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Gollum-Darsteller über Spiele-Stories

Andy Serkis, der vor allem für seine Rolle als Gollum in Peter Jacksons Herr der Ringe-Trilogie bekannt wurde und im PS3-Titel Heavenly Sword den bösen König Bohan verkörperte, sieht großes Potenzial für Videospielen als ein Medium, in dem man Geschichten erzählen kann.

"Meine Kinder fangen damit an, sich viel mit Spielen zu beschäftigen. Spiele - da ist einfach keine Seele drin. Sie drehen sich nicht um etwas, das länger Bestand hat. Wir investieren so viel im Filmskrips oder Theaterstücke, aber nicht in Spiele. Dabei sind es die Spiele, wo das Publikum sein wird. In der nächsten Generation von Kindern wird man sehr viel mehr Geschichten in Spielen sehen", ist Serkis im Gespräch mit Babble.com überzeugt. "Und ich denke es ist wichtig, darin zu investieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich mit Spielen ein massiver Bereich zum Erzählen von Geschichten in Entwicklung befindet und die Technologie jetzt da ist, um dies umzusetzen. Das ist eine faszinierende Zeit."  

 


Autor: Michael Krosta
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Kommentare

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  • Da Crux schrieb:
    5. Half Life (Eine spannende Handlung für einen Aktionfilm)
    Eine Story die man in 3 Sätzen zusammenfassen kann, ist mit Sicherheit nicht gut... Da Crux schrieb:
    10. Silent Hill ( natürlich nicht sehr Verstrickt, aber dafür
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    Da Crux schrieb:
    5. Half Life (Eine spannende Handlung für einen Aktionfilm)
    Eine Story die man in 3 Sätzen zusammenfassen kann, ist mit Sicherheit nicht gut... Da Crux schrieb:
    10. Silent Hill ( natürlich nicht sehr Verstrickt, aber dafür basierend auf vielen kleinen Minigeschichten, in einem amtospherischem Universum)
    Gerade Silent Hill 2 hat eine geniale Story, die sehr verstrickt und mitreißend ist. Silent Hill 2 ist wohl eines der wenigen Spiele, dessen Story man wirklich auch als Story bezeichnen kann. In den normalen Zwischensequenzen wird nur das Grundgerüst der Geschichte preis gegeben, den Rest muss man sich anhand diverserer Anhaltspunkte selbst zusammenreimen. Selbst Monster und Gegenstände haben Bedeutungen und sind Storyrelevant. Nur muss man das erstmal herausfinden, da es nirgens erwähnt wird. Bei Silent Hill muss man mitdenken und interpretieren - und genau das zeichnet eine hervoragende Story in einem Spiel aus. Und genau das bieten Spiele wie Half-Life 2 oder Shadow of Collossus in keiner einzigen Spielminute. Wie hier im Thread bereits erwähnt wurde, es besteht ein Unterschied zwischen Inzszenierung und Story, allerdings das keiner zu begreifen. Anders kann ich mir nämlich nicht erklären, wie Spiele wie Half-Life oder Call of Duty 4 immer wieder mit einer guten Story in Verbindung gebracht werden
  • 4P|Zierfish schrieb:
    Ich würde mir durchaus ein Spiel wünschen. A la CoD in dem ich auch nach einer Mission noch etwas tun muss. Warum kann nichtma eine Mission so anfangen, dass (Vorsicht, Szenario) im Army Lager irgendwo am Arsch der Welt ist... und man hat erstma gar nix zu
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    4P|Zierfish schrieb:
    Ich würde mir durchaus ein Spiel wünschen. A la CoD in dem ich auch nach einer Mission noch etwas tun muss. Warum kann nichtma eine Mission so anfangen, dass (Vorsicht, Szenario) im Army Lager irgendwo am Arsch der Welt ist... und man hat erstma gar nix zu tun. Man ist einfach nur dort... man erwacht, man duscht sich, zieht sich an, die Kameraden sagen dir, dass gleich die Besprechung losgeht, dann folgst du ihnen, kommst in einem Raum, Einsatzbesprechung, vllt mittendrin ein Angriff des Feindes oder so, aber ich hätte euch auch Interesse daran sowas mal zu haben. Man sollte es skippen dürfen, denn beim 2ten durchspielen will man sicherlich keine 20min damit verbringen sich zu waschen usw. aber warum nichtma sowas? Das ist doch viel Intensiver, als nur eine Mission nach der anderen zu haben und nuuuur zu ballern..
