Rennspiel
Entwickler: Ghost Games
Publisher: Electronic Arts
Release:
10.11.2017
10.11.2017
10.11.2017
Vorschau: Need for Speed Payback
 
 
Test: Need for Speed Payback
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Need for Speed Payback Lootboxen & Premium-Lieferungen; Mikrotransaktionen als Notwendigkeit zur Finanzierung

Need for Speed Payback (Rennspiel) von Electronic Arts
Need for Speed Payback (Rennspiel) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
In Need for Speed Payback wird es so etwas wie Lootboxen geben. Und zwar bekommt man am Ende eines Rennens drei Karten (Zufallsauswahl) präsentiert, von denen man sich eine aussuchen kann. Mit diesen Karten können das Auto bzw. bestimmte Fahrzeugteile verbessert werden - oder man "schickt" die Karte an die Garage, verkauft sie oder recycelt sie. Außerdem gibt es noch die "Lieferungen", die den Kern der Ingame-Wirtschaft ausmachen. In solch einer Lieferung können Ingame-Währung, Vanity-Gegenstände (optische Anpassungen) und "Teilemarken" (ein Weg, um an ein spezielles Teil zu gelangen) enthalten sein. Des Weiteren gibt es Premium-Lieferungen, die man kaufen kann. Laut Marcus Nilsson (Executive Producer) sollen die Vanity-Gegenstände der einzige Unterschied zwischen Lieferungen und Premium-Lieferungen sein. Er bezeichnet diese Premium-Lieferungen gegenüber Glixel als "Zeitersparnis" bzw. "Möglichkeit zum Einsparen von Zeit".

Er nannte ein Beispiel. Ein Spieler sieht ein Fahrzeug mit grüner Unterbodenbeleuchtung eines anderen Spielers und möchte daraufhin auch die grüne Beleuchtung für sein Fahrzeug haben. Er könnte dann entweder versuchen, sich das Teil im Spiel zu erarbeiten oder zu den Premium-Lieferungen als schnelleren Weg greifen. Nilsson meinte, dass es garantiert einige Spieler geben würde, die diese Premium-Lieferungen kaufen würden.

Danach wurde er von Glixel befragt, ob Mikrotransaktionen und/oder Lootboxen mittlerweile eine Notwendigkeit seien, um die hohen Entwicklungskosten für Spiele wieder reinzubekommen, schließlich seien die Preise für Spiele seit längerer Zeit nicht mehr gestiegen. Marcus Nilsson: "Es ist klar, dass die Spielepreise nicht wirklich gestiegen sind. (…) Und ich weiß, dass die Produktion von Spielen teurer ist als jemals zuvor. Das Spieleuniversum verändert sich gerade - direkt vor uns. Wir bemerken, dass es immer mehr Leute gibt, die länger [ein] Spiel spielen, aber dafür insgesamt weniger Spiele konsumieren. Die Bindung des Spielers an das Spiel ist wichtig. Aber wie bieten wir längere Spielerfahrungen an? Das Entscheidende ist, dass es sehr schwer ist, den goldenen Mittelweg zu finden, mit dem jeder zufrieden ist. Wir machen Spiele, die 60 Dollar kosten, während andere Personen denken, dass sie 40 Dollar wert sind. Wie hoch ist der Wert von dem, was sich in der Verpackung befindet? Ist es so etwas wie GTA 5 oder GTA Online oder so etwas wie The Last of Us, das man in zehn Stunden durchgespielt hat. Wie bewerten wir das? Das ist höchstwahrscheinlich eine ziemlich lange Diskussion."

Letztes aktuelles Video: Trailer zum Verkaufsstart


Quelle: Gamefront, Glixel
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Kommentare

