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Direct2Drive: Besitzerwechsel?

Über einen Mangel an Bewegung im Markt der Digitaldistribution braucht man sich derzeit nicht zu beklagen. Während die Stream-Spezialisten von OnLive nach und nach ihre Reichweite ausbauen, verkündeten die ebenfalls auf einen Stream-Ansatz setzenden Mannen von Gaikai, dass der einstige Sony Worldwide Studios-Boss Phil Harrison neuerdings zum offiziellen Beirat der Firma gehört. Derweil hat Gamestop Anfang Mai die Übernahme von Impulse abgeschlossen und dem Portal sowie dem Client ein entsprechendes Branding spendiert. Der Dienst soll zukünftig noch stärker mit der Hauptseite des Konzerns verzahnt werden.

Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass der ebenfalls eingekaufte Stream-Dienst von Spawn Labs ab Juli intern im Rahmen eines Betatests überprüft wird. Eine öffentliche, US-weite Betaphase werde zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Das Branchenmagazin MCV will währenddessen erfahren haben, dass auch Direct2Drive demnächst den Besitzer wechseln wird. Die zusammen mit Impulse wahrscheinlich am stärksten etablierte Plattform unter den "Nicht-Steam-Diensten" gehört bis dato zur IGN-Gruppe - und damit letztendlich zu Rupert Murdochs News Corp. Laut MCV wird D2D von Gamefly übernommen, einem bis dato nur in den USA umtriebigen, aber recht populären Verleihdienst für Spiele und Eigentümer des Online-Magazins Shacknews. Eine offizielle Ankündigung des Kaufs wird dem Vernehmen nach in der nächsten Woche erfolgen.
Autor: Julian Dasgupta
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  • Ist eben ein gutes Beispiel, wieso Steam so lange gebraucht hat, bis es von der Masse akzeptiert wurde. Bei Steam fühlt man sich inzwischen recht sicher, dass es den Dienst auch noch in Jahren geben wird. So ein neuer Spiele Online Shop hat es da schon nicht leicht das Vertrauen der Spieler zu  [...] Ist eben ein gutes Beispiel, wieso Steam so lange gebraucht hat, bis es von der Masse akzeptiert wurde. Bei Steam fühlt man sich inzwischen recht sicher, dass es den Dienst auch noch in Jahren geben wird. So ein neuer Spiele Online Shop hat es da schon nicht leicht das Vertrauen der Spieler zu gewinnen.
  • TRONICk schrieb:
    D2D noch nie benutzt und werde es auch nicht. Steam halte ich für fähiger auch wenn man da recht oft einen 10er mehr lassen muss, als wo anders.
    Dito. Vor Allem will ich meine Spiele nicht digital auf mehreren verschiedenen Seiten besitzen.  [...]
    TRONICk schrieb:
    D2D noch nie benutzt und werde es auch nicht. Steam halte ich für fähiger auch wenn man da recht oft einen 10er mehr lassen muss, als wo anders.
    Dito. Vor Allem will ich meine Spiele nicht digital auf mehreren verschiedenen Seiten besitzen. Aktuell besitze ich Spiele eben entweder Retail oder auf Steam. Mehr wäre unübersichtlich und letztlich auch unzuverlässig, denn wer garantiert mir, dass D2D nächstes Jahr noch existiert? IGN kenne ich, und ich traue ihnen, aber von Gamefly habe ich noch nie gehört. Ich frag' mich außerdem, ob das Auswirkungen für die Besitzer von Spielen dort haben wird. Schließlich übernimmt nun ein Unternehmen D2D, mit dem die Spieler letztlich gar keinen Vertrag abgeschlossen haben, man wird also vermutlich mind. neuen AGB zustimmen müssen. Und wenn man das nicht tut..ist man seine Spiele dann los? Wir werden's sehen.
  • D2D noch nie benutzt und werde es auch nicht. Steam halte ich für fähiger auch wenn man da recht oft einen 10er mehr lassen muss, als wo anders.