    Das gibt es im Ansatz bereits. Bei Operation Flashpoint musste man manchmal einfach nur z.B. mit nem Truppentransporter seinen Squad rumkarren. Durch Gespräche zwsichen den Soldaten wurde die Story dann weitergesponnen. Der Anteil der Shooter-Szenen war natürlich immer noch recht hoch. Meiner Ansicht nach ist Flashpoint aber ein gutes Beispiel für die Gattung von Spielen, die ein gutes Gameplay haben, eine gute Story bieten, sie spannend und intensiv, aber ohne Effekthascherei, erzählen und vom Schwierigkeitsgrad und der Komplexität her zwar fordernd, aber fair sind. Ich finde allerdings nicht, dass Spiele zwingend eine gute Story haben müssen, so wie das bei Büchern der Fall ist. Gutes Gameplay steht über allem. Ich sehe es daher ähnlich wie TNT. Gute Storys können ein Spiel aber zu viel mehr machen. Eine spannende Hintergrundgeschichte fesselt die Spieler mehr und kann, bei Spielen mit schwachem Gameplay, auch zum Hauptmotivator werden. Zudem denke ich, dass spannende Geschichten eher zum Kauf eines Sequels dieses Spiels anregen, da man ja wissen will, wies weiter geht. So hätte man auch eine kommerzielle Begründung für gute Storys. Momentan sehe ich den Trend stark Richtung "weniger Story, mehr Action" abdriften. Das muss, wie gesagt, bei Spielen nicht zwangsläufig schlecht sein. Da bei vielen Entwicklern aber leider gleichzeitig die spielerischen Qualitäten nachlassen (Ich rede von Späßen wie unfertige Spiele zum Release usw.), wird dieser Trend auf Dauer sehr problematisch. Hier können wir nur hoffen, dass die Entwickler, bzw. Publisher vom kurzfristig gedachten Komerz wegkommen und erkennen, wie nützlich Qualität doch für den Umsatz sein kann.... 4P|Zierfish schrieb:
    dort sterben auch 2 relativ wichtige Personen... allerdings kommt dann der Punkt mit der Satire... also ich persönlich hab mir gedacht "fuck" und war schon fast ergriffen, aber dann gabs auch Leute die lachen mussten, weil sie das so gar nicht passend fanden. Es ist halt auch schwer Leuten menschliche und sentimentale Wesenszüge zuzuschreiben, wenn der Oberarm so dick wie mein Oberschenkel ist.
    Ganz ehrlich, ich musste mir da echt ein Lachen verkneifen. GoW ist brachial inszeniert, und die eher seichte SciFi-Action-Story passt perfekt zu dieser Inszenierung. Genauso die Dialoge, die eigentlich völlig hirnverbrannt sind, aber einfach perfekt ins Bild passen. Da hat diese aufgesetzte Emotionalität einfach nicht gepasst. Zumal kurz nach diesen Szenen wieder die alte "Fuck you you fucking fuck!" Mentalität da war....
  • Lodger schrieb:
    Ich will jetzt hier aber keine Diskussion über das Thema vom Zaun brechen, Fakt bleibt aber, dass Spiele den etablierten Medien in Sachen unabhängige, anspruchsvolle Produkte immer noch hinterher hinkt. Weil sie eben auch noch nicht etabliert sind.
     [...]
    Lodger schrieb:
    Ich will jetzt hier aber keine Diskussion über das Thema vom Zaun brechen, Fakt bleibt aber, dass Spiele den etablierten Medien in Sachen unabhängige, anspruchsvolle Produkte immer noch hinterher hinkt. Weil sie eben auch noch nicht etabliert sind.
    wenn du keine diskussion starten willst, warum behauptest du dann weiterhin diesen unfug? ich habe schonmal gesagt, daß spiele im gegensatz zu anderen medien nicht so sehr von den erzählungen abhängen. was braucht man auch bei einem interaktiven medium anspruchsvolle erzählung, wenn man die erzählung doch sogar selber bestimmen kann? anspruchsvolle spiele sind solche, die sehr schwer zu lernen, meistern und durchzuspielen sind und davon gibt es massig. du hast offensichtlich keine ahnung, daß es diese überhaupt gibt, sonst würdest das nicht behaupten. Zitat:
    Eben solche Relationen kannst du durch statistische Erhebungen wunderbar ausdrücken.
    dann zeig dooch mal statistische erhebung dazu und wiederhol nicht immer dieselben argumente, die überhaupt nicht weiterführen. wir wissen alle, daß es nicht soviele spiele wie filme, musik und bücher gibt, deswegen reden wir ja bewusst von relationen der einzelnen medien untereinander und dazu hast du dich bislang überhaupt nicht geäußert.