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Koster über einbrechende Nachbarn

F13.net unterhielt sich auf der Austin GDC mit Raph Koster, einst Lead Designer von Ultima Online, später bei Sony Online Entertainment tätig und mittlerweile mit seiner eigenen Firma, Areae, selbstständig.

Gefragt, welche (medientechnisch gesehenen) Nachbarbereiche die Spieleindustrie als nächstes erobern werde, entgegnet Koster, dass das Gegenteil der Fall sei. Die "Nachbarn" würden bereits "in unser Haus eingefallen sein, gar schon die Schubladen mit der Unterwäsche durchwühlen und Zeug klauen." So verweist er auf Produkte BarbieGirls und CokeMusic, die nicht von einem traditionellen Entwickler produziert worden wären, sondern von einer Werbeagentur - basierend auf den Nutzerzahlen hätte die sich mit jenen Produkten zum zweit- oder dritterfolgreichsten MMO-Entwickler Amerikas gemausert. Auch hätte eine Firma wie MTV in den letzten sechs Monaten mehr MMO-Produkte an dem Markt gebracht als irgendein anderer Vertrieb von derartigen Titeln.

Einige Firmen wie EA hätten diesen Trend erkannt und würden sich ihrerseits in Richtung Medienunternehmen bewegen - viele der etablierten Publisher wären aber noch damit beschäftigt, GTA-Verschnitte zu entwickeln und wären damit quasi noch auf dem Stand von vor zwei Jahren.

Ein weiteres im Interview angesprochenes Thema: Microtransaktionen und Kauf von Items. Diese würden ein Spiel nicht zwangsläufig schlechter machen.Wer sich etwas hart erarbeitet habe, solle sich fragen, ob seine Errungenschaft den wirklich entwertet würde, falls sich jemand anderes jenes Objekt einfach kaufen sollte. Nur weil sich im Golfclub ein anderer einen besseren Schläger leisten kann, hieße das doch nicht, dass er ein besserer Spieler sei.

Derzeit völlig unklar sei die Frage, wem im Spiel gewisse Elemente eigentlich gehören - dem Spieler oder dem Betreiber? Trotz langer Lizenzbestimmungen gäbe s da keine eindeutige Antwort, die Branche würde derzeit gebannt auf das Verfahren zwischen Marc Bragg und Linden Lab starren. Der Anwalt hatte die Macher von Second Life verklagt, nachdem diese seinen Account gesperrt hatten. Die Betreiber wiederum hatten Bragg vorgeworfen, unrechtmäßig in den Besitz eines Grundstücks gekommen zu sein.

Bisher ist noch nicht bekannt, woran Koster und seine Mannen derzeit arbeiten, man kann aber davon ausgehen, dass von Nutzern erstellte Inhalte eine zentrale Rolle darin spielen werden. Der Designer deutet immerhin an, dass es noch im Verlauf des Septembers eine Ankündigung geben wird.


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