Kajetan schrieb am
MagnaVonThenn hat geschrieben: ?
09.11.2017 11:20
Das Lootboxen dazu führen, daß die Qualität der Spiele besser wird oder sich Arbeitsbedinungenen verbessern halt ich für ziemlich naiv.
Diese Überlegungen sind aber naheliegend, wenn man das aus der Warte eines fürsorgenden Geschäftsführers betrachtet, der über langfristige Verbesserungen der Arbeitsqualität die Produkte der Firma verbessern, um daraus eine bessere Position am Markt erlangen zu können.
Das Problem ist nur ... kaum eine Geschäftsführung handelt so. Man ist meist entweder mit dem Job persönlich überfordert und inkompetent oder man ist nur auf kurzfristige, persönliche Boni scharf. Und Vorstände von börsennotierten Firmen sind in der Regel nur daran interessiert den Aktienkurs zu pushen, um a) auch die persönlichen Boni zu verbessern und b) den Aktionären ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Das führt dann dazu, dass z.B. hier im 4P-Forum jemand aus der eigentlich sinnvollen, weil "richtigen" Warte argumentiert und dann nicht nachvollziehen kann, warum er von anderen quasi ausgelacht wird. Wenn z.B. Raskir hier sagt, dass er sich vorstellen kann, dass die Einnahmen aus MTAs die Situationen für die Mitarbeiter verbessern können ... klar, natürlich könnte das der Fall sein. Sollte auch idealerweise der Fall sein.
Hat leider mit der grauen Wirklichkeit da draussen nicht viel zu tun. Mir persönlich wäre ja auch lieber seine Vermutung zu bestätigen, aber dem ist nicht so. Die Realität ist trübe, und deprimierend und shice. Vor allem bei den Majors rennt da im Vorstand eine paranoide und gierige Mischpoke rum, die nicht wirklich die Produkte verstehen, die sie verkaufen. Jim Sterling hat das vor einer...
MagnaVonThenn schrieb am
Das Lootboxen dazu führen, daß die Qualität der Spiele besser wird oder sich Arbeitsbedinungenen verbessern halt ich für ziemlich naiv.
Erst mal werden duch Mehreinnahmen die Stakeholder befriedigt. Wie zb. Aktionäre.
Zweitens werden sich Leute in hohen Positionen bereichern die eh schon genug Geld haben.
Drittens kann es m.M. nach nie gut sein für Spiele, Mechanismen einzubauen um für Geld das Spiel abzukürzen oder leichter zu gestalten, sowas sollte immer von der Spielmechanik ausgehen. Als Beispiel: Eine tolle Waffe oder Rüstung zu erspielen macht Spass, sie zu kaufen irgendwie nicht. Ich umgehe im Prinzip das, was ein Spiel ausmachen sollte.
Als letztes: Irgendwie sind die Spiele im Laufe der Jahre mit immer mehr Budget auch nicht besser geworden. Ja die Grafik wird immer spektakulärer und aufwändiger, aber das viele Indie Spiele besser bewertet werden als AAA Titel, sagt schon einiges aus.
Das nur als meine Meinung dazu...
rainynight schrieb am
Also auf jeden Fall fallen die Wertungen echt schlechter aus, als ich erwartet habe.
Ist das jetzt gut oder schlecht?
Eigentlich möchte ich es wegen seiner Burnout-Nähe ja kaufen.
Aber das mit den Karten hört sich jetzt irgendwie zu dämlich an.
Da es aber wohl auch unter anderem deswegen kein großer Erfolg wird, wird es schnell im Preis sinken und ich krieg es schnell hinterher geschmissen.
Die nächste Schlagzeile kenne ich aber wohl schon: EA schließt Ghost Games Studios
Onekles schrieb am
Raskir hat geschrieben: ?
07.11.2017 22:45
[...]
Ich weiß schon, ich sag nur, manche Sachen haben Gründe. Und ich tippe darauf, dass Studios die generische Spiele und Neuaufgüsse machen, halt super Arbeitgeber sind, da die Projekte überschaubar sind da das Grundgerüst oft schon steht (Cod, Sportspiele, AC, Watchdogs etc) oder man jahrelang entwickelt um doppelt solange daraus gelder schöpft (wow, starcraft, destiny, gta etc). Da braucht man weniger crunchtimes und sowas. Gewinnoptimierung und Mitarbeiterentlastung in einem, die MT passen da perfekt ins Bild. Will man etwas großes erschaffen und nicht eine komplette Konsolengeneration entwickeln, dann schafft man das halt nur mit viel Arbeitsaufwand. Heißt, Mehrarbeit für Mitarbeiter. Solange die bezahlt und überschaubar ist, ist das ok. Aber daran scheinen sich halt auch viele zu stören. Ich behaupte immer noch, man kann nicht immer alles haben.
Soll ich dir verraten, was Konzerne tun, wenn die Belastungen für die Mitarbeiter sinken?
Sie schreiben Kündigungen.
Kajetan schrieb am
Raskir hat geschrieben: ?
07.11.2017 23:54
Immer noch keine Antwort auf meine Frage von oben.
Wenn Dich meine Antwort nicht zufriedenstellt, dann sei es so.
Auf jeden Fall gibt es an MTAs in Vollpreisspielen nichts schönzureden. Nichts. Nada.
schrieb am

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