Allgemein: GameStop: "Gebrauchte Spiele zu verbieten, macht Next-Gen-Konsolen unattraktiv" - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Sonstiges
Entwickler: Diverse
Publisher: 4Players
Release:
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

GameStop: "Gebrauchte Spiele auszuschließen macht Konsolen unattraktiv"

Allgemein (Sonstiges) von 4Players
Allgemein (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players
Die Berichte bzw. Gerüchte rund um die Konto-Bindung von Spielen bei der Next-Generation-Konsole von Microsoft (wir berichteten) und Sony (wir berichteten) haben den Aktienkurs von GameStop auf Talfahrt geschickt - sechs Prozentpunkte ging es abwärts, als die jüngste Meldung veröffentlicht wurde. Kein Wunder, denn die nach eigenen Angaben größte Einzelhandelskette für Computerspiele und Unterhaltungssoftware macht  knapp die Hälfte des Umsatzes (46% im Jahr 2012) mit dem Verkauf von gebrauchten Spielen.

In diesem Zusammenhang zitiert Matt Hodges (Sprecher von GameStop) gegenüber Bloomberg eine interne Studie über die aktivsten Kunden. Basierend auf seinen Aussagen sollen Technologien, die Gebrauchtspiele wirksam ausschließen, die anstehenden Konsolen unattraktiv machen. "Wir wissen, dass der Wunsch, eine Next-Generation-Konsole zu kaufen, deutlich getrübt wird, wenn diese neue Konsole es verbieten würde, gebrauchte Titel zu spielen, die Übertragbarkeit einschränkt werde oder man keine neuen physischen Spiele (nicht digital vertrieben) kaufen könne".

Quelle: Bloomberg

Kommentare

Thyrael schrieb am
Usul hat geschrieben:Ich weiß ja nicht, wo und wie du deine Spiele kaufst, aber ich kaufe keine Spiele auf UVP-Niveau. Das einzige Spiel, das ich mir zum "Vollpreis" (also zu dem Preis, den sich der Hersteller wohl wünscht) gekauft habe, ist Daggerfall - auf einer Messe für ca. 120 DM. Wer heutzutage nicht in der Lage ist, den Markt zu sondieren und Spiele günstiger zu kaufen als direkt nach Release bei MM, der ist auch selbst Schuld.
Kurz: Der Publisher mag diktieren, was er will, aber der Markt hat auch noch ein Wörtchen mitzureden.

Hmm meinst du jetzt den Fall, dass ein Händler Spiele kauft, sie dann nicht los wird und daraufhin den Preis unter seinen Einkaufspreis senkt? Okay, den Fall hab ich außer Acht gelassen. Ansonsten ist eine Neupreissenkung ja nach wie vor der vom Publisher vorgesehe Preis. Und den kann der Händler ja selbst auch nur so weit drücken, bis er keinen Gewinn mehr macht.
Usul hat geschrieben:Wie gesagt: Entweder es wird billiger oder aber die Spieler geben mehr aus. Wenn die Spieler mehr auszugeben bereit sind, dann können wir das nicht den Publishern vorwerfen, sondern müssen uns an die eigene Nase fassen.

Eigentlich hast du ja gesagt es wird billiger,
Usul hat geschrieben:Oder sie bleiben bei den Preisen und nehmen Verluste in Kauf.

Ich werd mir da nicht an meine Nase fassen müssen, aber darunter leiden werd ich trotzdem. Nur weils Leute gibt, die das mit sich machen lassen, muss ichs ja nicht gut finden oder?
Ich hab gestern erst zu dem Thema "Die Leute kaufens ja, also kann man dem Entwickler keinen Vorwurf machen" einen echt interessanten Vortrag von Jonathan Blow angeguckt:
Usul schrieb am
Thyrael hat geschrieben:Du weißt doch ganz genau dass er damit meinte, dass Spiele nur noch exakt zu dem Preis gekauft werden können, den der Publisher diktiert und nicht den, den das Spiel vielleicht noch tatsächlich Wert ist, was dann untedrückt wird.

Ich weiß ja nicht, wo und wie du deine Spiele kaufst, aber ich kaufe keine Spiele auf UVP-Niveau. Das einzige Spiel, das ich mir zum "Vollpreis" (also zu dem Preis, den sich der Hersteller wohl wünscht) gekauft habe, ist Daggerfall - auf einer Messe für ca. 120 DM. Wer heutzutage nicht in der Lage ist, den Markt zu sondieren und Spiele günstiger zu kaufen als direkt nach Release bei MM, der ist auch selbst Schuld.
Kurz: Der Publisher mag diktieren, was er will, aber der Markt hat auch noch ein Wörtchen mitzureden.
Ich meine du hast schon recht, sicher wirds erstmal weniger aber ich würde mal drauf wetten dass die darauf setzen, dass sich das nach einer Zeit wieder gibt und die Leute eben anfangen mehr von ihrem Geld dafür locker zu machen. Klappt bei Handys ja auch, falls man das vielleicht vergleichen kann.

