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Harrison prognostiziert Umbruch

Vor zwei Tagen hatte schon John Riccitello über einen Wandel in der Spielebranche orakelt und gemutmaßt, dass die Prägung durch den klassischen Konsolenzyklus und den Fokus auf Verbesserungen  bei der Technologie in den Hintergrund treten könnte zu Gunsten neuer Erlebnisse und Geschäftsmodelle.

Auch Phil Harrison scheint ins gleiche Horn zu stoßen. Der einstige Chef der Sony Worldwide Studios ließ auf der Develop-Konferenz verlauten:

Ich glaube, die Konsolenära, in der die Hardwarefirmen drei bis vier Mrd. Dollar ausgeben, um ein Chipsatz zu entwickeln, und das dann über eine (Lizenz-)Gebühr bei den Spielen finanzieren - also das Geschäftsmodell der letzten 25 bis 30 Jahre -, ist vorbei. 

Das neue Geschäftsmodell wird eine Kombination aus Retail und Dienstleistungen, und das wird eine interessante Entscheidung für Microsoft, Sony, Nintendo & Co. werden: Geht es beim nächsten Konsolenrennen um Chips und CPU, Taktfrequenz und Grafik - oder geht es um Geschäftsmodelle und Monetisierung und Entdeckung? Ich denke, es wird wahrscheinlich auf letzteres hinauslaufen.


Auch ist sich Harrison sicher, dass Marken wie PlayStation oder Xbox trotz des Erfolgs von Stream-Anbietern wie Onlive nicht vom Markt verschwinden werden.

Der Paradigmenwechsel in der Branche habe auch andere Auswirkungen, sinniert er: Der berüchtigte Crunch mit seinen zahlreichen Überstunden sei ein "Überbleibsel des 20 Jahrhunderts."

Produkte haben Crunch. Dienstleistungen surren hingegen stets auf konstantem Niveau.

Wenn du Produkte für Blu-ray oder DVD oder einen bestimmten Releasetermin entwickelst, dann reden wir immer davon, diese mit einem Crescendo an Energie und Umtriebigkeit 'fertigzustellen'. Ein Service gibt es hingegen erst dann, wenn du ihn vom Stapel laufen lässt. Dienstleistungen haben ihre eigenen Updates - der Crunch sollte deswegen in nicht allzu ferner Zukunft verschwinden.

