Allgemein: Wertungssystem kritisiert - 4Players.de

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Allgemein: Wertungssystem kritisiert

Im Interview mit Gamesindustry.biz hat Paul Wedgwood, Leiter des Studios Splash Damage, die Hersteller kritisiert, die finanzielle Zuwendungen von der Metacritic-Durchschnittswertung abhängig machen und Entwickler dadurch unter Druck setzen. Gleichzeitig prangert er aber auch die Wertungssysteme an, die auf vielen Webseiten und in Zeitschriften innerhalb der Spielebranche zum Einsatz kommen. Anstatt der gängigen Prozentwertung, plädiert Wedgwood für eine Einordnung in einen Bereich zwischen null und fünf Sternen.

"Ich persönlich finde es lächerlich", meint Wedgwood. "In der Filmindustrie sind vier Sterne eine fantastische Wertung. Meiner Meinung nach ist es eine gute Idee, als Entwickler zu einem Publisher zu gehen und einen Bonus für eine bestimmte Testwertung einzufordern, aber es sollte nicht die Tantiemen oder sonst etwas betreffen. Wenn man ein Spiel hat, das sich gut verkauft, dann verkauft es sich gut. Wir wissen, dass einige Webseiten relativ hoch bewerten und einige ziemlich niedrig, aber alle Webseiten tendieren dazu, zwischen 60 und 100 zu werten. Da gibt es nie eine 37. Es scheint so, als würde dieser ganze Bereich nicht existieren, also fängt die Null bei 60 an - also drei Sterne, die bis zu fünf hoch gehen. Es ist nur einfach nicht genau genug."

"Ich meine, dass die Spielepresse den Druck von sich nehmen und zu einem Sterne-Bewertungssystem übergehen sollte, das für Filme nichts mehr ist als eine Empfehlung, die vom 'Kaufen' über das 'Ansehen, wenn es sich ergibt' bis hin zu 'Lauf los und sieh es sofort an' reicht. Es ist eine persönliche Empfehlung und nicht eine Wertung. Wenn ihr nur das machen würdet, würde euch Jungs auch niemand dafür hassen. Das Zehnersystem ist ein guter Anfang. Prozente setzen einen Journalisten zu sehr unter Druck, eine genaue Wertung zu rechtfertigen. Gleichzeitig setzt es Entwickler zu sehr unter Druck, die versuchen müssen, die Kriterien zu identifizieren, die zu einem bestimmten Punktzuwachs oder Abzug führen. Das ist eigentlich nicht das, mit dem sich Entwickler befassen müssen sollten."

In seinem eigenen Team sei dies jedoch nach eigener Aussage nicht der Fall, auch wenn man natürlich ebenfalls gute Wertungen einkassieren möchte.

"Ja", gibt Wedgwood zu,"die schamlose Jagd nach kritischer Würdigung. Dabei geht es nicht nur allein um die Rezeption der Kritiker allein - wir meinen auch das Feedback der Fans und das Gefühl etwas geschaffen zu haben, das sie spielen wollen. Ganz ehrlich: Genau das ist die Auffassung, wenn man sich auf die Qualität des Spiels konzentriert und nicht an ein Veröffentlichungsdatum gebunden ist. Es ist eine traurige Tatsache, dass 2007 zwei der am meisten verkauften Videospiele gleichzeitig mit am niedrigsten bewertet wurden. Deshalb ist eines, was wir unseren Studenten vermitteln wollen Folgendes: Es ist besser, ein Tester bei Epic zu sein, als als Lead Artist bei einem schrecklich ätzenden Studio zu arbeiten, in dem sich einzig darauf konzentriert wird, etwas rechtzeitig fertig zu bekommen."

