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"Japan ist wie ein Zombie"

Keiji Inafune hat sich zwar in der jüngeren Vergangenheit zum Chefkritiker der japanischen Spielebranche aufgeschwungen, er ist allerdings nicht der einzige Entwickler, der unzufrieden ist mit der aktuellen Situation. Gegenüber GamesTM (via Develop) beschreibt Keita Takahashi den Zustand der heimischen Szene folgendermaßen: "dying".

Ähnlich wie der Capcom-Veteran Inafune hatte der Schöpfer von Spielen wie Katamari Damacy und Noby Noby Boy seinen langjährigen Brötchengeber (Namco Bandai) verlassen, um sich selbstständig zu machen. Takahashi gestaltet derzeit einen Spielplatz in England, will aber auch weiterhin Spiele entwickeln.

"Ich denke, die japanische Branche ist wie ein Zombie. Wir wissen nicht, was wir machen sollen, bevor wir nicht den absoluten Tiefpunkt erreicht haben - und nur dann können wir endlich mal erörtern, was alles falsch läuft."

Während es so abwärts geht, sehen wir neue Technologie wie PlayStation Move, und alles wird kurzzeitig wieder etwas besser. Wir erreichen niemals den absoluten Tiefpunkt, und das ist wie ein Zombie, der niemals stirbt. Man muss der Branche neues Leben einflößen."

