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Hsu über Wirkung von Boykotts

In der letzten Woche hatte Dan Hsu, Chefredakteur der EGM, in einer mittlerweile auch im Netz stehenden Kolumne darauf aufmerksam gemacht, dass das Magazin auf den schwarzen Listen von Midway, Sonys Sportspieldivision und, neuerdings, Ubisoft steht, da diese unzufrieden mit der Berichterstattung über hauseigene Titel gewesen seien.

Bei Gamedaily geht Hsu nun etwas näher auf den Artikel ein und spricht über die Verantwortung eines der populärsten Spielemagazine in Nordamerika. Man schreibe schließlich für seine Leser, nicht für Firmen. Und wer für seine Leser schreibe, würde auch genügend Leser finden. Die Werbekunden hätten mittelfristig gar keine andere Wahl, als ihre Produkte auch dort zu platzieren. Beispielsweise habe Capcom früher Werbung zurückgezogen - heute schaltet der Spielehersteller wieder regelmäßig und durchaus reichlich Werbung in der EGM.

Hsu zufolge würde sich bei einem Boykott durch einen Publisher vor allem die fehlende Berichterstattung im Vorfeld einer Veröffentlichung  bemerkbar machen. Tests hingegen würden nicht mehr viel später erscheinen, selbst wenn keine Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt werden - heutzutage würden die Hersteller nämlich noch kurz vor dem Release an ihren Spielen rumschrauben können. Zu Modul-Zeiten hingegen seien die schon zwei Monate vor der Veröffentlichung finalisiert worden und hätten dementsprechend früher zur Verfügung gestanden.

Mit Sonys Sportstudios und Midway habe man schon früher eine recht wechselhafte Beziehung gehabt, in der mehrmals mit Boykott gedroht wurde - richtig konsequent hätten die das damals aber nie umgesetzt. Nun aber scheinen beide Firmen den Worten auch Taten folgen lassen. Es sei aber schwierig zu sagen, wann genau dies passiert sei. Ganz im Gegensatz zu Ubisoft, wo klar ist, dass man sich mit der Berichterstattung über Assassin's Creed den Ärger des Publishers zugezogen hat. 

Die Redaktion hatte zwei eher zurückhaltende, in Teilen gar negative Previews zu dem Spiel geschrieben, es zur E3 sogar als "der Titel, der uns derzeit am meisten Sorgen macht" bezeichnet. Hsu sagt auch, dass er mit seinem Artikel keinesfalls Stimmungsmache gegen die Firmen betreiben, sondern die Leser darüber informieren wollte, warum EGM, 1UP und wohl auch das Games for Windows Magazine in der näheren Zukunft weniger Berichterstattung über Spiele jener Firmen haben dürften.

Es wäre aber auch nicht so, dass derartige Dinge regelmäßig passieren würden, so Hsu. Er jedenfalls werde die Ausrichtung des Magazins so oder so nicht ändern.

"Wir werden nicht nachgeben. Eher würde ich das Magazin mit mir untergehen lassen oder meinen Job aufgeben, bevor wir unsere Integrität in irgendeiner Form beschädigt werden wird."


Kommentare

Sir Richfield schrieb am
gracjanski hat geschrieben:der Krieg geht weiter und ich kann ein weiteres Magazin zu den Favoriten hinzufügen

Weil er etwas sagt, dass Deiner Meinung entspricht, oder weil Du die Reviews dort gut und nachvollziehbar findest?
Publisherbashing ist im Moment in und "WIR NICHT" Schreier scheinen Leser anzuwerben... Aber ich bin ja auch paranoid. *g*
Hunk schrieb am
Yo, Fight The Power!
Kampf den Marionetten der Gaming Industrie!
Power To The People!
Na, also ich find' es gut, dass mal hier ein wenig Staub aufgewirbelt wird, wir wollen schließlich keine Verhältnisse wie sie in der Automobilbranche herrschen, wo den Vertretern der Medien vorab verklickert wird, was sie denn zu schreiben bzw. zu berichten hätten.
Und falls sie dies nicht tuen würden, gäbe es ein paar auf'n Deckel. 8]
Wär ja noch schöner wenn sich solche Zustände auch bei den Games etablieren würden, wobei manchen Publishern dies sicher gefallen täte.
gracjanski schrieb am
der Krieg geht weiter und ich kann ein weiteres Magazin zu den Favoriten hinzufügen
zimmes schrieb am
kann meinem vorredner nur zustimmen.
EvilNobody schrieb am
Ehrenmedaille für Hsu, der Kerl hat Recht!
Letzten Endes schaden sich die Publisher damit nur selbst. Ausserdem sollen die mal schön den Ball flach halten: wenn sie nicht so viel Massenscheisse produzieren würden, hätten die Magazine auch nichts zu beklagen.
schrieb am

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