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Hersteller werden risikoscheuer

Dass mit wachsenden Budgets auch die Gefahr steigt, im Falle eines Flops gewaltige Verluste einzufahren, ist bestens bekannt und hat natürlich Auswirkungen auf die konzeptuelle Ausrichtung bei den Herstellern. NESTA (National Endowment for Science, Technology and the Arts) hat jetzt eine Untersuchung durchgeführt und damit die zunehmende Risikoscheuheit auch zahlenmäßig erfasst. Im Rahmen der Studie wurden zahlreiche britische Studios, aber auch Unternehmen wie Bethesda, Electronic Arts, Activision, Sony, Eidos, THQ, Codemasters, Ubisoft und Microsoft befragt.

60 Prozent der Teilnehmer gaben an, die Entwicklung neuer Marken hätte sich in den vergangenen fünf Jahren deutlich verlangsamt bzw. wäre gar komplett gestoppt worden. Die Hälfte geht davon aus, dass dieser Trend sich fortsetzen wird.

Die Risikoscheuheit bei den Publishern erschwere es unabhängigen Studios, neue Konzepte umzusetzen. Drei Viertel der befragten UK-Studios gaben an, in den vergangenen Jahren nicht an einer einzigen frischen Marke gearbeitet zu haben.

Die Untersuchung hat allerdings durchaus eine politische Komponente und muss dementsprechend in Teilen skeptisch betrachtet werden, wird dort von den Studios doch das eingefordert, worauf die Herstellerverbände auf der Insel schon seit Monaten beständig pochen: Die Regierung solle endlich Förderprogramme für die dortige Entwicklergemeinde beschließen und eventuell Steuernachlässe gewähren. Dadurch, so 75 Prozent der befragten Studios, könnte man auch wieder mehr neue Marken produzieren.


Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • ich will garnicht daran denken wieviel Geld und Arbeit schon bei der Entwicklung von den geschätzten 1000000 mieserablen Spielen zu irgendwelchen Filmen verschwendet wurden 8O Is aber auch gut so man sollte sich lieber darauf konzentrieren weniger aber dafür bessere Spiele auf den Markt zu  [...] ich will garnicht daran denken wieviel Geld und Arbeit schon bei der Entwicklung von den geschätzten 1000000 mieserablen Spielen zu irgendwelchen Filmen verschwendet wurden 8O Is aber auch gut so man sollte sich lieber darauf konzentrieren weniger aber dafür bessere Spiele auf den Markt zu bringen. Und vor allem sollte man den Entwicklern zeit lassen bis das Spiel fertig ist und nicht auf einen Termin drängen an dem es draußen sein muss
  • Crewmate schrieb:
    XD Gerade Introversion verkaufen ihre Games als Download oder Retail über ihre Webseite.
    Weiß ich doch. :wink: Uplink habe ich mir direkt von Introversion geholt, da hat Steam noch in die Windeln gemacht. Darwinia und Multiwinia habe ich aber  [...]
    Crewmate schrieb:
    XD Gerade Introversion verkaufen ihre Games als Download oder Retail über ihre Webseite.
    Weiß ich doch. :wink: Uplink habe ich mir direkt von Introversion geholt, da hat Steam noch in die Windeln gemacht. Darwinia und Multiwinia habe ich aber bei Steam gekauft. Das hatte zwei Gründe: 1. Bei Inroversion kann/darf ich das Spiel nur 3 oder 5 mal herunterladen. Danach ist nix mehr. Da ist's bei Steam praktischer. 2. Es war halt ein Weekend Deal, wo ich beides bekam. :) Kajetan schrieb:
    Ich weiß, nicht jeder Entwickler hat Bock sich mit rumnölenden Kunden herumzuschlagen und möchte einfach nur seine Ruhe, aber ... ich verweise da immer gerne auf Aimee Mann, eine US-amerikanische Musikerin, die, obwohl sie nur einen Bruchteil dessen an Plattenverkäufen erzielt, die zB. Madonna-Scheiben erzielen, dennoch mit den vermögensten Entertainerinnen der Staaten zählt. Warum? Weil sie ihre Songs direkt verkauft und somit nicht einen bürokratischen Wasserkopf bei einem Label durchfüttern muss.
    Sehr interessant. Davon wusste ich nichts. Nur kann man dieses Beispiel nicht ganz auf Spiele übertragen. In der Musikindustrie kriegt der Künstler wirklich nur einen kleinen Bruchteil der Verkäufe (ich meine, pro Single bekommen sie nur einen Cent-Betrag). Die Spieleverkaufsplattformen sind deutlich humaner; sie nehmen um die 30% des Umsatzes ein. Ehrlich gesagt bin ich kein Indie-Entwickler, und ihr seid's bestimmt auch nicht. Wir spekulieren nur. Deswegen möchte ich noch auf [url=http://forum.4pforen.4players.de/viewtopic.php?p=1799343#1799343]diesen Beitrag[/url] hier im 4P-Forum hinweisen, wo wirklich ein deutscher Indie-Entwickler was zu diesen Plattformen sagt.
  • E-G
    ThePlake0815 schrieb:
    E-G schrieb:
    FPRobber schrieb:
    Indiegames werden immer innovativ bleiben und die werden immer mehr und verkaufen sich dank Steam, PSN und XBLA immer besser.
    *hust* du hast wiiware vergessen aber es
     [...]
    ThePlake0815 schrieb:
    E-G schrieb:
    FPRobber schrieb:
    Indiegames werden immer innovativ bleiben und die werden immer mehr und verkaufen sich dank Steam, PSN und XBLA immer besser.
    *hust* du hast wiiware vergessen aber es wundert mich nicht dass hersteller risikoscheuer werden. bringt mal jemand was neues ausgefallenes und frisches, wird es gern mal komplett ignoriert. 4p und dieses forum is ein verdammt gutes beispiel dafür.
    So, wie Portal, Shadow Complex (nach so langer 2D Shooter - Abstinenz sehe ich das spiel schon als Innovativ an), Fat princess, Flower, etc? ] und so richtig große projekte sind das nich gerade. sind doch alles kleine downloadtitel... ich meine richtige titel wie das bereits erwähnte okami, valkyria chronicles, little kings story, etc. titel die ordentlich entwicklung kosten, aber jeder ignoriert weils zu japanisch aussieht, nicht final fantasy heißt, oder viel zu bunt und knuffig is.