Die dortigen Hersteller würden sich zu stark auf die Entwicklung von Fortsetzungen konzentrieren, führt Takahashi weiter aus. Es würden nicht genug frische und originelle Titel produziert. Dies sei auch der Grund dafür, dass es den japanischen Herstellern derzeit nicht so gut geht.
Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • KOK schrieb:
    Für mich fühlen sich japanische Spiele einfach zu monoton in letzter Zeit an. Ein God of War zum Beispiel versucht mit Rätsel und der einen oder anderen Plattform-Einlage Abwechslung in das Dauer-Gesmashe rein zu bringen, aber bei einem Bayonetta oder Devil May Cry
     [...]
    KOK schrieb:
    Für mich fühlen sich japanische Spiele einfach zu monoton in letzter Zeit an. Ein God of War zum Beispiel versucht mit Rätsel und der einen oder anderen Plattform-Einlage Abwechslung in das Dauer-Gesmashe rein zu bringen, aber bei einem Bayonetta oder Devil May Cry vermisst man diese Elemente schmerzlich. Währen die westlichen RPGs zumindest versucen einem eine realistische und nachvollziehabre Welt mit glaubwürdigen Charakteren zu vermitteln (The Witcher z.B.), übertreiben die Japaner es vollkommen mit platten und inhaltlosen Welten und Charakteren, das einem die JRPGs einfach nur noch zum Halse raushängen. Ich habe nicht ein einziges JRPG dieser Generation zu Ende gespielt, weder das hoch gelobte Lost Odyssee, noch das auf ganzer Linie enttäuschende Final Fantasy XIII. Tales of Vesperia hat mich auch nur noch abgenervt. Von Star Ocean 4 wollen wir erst gar nicht anfangen zu reden. Da war fremdschämen angesagt, daß man sich das Spiel überhaupt gekauft hat. Ich finde diese Entwicklung etwas traurig, wenn man bedenkt, daß es die Japaner waren, die Action-Stealth und Surival-Horror erst richtig salonfähig gemacht haben. Spiele, die an Erwachsene gerichtet sind. Stattdessen bekommt man ein Kinderspiel nach dem anderen vorgesetzt. Selbst das ab 18 eingestufte Bayonetta war einfach nur kindlich, dabei hat das Spiel richtig potential gehabt. Stattdessen war das ein reines Dauergesmashe in quietschebunten Farben und mit riesen Titten. Die Kritik an Japan soll aber nicht suggerieren, daß im Westen alles besser läuft. Im Westen gilt ein Bioshok schon als künstlerisch wertvoll und spielerisch hochwertig, von Call of Duty wollen wir nicht anfangen zu reden. Aber es gibt noch immer die einen oder anderen Ausnahmen, wie das schon erwähnte The Witcher, oder halt ArmA2, welches mit dem OA-Addon richtig gut geworden ist. Dann gibt es noch Heavy Rain. Aber selbst das zigste God of War, was an sich immer nur das Selbe ist, kommt wesentlich frischer daher und spielt sich wesentlich abwechslungsreicher als eben Devil May Cry und Konsorten. Das letzte "aktuelle" japanische Spiel, welches mir gefallen hat, war Vanquish. Das Spiel degradiert Spiele wie Killzone und Gears of War zu Schlaftabletten, die man einnimmt, wenn man nicht schlafen kann.
    Der Trick bei Bayonetta ist, es nicht ernst zu nehmen: mir persönlich kam das Ding in der Demo eher vor wie eine mit allerlei Fetischen zugeknallte Parodie auf hyperaktive Japanogames.
  • KOK
    Für mich fühlen sich japanische Spiele einfach zu monoton in letzter Zeit an. Ein God of War zum Beispiel versucht mit Rätsel und der einen oder anderen Plattform-Einlage Abwechslung in das Dauer-Gesmashe rein zu bringen, aber bei einem Bayonetta oder Devil May Cry vermisst man diese Elemente  [...] Für mich fühlen sich japanische Spiele einfach zu monoton in letzter Zeit an. Ein God of War zum Beispiel versucht mit Rätsel und der einen oder anderen Plattform-Einlage Abwechslung in das Dauer-Gesmashe rein zu bringen, aber bei einem Bayonetta oder Devil May Cry vermisst man diese Elemente schmerzlich. Währen die westlichen RPGs zumindest versucen einem eine realistische und nachvollziehabre Welt mit glaubwürdigen Charakteren zu vermitteln (The Witcher z.B.), übertreiben die Japaner es vollkommen mit platten und inhaltlosen Welten und Charakteren, das einem die JRPGs einfach nur noch zum Halse raushängen. Ich habe nicht ein einziges JRPG dieser Generation zu Ende gespielt, weder das hoch gelobte Lost Odyssee, noch das auf ganzer Linie enttäuschende Final Fantasy XIII. Tales of Vesperia hat mich auch nur noch abgenervt. Von Star Ocean 4 wollen wir erst gar nicht anfangen zu reden. Da war fremdschämen angesagt, daß man sich das Spiel überhaupt gekauft hat. Ich finde diese Entwicklung etwas traurig, wenn man bedenkt, daß es die Japaner waren, die Action-Stealth und Surival-Horror erst richtig salonfähig gemacht haben. Spiele, die an Erwachsene gerichtet sind. Stattdessen bekommt man ein Kinderspiel nach dem anderen vorgesetzt. Selbst das ab 18 eingestufte Bayonetta war einfach nur kindlich, dabei hat das Spiel richtig potential gehabt. Stattdessen war das ein reines Dauergesmashe in quietschebunten Farben und mit riesen Titten. Die Kritik an Japan soll aber nicht suggerieren, daß im Westen alles besser läuft. Im Westen gilt ein Bioshok schon als künstlerisch wertvoll und spielerisch hochwertig, von Call of Duty wollen wir nicht anfangen zu reden. Aber es gibt noch immer die einen oder anderen Ausnahmen, wie das schon erwähnte The Witcher, oder halt ArmA2, welches mit dem OA-Addon richtig gut geworden ist. Dann gibt es noch Heavy Rain. Aber selbst das zigste God of War, was an sich immer nur das Selbe ist, kommt wesentlich frischer daher und spielt sich wesentlich abwechslungsreicher als eben Devil May Cry und Konsorten. Das letzte "aktuelle" japanische Spiel, welches mir gefallen hat, war Vanquish. Das Spiel degradiert Spiele wie Killzone und Gears of War zu Schlaftabletten, die man einnimmt, wenn man nicht schlafen kann.
  • find ich jetzt nicht so weil sie ein paar richtig geile games machen der eine mag eben japano rpgs nicht der andere schon usw... aber aus japan kommen nicht nur RPGs