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Bigpoint & Zynga schwingen die Axt

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Apple-Events scheinen sich bei anderen Firmen immer mehr zum beliebten Zeitpunkt für die Veröffentlichung schlechter Nachrichten zu entwickeln, hofft man doch darauf, dass der Rest der IT-Welt im Angesicht neuer Ankündigungen etwas abgelenkt ist.

Bigpoint: Rotstift in Hamburg & San Francisco

Nach Gerüchten bestätigte Bigpoint im Laufe des Dienstagabends, dass man knapp 120 Stellen im Unternehmen abbauen wolle. Ca. 80 Mitarbeiter werden im Hauptsitz in Hamburg ihre Arbeitsplätze räumen müssen, 40 Stellen wurden in San Francisco gekürzt, wo Bigpoint gleich die ganze erst vor zwei Jahren gegründete Niederlassung geschlossen hat. In den USA werde man vorerst keine Entwicklung mehr betreiben, heißt es.

Auch in der Führungsebene gibt es einen kleinen Umbau: Heiko Hubertz wird sich von seinem Posten als Geschäftsführer zurückziehen und das Unternehmen zukünftig als Vorsitzender des Aufsichtsrats begleiten. Sein Nachfolger soll gegen Ende des Jahres vorgestellt werden. Gegenüber Gamesmarkt ließ der Bigpoint-Gründer verlauten, der Wechsel sei eigentlich schon seit einem Jahr geplant. Es könne sich sinnvoller einbringen, wenn er sich vom Tagesgeschäft zurückziehe, so Hubertz, der anmerkt: "Abgesehen davon ist es dann, ehrlich gesagt, auch für mein Privatleben relaxter."

Bigpoint hatte in den vergangenen Jahren einen flotten, teils von Risikokapital unterfütterten Expansionskurs hingelegt. Vor einigen Monaten hatte es bereits Hinweise auf Sand im Getriebe gegeben, als die Hamburger plötzlich ihre Mobile-Sparte schlossen und sämtliche internen Projekte einstampfen ließen.

Laut Hubertz steht die Zahlungsfähigkeit Bigpoints nicht in Frage: Man sei in allen Quartalen profitabel gewesen. Allerdings müsse man auf einen sich stark verändernden Markt reagieren und wolle sich auf seine Kernkompetenzen im Browser-Bereich konzentrieren, um so "wieder einen stärkeren Wachstumskurs einzuschlagen."

Zynga: Größere Kürzungswelle

Wie Gamasutra, Kotaku und Techcrunch berichten, hat auch Zynga (Farmville) massiv die Schere angesetzt. Damit reagieren die Social-Gaming-Spezialisten auf ernüchternde Quartalszahlen und die rasante Talfahrt der Aktie. Zuletzt war gemunkelt worden, dass Mark Pincus und Co. darüber nachdenken, den Börsengang rückgängig zu machen. Der Börsenwert lag zu jenem Zeitpunkt bereits unter dem geschätzten Gesamtwert der Besitztümer des Herstellers.

Einigen Quellen zufolge wurden mehr als 100 Entwickler im Austin-Studio entlassen, wo man an The Ville und Zynga Bingo arbeitete. Weiteren Quellen zufolge mussten auch Mitarbeiter in Chicago und Boston ihre Arbeitsplätze räumen. Die Boston-Niederlassung wurde dem Vernehmen nach komplett geschlossen.

Eine offizielle Bestätigung durch das Unternehmen liegt bis dato nicht vor.

Update: In einer Botschaft an seine Leute hat Pincus mittlerweile den Vorgang bestätigt. Darin wird erwartungsgemäß über "Streamlining" geredet, durch das man seine "Ressourcen auf die strategischsten Möglichkeiten fokussieren und in die Zukunft der Firma investieren will."

Zynga wird demnach 13 ältere Spiele komplett in den Ruhestand schicken und den für The Ville betriebenen Aufwand deutlich zurückfahren. Der Gründer des Herstellers bestätigt neben den Kürzungen in Austin auch das Aus von Zynga Boston. Den Studios in Großbritannien und Japan droht ebenfalls die Schließung. Insgesamt trenne man sich so von knapp fünf Prozent der Vollzeitbelegschaft. Dies sei ein sehr schmerzhafter Einschnitt. Auch beim Server-Betrieb, der Werbung und externen Dienstleistern werde es Kostensenkungen geben. Durch stringentere Budgetierung und eine Neuverteilung der Ressourcen wolle man die Profitabilität wieder steigern und so weitere Investionenen ermöglichen.

Kommentare

JesusOfCool schrieb am
achja, zynga. die chefs da haben ja auch immer wieder mal gerne das maul aufgerissen um zu sagen wie scheiße die traditionelle spielentwicklung nicht ist und das diese untergehen wird. mal sehen, wie zynga diese situation handhaben wird. ich glaub ohne eine änderung des geschäftsmodells wird die firma über kurz oder lang komplett verschwinden.
4P|Bodo schrieb am
GabbaGabbaHey hat geschrieben:
Eine weitere dotcom Blase ist geplatzt, hoffentlich folgt bald Facebook.

Mein Reden...absolut! Alles heisse Luft gewesen! HA! :twisted:

Das Problem ist nur, dass dann bei Facebook keine 120 sondern gleich 1.200 gehen müssen. Und das will auch wieder keiner, obwohl FB mittlerweile auch Socialnetwork-Fans aufn Geist geht. Die Angestellten müssen leider immer Missmanagement ausbaden, für das sie ja nix können.
GabbaGabbaHey schrieb am
Eine weitere dotcom Blase ist geplatzt, hoffentlich folgt bald Facebook.

Mein Reden...absolut! Alles heisse Luft gewesen! HA! :twisted:
Resistanc3 schrieb am
Wizz hat geschrieben:Ich glaube im Zynga-Teil der zweite Satz, das sollte ein "die" und kein "sie" sein.
Damit dürften die Social-Gaming-Spezialisten auf die ernüchternden Quartalszahlen und die rasante Talfahrt der Aktie reagieren.

der ganze Artikel ist derzeit voll von Fehlern, hab selten sowas stuemperhaftes auf 4players gelesen...naja, bis der Chef morgen frueh kommt hat man sicher noch ein paar mal drueber gelesen und das korrigiert.
acf-Beta schrieb am
So Schade es um die Arbeitsplätze ist, so lustig finde ich diese Nachricht jetzt nach den Lobgesängen der Analysten auf eben jene Firmen. Frei nach dem Motto "Mini-Games sind das neue Ding, AAA Produktionen zu teuer." Ich Stimme hiermit den Abgesang auf den Abgesang der AAA Produktionen an. :)
Hier mal noch ein alter Artikel über Zynga aus der New York Times: Link
schrieb am

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