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Entlassungen bei PopCap & Funcom

Ein Jahr nach Übernahme von PopCap (Plants vs. Zombies) durch EA muss der bisher stetig gewachsene Publisher die Schere ansetzen. Nachdem es in den vergangenen Tagen bereits Gerüchte über einen schleichenden Stellenabbau bei den Bejeweled-Machern gegeben hat, meldet sich jetzt John Vechey auf dem hauseigenen Blog zu Wort und bestätigt: Im Hauptsitz in Seattle habe man ca. 50 Angestellte entlassen.

Die vor gar nicht so langer Zeit gegründete Niederlassung in Dublin wird mittels "exploratory consultation" unter die Lupe genommen - viel Hoffnung sollte man sich dort angesichts des etwas beschönigenden Begriffs nicht machen: Den üblichen Geschäftsgepflogenheiten zufolge ist mit einer Schließung des Irland-Teams zu rechnen.

PopCap sei dennoch insgesamt eine Firma, die wächst, lässt der Mitgründer des Unternehmens verlauten, man müsse eben in andere Bereich investieren. Er gehe davon aus, dass die Belegschaft gegen Ende 2012 ungefähr so groß sein werde wie vor den Entlassungen. Der Markt habe sich schnell verändert, Free-to-play, Social und Mobile seien in Sachen Beliebtheit quasi explodiert. Änderungen beim Kundengeschmack würden eine Anpassung des Geschäfts nach sich ziehen. Man müsse neue Arten von Spielen auf neuen Plattformen bieten. Die Welt habe sich seit der Gründen PopCaps vollständig verändert.

Um weiter im Geschäft zu bleiben, müsse PopCap die Kosten im Griff haben, die Effizienz verbessern und weiterhin profitabel bleiben. Originelle neue Spiele wie Peggle oder Plants vs. Zombies seien nur möglich gewesen, weil man viel Gewinn erwirtschaftet habe. Wer sein Geschäft nicht an die neuen Marktbedingungen anpasse, könne nicht mehr in neue Marken investieren.

Auch ein Jahr nach der großen Übernahme ist Vechey überzeugt, dass dies die richtige Entscheidung war. Berichte, der Mutterkonzern lasse seine Tochter nicht unabhängig arbeiten, seien unwahr. Sämtliche Gründer und der Geschäftsführer seien nach wie vor an Bord, welche die Umstrukturierung mittragen. Man sei froh, auf die Ressourcen des Publishers zurückgreifen zu können, einige der betroffenen Angestellte hätten in anderen EA-Studios Unterschlupf gefunden. Ohne EA wären die Einschnitte noch größer ausgefallen.

"What’s next? Part of making changes is to stay healthy and viable. Good companies don’t wait to change until it’s too late. We’re growing quickly into new areas of mobile and social, and are expanding in new markets like Japan and China. And there are many more great games to come from PopCap."

PopCap hatte zuletzt insgesamt knapp 400 bis 450 Angestellte, knapp 100 davon den Vernehmen nach in Dublin.

Entlassungen bei Funcom

"Kostenanpassungsinitiativen" gibt es derzeit auch bei Funcom, wie der Hersteller in seinem jüngsten Geschäftsbericht (via Polygon) durchblicken lässt. Dort heißt es über The Secret World: Die Durchschnittswertung von 7.2 auf Basis von Metacritic müsse man als "niedrig" erachten - dies entspräche nicht dem Feedback der Presse und der Spieler aus der Betaphase. Funcom sei "enttäuscht" angesichts der Wertungen - bei einem Spiel, das wie The Secret World auf einer völlig neuen Marke basiere, würde der Erfolg natürlich sehr von positiven Tests abhängen. Mundpropaganda sei aber auch ein Faktor.

Mit diversen Marketingmaßnahmen, dem Steam-Launch und Updates wolle man mehr Kunden an sich binden. Auch gehe man davon aus, dass die Spieler insgesamt länger in dem MMO-Titel unterwegs sein werden als in Age of Conan, welches nach furiosem Start schnell abgestürzt war. Die Betriebskosten seien zudem geringer. Die Durchschnittswertung der User sei bei Metacritic 8.4 - die Kunden seien also insgesamt zufriedener.

Man hoffe insgesamt auf eine stabilere Nutzerbasis als bei Age of Conan, müsse aber aufgrund des Umstandes, dass der intiale Absatz niedriger ausfiel als erwartet, zum Rotstift greifen und eben jene "Kostenanpassungsinitiativen" implementieren. Laut Polygon könnte im Maximalfall jede zweite Stelle bei Funcom gestrichen werden.

Update: Laut Edmund McMillen (The Binding of Isaac) gehöre auch George Fan zu den Opfern der Entlassungswelle bei PopCap. Fan gilt als Schöpfer von Plants vs. Zombies - vor zwei Tagen erst hatte das Studio Plants vs. Zombies 2 angekündigt.



Kommentare

SectionOne schrieb am
M1L hat geschrieben: Dannzeig mir mal bitte, woran du das erkennst.
Man muß doch nur die Augen aufmachen! Es wird immer mehr F2P gespielt, auch iOS und Android Games boomen! Siehe auch diese Studie hier:
http://www.bitkom.org/de/presse/8477_73115.aspx
brent hat geschrieben:Als hätte sich irgendwer nicht gefragt, wann sie den Grund für die F2Pay-Umstellung in TSW bringen.
Da erwartet die Welt ein weiteres minderwertiges EA-F2P, das durch den CS sogar noch schlechter wird.
Fängst du jetzt schon wieder mit deinem gehate an? Selbst wenn du es noch 1000 mal schreibst wird es dadurch auch nicht richtiger! EA Partners vertreibt lediglich die Box Version von TSW, mit Entwicklung und Betrieb haben sie absolut gar nichts am Hut!
Außerdem ist es nichts ungewöhnliches wenn eine Wirtschaftsunternehmen sich neu strukturiert, sowas passiert tagtäglich! Und wie schon gesagt, nicht jeder Arbeitsplatz der dabei gestrichen wird muß direkt mit der Entwicklung zu tun haben!
Boesor schrieb am
Mirabai hat geschrieben:Es werden X Millionen ? Umsatz gemacht und trotzdem Personal entlassen?!
Wo ist da der Widerspruch?
Umsatz sollte man nicht mit gewinn verwechseln.
brent schrieb am
Als hätte sich irgendwer nicht gefragt, wann sie den Grund für die F2Pay-Umstellung in TSW bringen.
Da erwartet die Welt ein weiteres minderwertiges EA-F2P, das durch den CS sogar noch schlechter wird.
Creepwalker schrieb am
Originelle neue Spiele wie Peggle oder Plants vs. Zombies seien nur möglich gewesen, weil man viel Gewinn erwirtschaftet hatte.
Trollololol :lol:
Ja sischer, sischer ... die haben bestimmt Millionen verschlungen.
M1L schrieb am
SectionOne hat geschrieben:
M1L hat geschrieben:
Der Markt habe sich schnell verändert, Free-to-play, Social und Mobile seien in Sachen Beliebtheit quasi explodiert.
Wie kann man eigentlich nur so verblendet sein?
Sind sie doch gar nicht! Diese Veränderung des Markts entspricht leider den Tatsachen!
Dannzeig mir mal bitte, woran du das erkennst.
schrieb am

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