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Radon Labs: Studio-Insolvenz?

Vor ein paar Tagen noch hatte Radon Labs durchblicken lassen, dass man an einem neuen Drakensang-Spiel arbeitet - jetzt scheint die Finanzierung des Projekts zusammengebrochen zu sein und dem Studio das Aus zu drohen. Bei dtp habe das Unterfangen entgegen ursprünglicher Zusagen nicht stemmen wollen oder können, wurde gemunkelt.

Entprechende Hinweise auf zahlreiche Stellenkürzungen oder gar eine mögliche Schließung des Unternehmens bekamen wir von mehreren Quellen, auch gab es einige Firmen in Berlin und Umgebung, die am Donnerstag der vergangenen Woche wohl plötzlich viele Bewerbungen von einstigen Angestellten des Entwicklers erhielten. Einige Mitarbeiter aktualisierten zudem ihren Beschäftigtenstatus oder Lebenslauf in Job-Netzwerken wie Xing und LinkedIn.

Laut Buffed hat das Studio mittlerweile wohl die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. (Eine Nachricht, die man vermutlich auch auf einer Teamsitzung am Dienstag verkündet haben dürfte.) Das endgültige Aus könnte noch vermieden werden, falls sich ein Geldgeber finden sollte, der die Firma übernehmen würde. Ein anderes, von jenen Quellen ins Spiel gebrachte Szenario: Die Gründer des Unternehmens stampfen ein neues Studio aus dem Boden.

Die aus TerraTools hervorgegangenen Berliner waren für das Ende der 90er von Microsoft veröffentlichte Urban Assault zuständig gewesen, später folgte u.a. das Steam-Punk-inspirierte Project Nomads . In der jüngeren Vergangenheit hatte das Studio neben diversen DS-Projekten Treasure Island und natürlich Drakensang sowie Drakensang: Am Fluss der Zeit veröffentlicht. Vor Kurzem veröffentlichte man außerdem noch Future Wars zusammen mit Headup Games. Die Arbeiten an Drakensang: Phileassons Geheimnis wurden dem Vernehmen nach so gut wie abgeschlossen.

Bevor man bei Radon mit der Produktion des neuen Drakensang-Titels begann, hatte sich das Studio unseren Informationen zufolge um ein anderes Projekt bemüht: Sacred 3. Koch Media entschied sich allerdings letztendlich für ein anderes Studio.

Eine offizielle Bestätigung liegt bis dato nicht vor: Eine von uns vor einer Woche per Email gestellte Anfrage blieb unbeantwortet; am Telefon wollte man die Gerüchte nicht weiter kommentieren, versprach aber, sich um die Anfrage zu kümmern.


Autor: Julian Dasgupta
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  • Rondra zum Gruße, tja ich Rajan Prem meines zeichens Rondragefälliger Krieger ausser Dienst kann mich dem guten Mindflare da nur anschließen. Drakensang fand ich auch schon ziemlich gewöhnungsbedürftig. Klar mag es gehen aber als DSA veteran der schon nach der der Schicksals Klinge und  [...] Rondra zum Gruße, tja ich Rajan Prem meines zeichens Rondragefälliger Krieger ausser Dienst kann mich dem guten Mindflare da nur anschließen. Drakensang fand ich auch schon ziemlich gewöhnungsbedürftig. Klar mag es gehen aber als DSA veteran der schon nach der der Schicksals Klinge und Sternenschweif suchte und sich den Schatten über Riva stellte war mir Drankensang auch zu Flach. Schon das ich mir meinen Char nicht so erstellen konnte wie ich wollte war unter aller Kanone, darum geht es doch nunmal bei DSA. Gut das soll ja auch keine disskussion über die Games sein. Trotzdem waren die Drakensangs endlich mal wieder neues Futter für uns DSA kenner. Schade das die Entwickler unter dem Finanzmanagement der DTP Ag Leiden müssen, schade wenn nach Ascaron der nächste gut Deutsche entwickler die Segel streichen muss.
  • @sarnokh: Das ist etwas allgemein. Ich mag Rollenspiele, spiele seit nahezu 15 jahren DSA und mochte Drakensang trotzdem nicht. Du nennst es gemütlich, ich halte es für inhaltlich flach. Da hat man diese schöne und wirklich liebevoll gestaltete Welt und schafft es nciht, sie mit leben zu füllen.  [...] @sarnokh: Das ist etwas allgemein. Ich mag Rollenspiele, spiele seit nahezu 15 jahren DSA und mochte Drakensang trotzdem nicht. Du nennst es gemütlich, ich halte es für inhaltlich flach. Da hat man diese schöne und wirklich liebevoll gestaltete Welt und schafft es nciht, sie mit leben zu füllen. DSA lebte schon immer von der großartigen sozialen Komponente. In DraSa gibt es aber zuwenig Einflussmöglichkeiten über die Dialoge. Was soll ich mir einen gesellschaftlichen Charakter machen, wenn zum Durchkommen letztendlich wieder nur die Kampfwerte zählen? Richtig genial wäre ein aventurisches Forschungs- oder Detektivabenteuer gewesen. Mit der Engine wäre da einiges möglich gewesen. Auf jeden Fall schade für Radon Labs.
  • WAAAS? Aber... aber wie kann denn das sein? DraSa war doch super? :( Ich versteh die Welt nich mehr... was kann man denn als RPG Spieler mehr wollen! Ich spiele seit 25 Jahren RPGs, und klar vielleicht war es kein Baldurs Gate... aber im Ganzen fand ich DraSa so klasse und stimmungsvoll! Wie da die  [...] WAAAS? Aber... aber wie kann denn das sein? DraSa war doch super? :( Ich versteh die Welt nich mehr... was kann man denn als RPG Spieler mehr wollen! Ich spiele seit 25 Jahren RPGs, und klar vielleicht war es kein Baldurs Gate... aber im Ganzen fand ich DraSa so klasse und stimmungsvoll! Wie da die Firma pleite gehen kann ist mir ein Rätsel. Vermutlich haben WoW, Diablo und Co. einfach die Leute total verdorben und nur noch geistlose schnelle Schnetzelei verkauft sich. Klar, DraSa ist etwas gemütlicher, aber so ist eben auch Aventurien. DSA ist eben nicht D&D. Irgendwie eine ziemliche Enttäuschen... Leute wissen einfach nicht zu schätzen was gut ist und sind durch die viele Hyper Hyper Scheisse total verdorben und wohl bloß noch Fast Food-Spiele. :(