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Gamespot: Abwanderungsgedanken?

Kotaku unterhielt sich mit einem Mitarbeiter Gamespots, der naturgemäß namentlich nicht genannt werden wollte, über die Geschehnisse der vergangenen Tage. Dessen Angaben zufolge kennen die 'normalen' Angestellten den Grund für Gerstmanns Entlassung nicht. Es sei allerdings mitnichten eine einvernehmliche Trennung gewesen, obwohl das Management das zuerst so darstellen wollte.

Eidos sei in der Tat nicht glücklich wegen des Tests gewesen - das sei allerdings nichts Neues und wäre in der Vergangenheit auch schon oft mit anderen Publishern so gewesen. Geld habe nie eine Rolle gespielt, Gamespot habe auch nie nachträglich irgendwelche Wertungen geändert. Es habe auch keinen Druck vom Management oder aus der Werbeabteilung gegeben.

Die Quelle vermutet, dass ein Zerwürfnis zwischen Gerstmann und GS-Chef Josh Larson der Grund für die Trennung gewesen sein könnte. Letzterer habe keine Draht zur Redaktion und scheint von seinen Untergebenen auch alles andere als in einem positiven Licht gesehen zu werden.

Das Videoreview sei auf Betreiben des Producers entfernt worden, da es nicht den redaktionellen Standards gerecht wurde - nicht auf Druck eines Werbekunden. Gerstmann wäre spät dran gewesen, das Video sei schnell zusammengewürfelt worden, der Sound sei schlecht gewesen und außerdem habe es nur Material aus dem ersten Level gezeigt. Der Film könnte aber möglicherweise beim Management den Eindruck bestätigt haben, dass Gerstmann nachlässiger geworden und immer stärker von sich selbst eingenommen sei.

Laut jenem Redakteur dürfte der vor einigen Tagen bei Valleywag erschienene Bericht eines anonymen Gamespot-Mitarbeiters durchaus authentisch sein. Der wiederum hatte allerdings von einer Atmosphäre der Angst gesprochen, gemutmaßt, dass an Gerstmann ein Exempel statuiert werden sollte und den Eindruck gehabt, dass das Management neuerdings vor allem auf gute Beziehungen zu den Werbekunden setze.

Die Art und Weise, wie die leitenden Angestellten die Entlassung des Redakteurs gehandhabt und kommuniziert haben, hätte die Redaktion sehr verärgert und frustriert. Jene Emotionen und das undurchsichtige Handeln des Managements von CNET und Gamespot hätten fast zu einer 'Meuterei' der Mitarbeiter geführt. Die seien der Ansicht, dass der Ruf der Seite nun irreparabel beschädigt ist. CNET habe nicht auf die Bedenken der Angestellten gehört, gleichzeitig aber eine interne Untersuchungen der Testpraxis Gamespots eingeleitet. Auch habe man eine Art Ethik-Leitfaden von einem Redakteur der Schwesterseite News.com bekommen. Es seien schlechte Entscheidungen getroffen worden.

Die Gamespot-Redaktion drängt derzeit bei CNET darauf, in den kommenden Tagen das Schweigen brechen und näher auf die Situation eingehen zu dürfen, um den angerichteten Schaden zu begrenzen. Die Frustration und die Verzweiflung unter den Leuten sei derzeit so hoch, dass viele von ihnen derzeit Abwanderungsgedanken hätten. Sollte sich die Situation nicht beruhigen, dann könnte es eine Art Exodus in der Redaktion geben.

Neuigkeiten gibt es auch von Eidos: Dort hat man mittlerweile die irreführenden Sterngrafiken entfernt, die bis gestern auf offiziellen Webseite von Kane & Lynch vozufinden waren. Diese hatten zusammen mit aus Previews entnommenen Zitaten nahegelegt, dass das Spiel bei einigen Magazinen wie Gamespy oder Game Informer Spitzenwertungen bekommen hatte, obwohl dies nicht der Fall war.

Kommentare

Merandis schrieb am
Für mich gibt es bei der Geschichte sowieso (mal wieder) nur einen Schuldigen: Eidos. Wenn Publisher die Spiele vorher ordentlich testen würden und den Entwicklern entsprechende zusätzliche Zeit einräumten, dann kämen auch z.T. qualitativ bessere Spiele heraus. Aber nein, noch schnell fertig und raus damit , man will ja vom Weihnachtsbraten einen Teil abhaben.
Astmeister schrieb am
Mmmm... das klingt schon ziemlich unsauber. Ich stimme den Redakteuren der GS zu, dass das Image ihres Magazins einen ziemlichen Knacks gekriegt hat... vielleicht sogar irreparabel.
Die Methode des Vorstands (oder wem auch immer) Herrn Gerstemann einfach zu feuern, ohne Absprache mit der Redaktion wohl gemerkt, würde mich als Mitarbeiter auch auf die Palme treiben. Wenn seine Arbeitsweise aber tatsächlich so larifari geworden sein sollte, kann ich nachvollziehen, dass daraus Konsequenzen gezogen werden. Ob man ihn gleich feuern muss, steht auf einem anderen Blatt, aber man kennt ja die Hintergründe nicht...
Was ich allerdings sehr gut fände, wäre eine Kontrolle der Kritiker, ob sie ihren Job sauber machen. Man muss ja auch mal bedenken, dass eine vernichtende Kritik im schlimmsten Fall ein ganzes Herstellerstudio ruinieren kann, von daher sollten schon nachvollziehbare Maßstäbe angesetzt werden.
"Wer überwacht die Wächter?" oder wie war das noch? :wink:
MfG
Astmeister
schrieb am

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