"Spiele sind unreifer geworden"
Vor ein paar Tagen hatte sich Al Lowe zu Leisure Suit Larry: Box Office Bust
geäußert und klang recht enttäuscht, hatte das Spiel allerdings noch nicht selbst antesten können. Bei Gamespot plauderte der Larry-Erfinder über den allgemeinen Stand der Branche und findet insgesamt: "Spiele sind unreifer geworden."
"Es hat sich zurückentwickelt. Ich bin eigentlich der ewige Optimist und denke immer, dass die Dinge besser werden. Aber das Geschäft mit Spielen ist in den vergangenen zehn Jahren sehr, sehr anders geworden, und es nagt an meinem Optimismus. Ich möchte hier nicht der alte verbitterte Zausel sein, aber ich würde gerne auch ein paar Zeichen der Hoffnung, des Lichts, und der Erleuchtung der Branche sehen."
Seine eigenen Spiele seien sexistisch und frauenverachtend gewesen, gesteht der Branchenoldie freimütig ein, sie hätten allerdings auch immer klar gezeigt, dass dies nicht der richtige Weg sei.
Lowe hatte vor einigen Jahren mit Sam Suede: Undercover Exposure
ein Comeback versucht, nachdem er sich für einige Zeit aus dem Spielesektor zurückgezogen hatte, allerdings konnte man keinen Publisher für das Projekt finden. Dort hätte man nämlich immer nach vergleichbaren Titeln gefragt, um den potenziellen Absatz abschätzen zu können. Als man dann darauf verwies, dass es keine ähnlichen Spiele gab, hätten die Publisher letztendlich kalte Füße bekommen, wollte man sich dort doch eher an bewährten Sachen orientieren.
"Ich denke ein Teil davon geht auf diese Großkonzernmentalität zurück, durch die die Leute, welche die Entscheidungen treffen, Angst vor dem haben, was passiert, falls sie einen Fehler machen."
Das vor einigen Jahren veröffentlichte Leisure Suit Larry: Magna Cum Laude
habe zwar einige gute Ideen gehabt, letztendlich hätte das Studio aber wohl das Grundkonzept Larrys nicht richtig verstanden, teilt Lowe außerdem mit.
"Ich glaube, sie dachten es dreht sich um Sex und große Möpse. Auch wenn ich jene Themen bestimmt nicht vermieden habe, so denke ich jedoch nicht, dass es das war, was das Spiel eigentlich ausmachte. Es sind ein paar Pixel, weißt du? Es sind keine echten Frauen. Wenn du Pornografie oder Sex willst, kannst du dir eine DVD für zwei Dollar oder so ausleihen. Du musst das nicht in ein Computerspiel reinpacken. Es funktioniert einfach nicht. Es hat zumindest für mich nie funktioniert."
"Es hat sich zurückentwickelt. Ich bin eigentlich der ewige Optimist und denke immer, dass die Dinge besser werden. Aber das Geschäft mit Spielen ist in den vergangenen zehn Jahren sehr, sehr anders geworden, und es nagt an meinem Optimismus. Ich möchte hier nicht der alte verbitterte Zausel sein, aber ich würde gerne auch ein paar Zeichen der Hoffnung, des Lichts, und der Erleuchtung der Branche sehen."
Seine eigenen Spiele seien sexistisch und frauenverachtend gewesen, gesteht der Branchenoldie freimütig ein, sie hätten allerdings auch immer klar gezeigt, dass dies nicht der richtige Weg sei.
Lowe hatte vor einigen Jahren mit Sam Suede: Undercover Exposure
"Ich denke ein Teil davon geht auf diese Großkonzernmentalität zurück, durch die die Leute, welche die Entscheidungen treffen, Angst vor dem haben, was passiert, falls sie einen Fehler machen."
Das vor einigen Jahren veröffentlichte Leisure Suit Larry: Magna Cum Laude
"Ich glaube, sie dachten es dreht sich um Sex und große Möpse. Auch wenn ich jene Themen bestimmt nicht vermieden habe, so denke ich jedoch nicht, dass es das war, was das Spiel eigentlich ausmachte. Es sind ein paar Pixel, weißt du? Es sind keine echten Frauen. Wenn du Pornografie oder Sex willst, kannst du dir eine DVD für zwei Dollar oder so ausleihen. Du musst das nicht in ein Computerspiel reinpacken. Es funktioniert einfach nicht. Es hat zumindest für mich nie funktioniert."