Kommentare

johndoe869725 schrieb am
Shedao hat geschrieben:Hab mir z.B. grade bei Gamestar nen Verlgeich angesehen zwischen Lotro und WoW, einfach nur so zum Spaß.
Da kann man dann einfach Wunderbar sagen "mit dem Punkt stimme ich nicht überein oder der Punkt is mir egal, also würde meine Wertung so und so ausfallen" das find ich total gut, man weiß woher die Punkte kommen und kann sich genau überlegen wie man es selbst bewerten würde.
Das muss dem Autor des Tests ja nicht unbedingt als Unfähigkeit oder schlechter Stil ausgelegt werden. Solange die Punkte nachvollziehbar sind muss man ja auch nicht jeden Test im Kopf haben, die gewichtung im direkten Vergleich ist selbstverständlich Geschmackssache.
Man kann sich einfach nen besseres Bild von einem Spiel machen, wenn man die Kritikpunkte im Vergleich mit anderen Spielen sieht.
Sich überlegen wie der eigene Test ausgefallen wäre, kann man aber bei jedem System. Außerdem bezweifle ich einfach, dass man alle Spiele in so ein enges Kategorienkorsett zwängen kann. Das Problem mit der Grafik, das ich zuvor erläutert habe, ist das ja Beweis genug. Außerdem beweist gerade die GS, dass man anhand der Kritikpunkte die Spiele nur bedingt vergleichen kann, man kann nur sehen, wie viel der jeweilige Red. beim Schreiben des Tests geraucht hat. :wink:
Shedao schrieb am
Hab mir z.B. grade bei Gamestar nen Verlgeich angesehen zwischen Lotro und WoW, einfach nur so zum Spaß.
Da kann man dann einfach Wunderbar sagen "mit dem Punkt stimme ich nicht überein oder der Punkt is mir egal, also würde meine Wertung so und so ausfallen" das find ich total gut, man weiß woher die Punkte kommen und kann sich genau überlegen wie man es selbst bewerten würde.
Das muss dem Autor des Tests ja nicht unbedingt als Unfähigkeit oder schlechter Stil ausgelegt werden. Solange die Punkte nachvollziehbar sind muss man ja auch nicht jeden Test im Kopf haben, die gewichtung im direkten Vergleich ist selbstverständlich Geschmackssache.
Man kann sich einfach nen besseres Bild von einem Spiel machen, wenn man die Kritikpunkte im Vergleich mit anderen Spielen sieht.
johndoe869725 schrieb am
Shedao hat geschrieben:Klar, bei nem schlechten Mag. führt das dazu, dass es sich selbst disqulifiziert.
Aber das ist nunmal der Sinn von Transparenz. :P
Darum ist es ja so schade dass 4Player sich scheut so etwas umzusetzen, während ausgerechnet die Gamestar der Kritik Tür und Tor öffnet.
Wenn man sich schon ansieht, was für Gegenwind 4P durch ihre nicht annährend so verbindliche +/- Liste ins Gesicht weht, kann man auch verstehen warum. Und wenn 4P ein in Kategorien unterteiltes Wertungssystem, das auf absoluter Vergleichbareit basieren soll, einführt, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Wertungen entstehen würden, die viele User nicht verstehen könnten. Denn theoretisch müsste dann jeder Red. jede Unterwertung jedes anderen Spiels kennen, damit die Vergleichbarkeit immer gewährt bleibt und das ist einfach nicht machbar.
Shedao schrieb am
Klar, bei nem schlechten Mag. führt das dazu, dass es sich selbst disqulifiziert.
Aber das ist nunmal der Sinn von Transparenz. :P
Darum ist es ja so schade dass 4Player sich scheut so etwas umzusetzen, während ausgerechnet die Gamestar der Kritik Tür und Tor öffnet.
johndoe869725 schrieb am
Shedao hat geschrieben:Die Gewichtung kann man ja selbst ändern.
Das man manche Punkte nicht unbedingt teilt und dass Gamestar beim Hype immer vorne mit dabei ist, ist wieder was anderes (darum les ich ja auch 4Players).
Aber man sieht wenigstens warum die Wertung so ausfällt wie sie ausfällt.
Es ist sehr genau nachvollziehbar welche Punkte zu welcher Wertung geführt haben.
Aber es führt im Endeffekt nur dazu, dass das Mag sich selbst disqualifiziert, wie es bei der GS geschehen ist. Und wenn man die Gewichtung selbst ändern kann, ist sie eigentlich fast wertlos, denn dann macht sich jeder seinen eigenen Test und selbst in dem ist die Grafik immer 10% wert. :wink:
schrieb am

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