat geschrieben: ?
14.05.2018 23:01
Raskir hat geschrieben: ?
14.05.2018 20:14

Sorry, ich verstehe echt nicht was du meinst. Ist es negativ für dich, dass das Spiel, nachdem man die größten Herausforderungen gemacht hat, sich nicht weiter austoben kann?
Falls ja, kann ich das nachvollziehen. Es ist aber nichts schlechtes am Spiel sondern ich finde es nur schade, mich nicht weiter damit befassen zu können und wirklich fertig zu sein.
Falls du es anders meinst, bitte erkläre es mir. Sonst raff ich null :)

Das Spiel wirft einem halt schon mit Rüstungen und Angriffskombos bis Zauber zu. Es wirkt halt dann irgendwie ab einem Punkt nichts mehr besonders wenn man was extra bekommt. Man hat sich häufig dann eh oft eine Kombi irgendwann festgelegt und wertet die halt aus.
Ich finde halt wenn man schon was Besonderes sich erspielt hat sollte es halt für einen ganzen gefährlichen Dungeon gut sein. Nicht rein für den nächsten optionalen Gegner. Ich will das Teil halt dann gekonnt mehr einsetzen auch gegen wiederstandsfähigeres Standardvolk. Was in dem einem speziellen Dungeon ohne die Rüstung usw...
schrieb am