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Südkorea: Will Item-Handel verbieten

Da wird man nicht nur bei Blizzard aufgehorcht haben: Wie die Korea Times (via Gamasutra) berichtet, will die Regierung in Südkorea im nächsten Monat ein Gesetz absegnen, mit dem der Handel mit virtuellen Items untersagt werden soll. Mit der Initiative, die vom Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus ausgeht, soll eine "gesunde Spielkultur" geschaffen werden.

Konkret verboten ist der Einsatz von Software, über die die Jagd auf bzw. das Sammeln von Items und anderer kommerziell verwertbarer Ressourcen automatisiert werden kann. Laut Schätzungen des Ministeriums wurden 60 Prozent der Gegenstände, die im Umlauf sind, über Bots rangeschafft. Mit solchen Methoden würde der schlechte Ruf von Online-Spielen nur verstärkt.

Wer gegen die vermutlich ab der zweiten Jahreshälfte geltenden Bestimmung verstößt, dem droht dann ein Strafgeld von bis zu 50 Mio. Won (ca. 34.000 Euro) und eine mögliche Haftstrafe von bis zu fünf Jahren. 

Im Falle von Arcade-Titeln müssen die Anbieter dafür sorgen, dass Items in den Accounts nicht als Eigentum angezeigt werden. Auch ist es dann nicht mehr gestattet, Gutscheine für den Erwerb von Items zu verteilen. Diese werden nämlich nicht selten irgendwann von den Besitzern an andere Nutzer verkauft.

Neben der gesünderen Spielkultur gibt es noch einen anderen Beweggrund: Der Item-Handel würde zu vielen gesellschaftlichen Problemen beitragen und sei auch einer der Faktoren bei Jugendkriminalität, so die Politiker.

Kommentare

Sevulon schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
Sevulon hat geschrieben:Ein anderer Buch-Tipp in die Richtung, bei denen manche Spieler ebenfalls bereit sind für bestimmte seltene Items in Rollenspielen außerhalb des Spiels sogar zu töten, ist "Ready Player One". Hab ich aber noch nicht gelesen.
Und so unrealistisch ist das gar nicht. Wenn heutzutage schon D3-Items bei eBay für über 1.000 ? weggehen.. so manch ein Straftäter hat schon für weit weniger Geld getötet..
Ist schon in China passiert. Spieler A hat ein seltenes Schwert, Spieler A übergibt Spieler B im Spiel das Schwert zum Austesten, Spieler B verkauft das Schwert, Spieler A dreht durch und ersticht Spieler B so in analog und ohne Respawn höchst final.
Tragische Ironie: Da geht es die ganze Zeit um ein höchst seltenes, wertvolles Schwert und am Ende erstechen sie einander mit nem gewöhnlichen, wertlosen Messer..
Kajetan schrieb am
Sevulon hat geschrieben:Ein anderer Buch-Tipp in die Richtung, bei denen manche Spieler ebenfalls bereit sind für bestimmte seltene Items in Rollenspielen außerhalb des Spiels sogar zu töten, ist "Ready Player One". Hab ich aber noch nicht gelesen.
Und so unrealistisch ist das gar nicht. Wenn heutzutage schon D3-Items bei eBay für über 1.000 ? weggehen.. so manch ein Straftäter hat schon für weit weniger Geld getötet..
Ist schon in China passiert. Spieler A hat ein seltenes Schwert, Spieler A übergibt Spieler B im Spiel das Schwert zum Austesten, Spieler B verkauft das Schwert, Spieler A dreht durch und ersticht Spieler B so in analog und ohne Respawn höchst final.
Armin schrieb am
Klar wir sind alle gegen den Handel von allem Moeglichen, Waffen, Drogen, Alkohol, Pornos, Zigaretten,+3 Schwerter und Warcraft Gold, leider zeigt die Erfahrung, dass Verbote das ganze nur noch schlimmer machen.
Wigggenz schrieb am
Wenn das Vorurteil, dass Videospiele in Südkorea der reinste Volkssport (was ich mir tatsächlich vorstellen kann, immerhin kommen die meisten F2P-MMOs daher) sind, auch nur im Ansatz zutrifft, ist so etwas wie Itemhandel dort viel stärker im Alltag präsent als hier.
Ich würde also mal behaupten, dass die Koreaner mehr und intensivere Erfahrungen damit haben als wir. Wenn sich das Verbot dort also tatsächlich durchsetzen sollte, haben sie sicherlich gute Gründe dafür.
Ich persönlich war auch immer gegen den Handel von virtuellen Gegenständen unter Spielern, würde das also begrüßen.
Sevulon schrieb am
Armin hat geschrieben:Dann werden die Leute den Kram eben illegal handeln. Hey, vielleicht bilden sich sogar richtig organisierte Banden, inklusive uh Itemkriegen.
Es gibt da Bücher zu dem Thema, die das tatsächlich 'prophezeien'. Bspw. das hier ist zu empfehlen: http://www.amazon.de/Sleepless-Charlie- ... 869&sr=8-4
In dem Roman geht es hauptsächlich um ein Online-Rollenspiel, und da bekriegen sich u.A. Gold-Farming-Gruppen wie heutzutage Mexikanische Drogenhändler. Gibts auch auf Deutsch, "Hellwach".
Ein anderer Buch-Tipp in die Richtung, bei denen manche Spieler ebenfalls bereit sind für bestimmte seltene Items in Rollenspielen außerhalb des Spiels sogar zu töten, ist "Ready Player One". Hab ich aber noch nicht gelesen.
Und so unrealistisch ist das gar nicht. Wenn heutzutage schon D3-Items bei eBay für über 1.000 ? weggehen.. so manch ein Straftäter hat schon für weit weniger Geld getötet..
schrieb am

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