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US-Bericht: Raubkopien schlecht schätzbar

Noch in der Bush-Regierung war der PRO-IP Act abgesegnet worden, in der Obama-Regierung wurde eigens dafür der Posten des IP Enforcement Coordinators eingerichtet. Zu dessen Aufgaben gehört es auch, Daten über Raubkopien und Produktfälschungen zu sammeln. Das Government Accountability Office schaute sich nun aus diesem Grund vorliegende Berichte etwas näher an und nahm auch von Verbänden wie der Business Software Alliance, der Motion Picture Assosiation of America oder der Recording Industry Association of America oft ins Feld geführte Zahlen näher unter die Lupe, so Ars Technica

Eine Erkenntnis des Berichts (PDF) dürfte jenen Interessenvertretern nicht unbedingt schmecken: Piraterie und Produktfälschung seien zwar durchaus ein weitreichendes Problem - ihre wirklichen wirtschaftlichen Auswirkungen seien aber "extrem schwierig" abzuschätzen. Dabei kam man auch auf ein paar der Berichte und Daten zu sprechen, die oft als Referenz verwendet werden - oftmals lagen dort keine Informationen über die Quelldaten oder verwendeten Methoden mehr vor.

Auch der Bereich Software wurde dabei näher untersucht. Hinsichtlich der BSA-Schätzung - ein durch Raubkopien verursachter Schaden in Höhe von neun Mrd. Dollar im Jahr 2008 - heißt es: Diese Studie fuße auf Annahmen, die von den Experten, die wir interviewt haben, "als bedenklich erachtet" wurden. "Dazu gehören auch die Annahme der 1:1-Rate bei der Ersetzung sowie die Frage, wie die Daten der bei der Studie berücksichtigten Länder auf die Länder extrapoliert wurden, die nicht berücksichtigt wurden." (Bei der 'Ersetzung' bezieht man sich auf die Zahl der Nutzer, die zu einem legitimen Produkt greifen würden, wenn die Kopie/Fälschung nicht verfügbar wäre.)

Über einen MPAA-Report aus dem Jahr 2005 wird geschrieben: "Basierend auf den In der Studie dargelegten Informationen ist es schwierig zu bestimmen, wie die Autoren Schlüsselannahmen wie die Ersetzungsraten oder die Verallgemeinerung der Umfragedaten auf eine breitere Population gehandhabt haben."

Auch seien Angaben bzw. Abschätzungen über den allgemeinen wirtschaftlichen Schaden methodisch nicht ganz korrekt durchgeführt worden. So würden viele Berichte ignorieren, dass das Geld, das Leute über Raubkopien oder Plagiate anderer Produkte einsparen, in der Regel an anderer Stelle ausgegeben wird und so dem Wirtschaftskreislauf insgesamt nicht einfach verloren gehen würde. 

Nicht nur die häufig von Lobby-Verbänden genannten Daten werden kritisiert. So unterstellt der Bericht auch beispielsweise einer Studie von Oberholzer-Gee und Strumpf methodische Mängel. Dort hatte man postuliert, dass illegale Musikdownloads keine großen Effekt auf den Absatz der Branche gehabt hätten.

Kommentare

Oberdepp schrieb am
So paradox finde ich es nicht. Man muss sich nur einig sein, dass es beim Beispiel Videospiele wirklich Leute gibt, die sich das Spiel laden, obwohl sie sich es legal leisten könnten, aber das Geld lieber für was anderes ausgeben, weil es die Möglichkeit des Raubkopierens gibt.
Es ist nur fraglich wie groß die Ziffer ist. Aber zu sagen, es entsteht kein Schaden ist genau so falsch wie zu sagen, dass jeder Raubkopierer ein Verlust darstellt.
Das beste Beispiel ist hier Xbox 360 und PC als Direkt-Vergleich. Bei der Konsole ist Raubkopie genau so möglich wie auf dem PC, wird aber nicht so stark genutzt, bzw. sind die Zahlen (wenn wir von den einschlägigen Torrent-Sites ausgehen dürfen) an Raubkopien im Vergleich zu tatsächlichen Verkaufszahlen nicht so hoch, wie auf dem PC. Da ist es genau andersrum. Es gibt mehr Raubkopien als gekaufte Exemplare.
Ich gebe zu, auch das ist eine Milchmädchenrechnung. Aber es ist wohl nicht von der Hand zu weisen, dass es wirklich Leute gibt, die das Spiel unbedingt spielen wollen und dafür auch zahlen würden, gebe es nicht die Möglichkeit der Raubkopie.
Levi  schrieb am
gutes Beispiel .... Urheberrecht in Perfektion ;)
Klare Antwort: nein, du kannst seinen Verlust nicht beziffern, aber es ist ein gewaltiger Verlust da .... (je nachdem was die Leute mit ihren Kopien anstellen) hängen sie sich die nur an die Wand, hätten das Bild aber sowieso nie gekauft: ernsthafft kein verlust. (auch wenn nicht rechtens)
Waren sie jedoch schon lange auf der Suche nach diesen Motiv: voller Verlust des theoretischen "Wertes" den der Photograf nach seinen ermessen, und nach den "Gesetzen" des Marktes hätte veranschlagen können.
erste Beispiel welches wunderbar funzt und ebenso das Paradoxe an der ganzen Situation aufführt :D
matzab83 schrieb am
-Levi- hat geschrieben:
crackajack hat geschrieben:
-Levi- hat geschrieben:du bezahlst mit dem kauf einer kopie jedoch nicht >>direkt<< den Programmierer. und darum gings ja. anders als beim Friseur, wo du vorrechnen kannst, was du ihm mit einem nicht bezahlten Schnitt kostest, funktioniert das nicht bei so etwas wie Software, womit dieses Beispiel genau null Relevanz zum eigentlich Thema hat.
Wieviel Verlust erleidet die Branche durch Kopien!