Kommentare

adabi schrieb am
So, nachdem ich nun 13 Cookies angenommen habe, kann ich hier auch mal posten. Wäre es nur ein Session-Cookie gewesen, ich hätte mir auch eure Werbung angeguckt. Aber unter diesen Umständen betrachte ich die 12 anderen Cookies als genug Gegenleistung.
Prognosen sind immer wie ein Blick in die Glaskugel. Dazu gibt es genügend Studien die das belegen. Egal um welchen Bereich es sich dabei dreht. Jegliche Treffer sind Glückstreffer.
Ich respektiere das, was ihr im Moment als tolle Spiele spielt. Für mich, der mit 8 Bit Computern gross geworden ist, ist das meiste davon nur geklonte Scheisse. Die Fortsetzung der Fortsetzung der Fortsetzung... mit Onlinezwang, DRM, unfertigen Inhalten oder Inhalten bei denen man schon jubelt, wenn man sie nicht in 8 Stunden durch hat, und bitte auch noch für DLC bezahlen. Junge Menschen können sich da bekanntlich besser drauf einstellen als alte.
Wie gesagt, das meiste. Ab und zu spiele ich auch noch.
Wenn die Industrie auf die Idee kommt, wie man das noch effektiver, also mit noch mehr Gewinn machen kann, dann wird sie das auch tun. Was deie grossen Onlineprojekte angeht, so ist Blizzard da ein gutes Beispiel. Das eigene Spiel wird gnadenlos auf Casual glattgebügelt und zur Gans die goldene Eier legt getrimmt. Schliesslich bringt die Masse das Geld und nicht die Klasse. Eines der grossen Kunststücke die sie dabei geschafft haben war es, ihre eigene Warcraftgeschichte abzuschlachten und niemals, auch nicht einmal, neue Spielerlebnisse zu liefern - sammel, laufen, kloppen. Das ist effektiv und bringt Geld.
Dann haben wir vielleicht irgendwann FIFA 23 und GTA 10 und man kann sich scheibchenweise die Inhalte laden wenn ich mich vorher mit Daumenabdruck ausgewiesen habe.
Ich habe Glück, vom Spielspass bin ich schon zu grossen Teilen entwöhnt und bald bin ich schon weit jenseits aller Zielgruppen. Gewöhnt euch also schon mal dran was euch noch bevorsteht.
MaxDetroit schrieb am
Wigggenz hat geschrieben:
Charlatan hat geschrieben:
Keine Panik, verdammt.
Wer vom Schlimmsten ausgeht, kann nicht böse überrascht werden. Außerdem ist es sowieso gesünder, weniger zu zocken :D
Genau, weniger zocken, mehr rausgehen, auf Partys, mehr saufen! ;) ;)
Wigggenz schrieb am
Charlatan hat geschrieben:
Keine Panik, verdammt.
Wer vom Schlimmsten ausgeht, kann nicht böse überrascht werden. Außerdem ist es sowieso gesünder, weniger zu zocken :D
crewmate schrieb am
Wigggenz hat geschrieben:Nach all den Seiten halte ich immer noch daran fest:
Wenn das so weitergeht wie bisher, gibt es bald keine richtigen kaufbaren Spiele mehr.
Stattdessen werden diese temporär gemietet. Singleplayer ist nach wenigen Stunden durch und wird zu gunsten von MP und DLCs so gut es geht beschnitten und mit allen möglichen Vergleichsmöglichkeiten wie Achievements versehen, damit es einen noch so dämlichen Grund gibt, immer vernetzt und damit fest angebunden zu sein. Und für dauerhaftes Spielen wird ein Abo-System angeboten werden. Dazu noch optionale Vorteile und DLCs über ein System von "Mikrotransaktionen".
Ich rate allen (und mir selbst auch), euch spätestens in ca. 5 Jahren ein neues Hobby gesucht zu haben, oder gelernt zu haben, nur mit Indie-Titeln auszukommen...
5 Jahre ist zu früh. Die nächsten Konsolen erscheinen jetzt ab Anfang 2012 mit der WiiU, die anderen folgen 2013, max 14. Egal was die beiden Multimediakonzerne für ihre Quartalszahlen, von verlängerten Lebenszyklen, schwätzen. Nach der Bruchlandung der PSPgo und dem Kostenfiasko PS3 wird zumindest Sony sicher spielen, außerdem ist da noch die eigene BluRay, die sie immer noch stützen. Bei MS bin ich mir nicht sicher, glaube aber, das die Marktforschungswerten vertrauen und ebendfalls noch auf DVD/BluRay/Eigenformat setzen. Aber die Tendieren auf jeden Fall zu onDemand und Downloads.
Und alles darüber hinaus ist reine Panikmache. Auch du hast keine Kristallkugel, auch du hättest 2000 nicht das 2007 erschienene iphone vorher sagen können.
Keine Panik, verdammt.
anon1974 schrieb am
Zum Glück habe ich viele Module und die gammeln nicht wie falsch gelagerte CDs. Von daher...:-) Und son blöden Transistor gibt es sicher auch noch die nächsten 100Jahre falls mein SNES mal was haben sollte.
Falls sich so krasse Geschäftsmodelle durchsetzen sollten, wie "Spielzeit kaufen", "Unfertige Spiele und die Dienstleistung kümmert sich dann später", dann kauf ich mir für 2,99? neue Batterien für den Speicher der Module und kann wieder 20 Jahre spielen.
Ich denke man bewertet das völlig über was den Anschaffungsdrang neuer Spiele betrifft. Die Leute entdecken die Langsamkeit und genießen ihre Spiele. Bei mir ist das gerade auf dem 3DS von Nintendo so. Aber deren Module sind eh nur was für Kenner.
schrieb am

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