Wie gesagt: Entweder es wird billiger oder aber die Spieler geben mehr aus. Wenn die Spieler mehr auszugeben bereit sind, dann können wir das nicht den Publishern vorwerfen, sondern müssen uns an die eigene Nase fassen.
johndoe1527797 schrieb am
Angebot und Nachfrage so...
Wenn der Hersteller oder Händler auf Millionen Exemplaren für 60 Euro sitzt wird der sich überlegen ob er nicht für 30 Euro ein paar davon los wird. Halb so viel Geld ist immer noch besser als gar kein Geld!!
Mario-Games z.B. sind immer noch teuer. Flops werden billiger.
Und die Gebrauchtpreise orientieren sich auch erstmal an den Neupreisen und DANN, wenn es eine großes Angebot an Gebrauchtiteln gibt auch an Gebrauchtiteln!
Thyrael schrieb am
Usul hat geschrieben:das Einzige, was dir - falls das Worst Case eintritt - nicht möglich sein wird, ist ein Gebrauchtkauf. Von Verbieten kann also nicht die Rede sein.

Und der Unterschied ist effektiv nochmal genau wo? Falls diese Klage gegen Steam keinen Erfolg hat? Du weißt doch ganz genau dass er damit meinte, dass Spiele nur noch exakt zu dem Preis gekauft werden können, den der Publisher diktiert und nicht den, den das Spiel vielleicht noch tatsächlich Wert ist, was dann untedrückt wird.
Usul hat geschrieben:Oder sie bleiben bei den Preisen und nehmen Verluste in Kauf.

Oder sie bleiben bei den Preisen und die Masse der Schafe kauft trotzdem weiter. Also dass von einem etablierten 60? Preis, der so murrend akzeptiert wird, wieder abgerückt wird, kann ich mir echt in meinen wildesten Träumen nicht vorstellen. Die erwähnte Mutti, die bei Gamestop für 70 statt bei Saturn für 50 Euro gekauft hat weiß davon doch nix und die kümmerts wohl scheinbar auch so wenig, dass sie nicht vergleicht.
Ich meine du hast schon recht, sicher wirds erstmal weniger aber ich würde mal drauf wetten dass die darauf setzen, dass sich das nach einer Zeit wieder gibt und die Leute eben anfangen mehr von ihrem Geld dafür locker zu machen. Klappt bei Handys ja auch, falls man das vielleicht vergleichen kann.
Usul schrieb am
Carter629 hat geschrieben:Das ein neuer Big Brother mir bei der nächsten Konsolengeneration jetzt effektiv verbieten soll, frei zu wählen, wie viel ich bereit bin für ein Spiel auszugeben, ist falsch.

Wie verbietet dir jemand die freie Wahl? Du kannst weiterhin sofort bei Release kaufen... erst später, wenn der Preis wie üblich gesunken ist... noch später in der Games-Pyramide für nen 10er... gar nicht für ganze 0 Euro... das Einzige, was dir - falls das Worst Case eintritt - nicht möglich sein wird, ist ein Gebrauchtkauf. Von Verbieten kann also nicht die Rede sein. Kritik ist schön und gut, aber wir sollten durchaus bei den Fakten bleiben.
Und hier wurde auch geschrieben, dass Neuware günstiger werden würde, wenn der Gebrauchtmarkt wegfiele. Also bitte. Entweder die Spiele würden tatsächlich günstiger, dafür aber die DLCs noch teurer, oder es würde sich schlicht nichts am Preis ändern. Wenn Neuware nichts gegenübersteht, das den Preis dadurch reguliert, dass es günstiger ist, warum sollte der Preis sinken? Ohne Alternative wären die Anbieter sehr viel freier in ihrer Preisgestaltung.

Da u.a. ich das mit dem möglicherweise günstiger werden geschrieben habe, noch einmal:
Die Theorie, daß Neuware bei Wegfall des Gebrauchtmarkts günstiger werden müsste, basiert auf der Gesamtkaufkraft der Kunden. Das Geld, das die Gebrauchtkäufer in gebrauchte Spiele investieren, wird von den Gebrauchtverkäufern teilweise ja wieder in den Markt gesteckt - u.a. auch für neue Spiele. Gibt es keinen Gebrauchtmarkt, gibt es auch diese Finanzspritze nicht. D.h. die Hersteller erreichen auf der einen Seite durchaus, daß ihre Spiele nur noch neu gekauft werden - aber auf der anderen Seite versiegt der Geldfluss für die Gebrauchtverkäufer, was sich in der geringeren Kaufkraft von neuen Spielen im Vergleich zu vorher niederschlägt.
Wenn die zusätzlichen Neukäufe...
schrieb am

Facebook

Google+