Ist das tatsächlich so schwer zu verstehen?
Wenn man das mal einfach runterbricht: es gibt nur einen Kunden beim Frisör und nur einen für das jeweilige Spiel das nur von einem gemacht wurde. Ganz egal was die besser oder anders machen würden, es wird immer nur ein potentieller Geldgeber sein. Wenn beide Kunden jeweils nicht zahlen dann haben beide Dienstleister eben nur Arbeit gehabt.
Es wirkt nur wie kein Verlust weil andere ja eh zahlen, die dummen ehrlichen.

(ums nochmal klar zustellen, du diskutierst mit jemanden der alles andere will als Urheberrechtsverletzungen gut zu reden! du musst mich nicht davon überzeugen, dass sie falsch sind, du musst mich davon überzeugen, dass jede illegale-kopie genau den verlust eines nicht gekauften Originals entspricht! ... was du mit deinen vergleichen ja scheinbar andeutest)
du musst verstehen, dass du bei Produkten die man problemlos verlustfrei kopieren kann, nicht mit Beispielen kommen kann, bei denen eine Konkrete direkte Leistung für den Kunden erbracht wird.
Du kannst Kopien einer Leistung erstellen, ohne dass der eigentliche Vertreiber einen direkten schaden nimmt.
Urheberrechtsverletzungen lassen sich einfach nicht mit der Arbeit eines Tischlers, oder eines Friseurs oder sonnst irgendetwas dergleichen vergleichen. man muss sie anders betrachten ... und...
Mindflare schrieb am
Sir Richfield hat geschrieben:
Klar tut sich das kein Rechtsstaat der Welt an jeden Fall einzeln zu behandeln.

Das sollte er besser, sonst ist es kein Rechtsstaat mehr. Die Abmahner stolpern ja gerade ein wenig über das "Turn Piracy into Profit" Angebot, weil die nicht für jeden Fall abrechnen, sondern Pauschalpreise machen. Sie stellen aber (dem Abgemahnten) Rechnungen, als würden sie jeden Fall einzeln behandeln.

Um mal produktiv zu bleiben:
Für den Internetbereich wünsche ich mir eigentlich eher ein "Case Law" wie in den USA, als das von uns bekannte "Common Law". Dann wären die kritisierten Gummiparagraphen überflüssig und man kann jeweils vergleichbare Fälle schnell abhandeln. Etwas technisch so flexibles kann einfach nicht durch starre formulierungen abgedeckt werden, wohl aber durch vergleichbare Vorfälle.
Da braucht es nur eine Verhandlung (+ eventuelle Revisionen) und man weiß, ob kino.to jetzt erlaubt ist, oder nicht. Hierzulande diskutiert man lieber mehrere Jahre, ob das Laden in den Cache schon Speichern ist. Sobald das entschieden ist, gibt es ein Programm, dass ausschließlich in den RAM streamt und der Spaß beginnt erneut...
Sir Richfield schrieb am
crackajack hat geschrieben:Also wer 10GB Daten "unabsichtlich" zieht, dem gehört sowieso das Internet verboten.
Mal blöd geklickt und dabei bei zweifelhaftem Porno gelandet ist dann doch ein wenig was anderes.

Technisch aber das gleiche, weshalb das Problem ja da ist. Dem Rechner und dem Netz ist das (noch) egal. Die Gesetzgebung kommt da nicht mit und erläßt einen Gummiparagrafen nach dem anderen, was dazu führt, dass jedes Gericht seine eigene Suppe kocht.
Nicht gerade ein Idealfall, sollte man mich fragen.
Das sollte er besser, sonst ist es kein Rechtsstaat mehr.

Genau.
Weil Konsumenten bescheißen, bescheißen eben auch Anwälte. Gleiches (Un)Recht für alle, hurra. Und am Ende demontieren wir alle gemeinsam unseren Rechtsstaat.
Aber immerhin gibt es keinen Schaden...[/quote]
Er hat es! *g* Es gibt keinen Schaden, nur weniger Gewinn, was allerdings gleich gesetzt wird, weshalb alle durch die Bank bescheissen.
Und zwar seit es Software gibt, mit den immer gleichen "Argumenten" auf beiden Seiten.
"Gerechtigkeit" ist auch wieder eine Sache. Recht haben und Recht bekommen, oder wie heißt das Sprichwort?
So, jetzt raucht mir aber die Birne. Bevor wir anfangen, im Kreis zu reden, klinke ich mich lieber aus. Ich freue mich aber, dass das gerade bei diesem "heiklen" Thema eine Diskussion ohne Schaum vorm Mund war.
schrieb am

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