Allgemein: Studie: Demos von Spielen halbieren Verkaufszahlen - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Sonstiges
Entwickler: Diverse
Publisher: 4Players
Release:
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

EEDAR-Studie: Demos halbieren Verkaufszahlen

Allgemein (Sonstiges) von 4Players
Allgemein (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players
Konsolen-Spiele, zu denen es eine Demo gibt, verkaufen sich deutlich schlechter als Titel ohne Demo (aber mit Trailer), dies ergab eine Studie des Marktforschungsinstituts EEDAR (Electronic Entertainment Design and Research).

Jesse Schell (Game Designer und "Professor at the Entertainment Technology Center") stellte dieses Ergebnis auf der Gamelab-Konferenz in Barcelona vor. Den Präsentationsfolien war laut CVG folgendes zu entnehmen: Ein "durchschnittliches" Xbox-360-Spiel, das mit einem Video-Trailer bei der Veröffentlichung beworben wurde, verkaufte sich im Durchschnitt ca. 525.000 Mal in sechs Monaten. Gab es zu diesem Spiel ebenfalls eine Demo, wurden nur 250.000 Exemplare in der gleichen Zeitspanne verkauft. Ohne Demo und ohne Trailer lagen die durchschnittlichen Verkaufszahlen bei "nur" 100.000.

Jesse Schell sagte: "Ihr meint, dass wir das ganze Geld in die Entwicklung einer Demo investieren, sie dann herausbringen und damit unsere Verkäufe halbieren? Ja, genau das wird euch erwarten".

Sonderlich überraschend sind diese Ergebnisse allerdings nicht, denn die Möglichkeit ein Spiel vor dem Kauf ausprobieren zu können, stellt natürlich ein Risiko für die Hersteller dar - schließlich kann sich der Spieler im Vorfeld selbst einen Eindruck von dem Titel machen und möglicherweise seine Kaufabsicht ändern. Darüber hinaus wäre es interessant zu wissen, ob es auch Spiele in dem Untersuchungszeitraum gab, bei denen der Effekt umgekehrt war (Demo verbesserte Verkäufe) oder ob es gar Wendepunkte gab. Des Weiteren sind viele Details der Studie noch unklar: Wie ist das "durchschnittliche" Xbox-360-Spiel definiert (Genre, Werbemaßnahmen, Preis usw.)? Muss die Demo auch zeitgleich mit der Spiel-Veröffentlichung zur Verfügung stehen? Wie viele Titel wurden überhaupt betrachtet etc.?

Quelle: CVG

Kommentare

ChrisJumper schrieb am
greenelve hat geschrieben: PS4 und XOne Gratisspiele sind keine Demos...aus Sicht der Firma ist es ist PR für die kostenpflichtigen Abos. Damit Spieler sagen können "Jawohl, dafür lohnen sich die X Euro im Jahr".
Du verwechselst da was. Es gibt PS+, es gibt durch PS+ Rabatte und es gibt für ALLE die Möglichkeit zum Beispiel die den Metro Shooter kostenlos herunter zu laden und dann kann man ihn für 1 Stunde spielen. So weit wie man kommt. Danach wird das Spiel gesperrt.
Diese Free2Play Sache ist natürlich ähnlich, stimmt ich hatte das nicht auf dem Schirm das man da das ganze Spiel bekommt, für mich war beides da Zeitexklusiv, eine andere Gruppe. So sehe ich PS+-Gratisspiele aber auch. Man bekommt die nur für die Dauer der PS+ gemietet. Das ist auch alles ein wenig zu verschwommen weil theoretisch ist WoW auch gemietet, für einen Monat(e)... aber da spricht man nicht von Demo weil es eben nicht gratis ist.
Was interessiert es eine Firma im Jahre 2015, ob ihr Spiel 2020 noch ein paar Käufer durch die Demo findet? Da ist der Zug längst abgefahren. Spiele von Firmen sind auch weniger Kulturgut, die inspirieren sollen. Es sind Unterhaltungsprodukte, die Geld einbringen sollen.
Das ist das Problem der meisten Unternehmen in dem Bereich, es wird dauerhaft als ein Kurzfristiges Unterfangen betrachtet. Andere Medien (Musik, Disney Kinderfilme, Hörspielkassetten, Buchverlage) haben verstanden das es das nicht ist. Gut auch eine Serie ist mal abgedreht. Time Werner oder HBO gibt es aber noch. Schauspieler arbeiten woanders. Einen Teil der Belegung ist fest angestellt, auch für das nächste Projekt. Es wäre durchaus interessanter wenn Kreative-Schmieden sich nicht direkt wie eine Industrie verhalten, aber jedes Studio eine gewisse Stammbelegschaft hätte oder nicht? Aber das ist auch das Publisher Problem, die Schmieden verkaufen ihr Werk an die Publisher und die...
greenelve schrieb am
ChrisJumper hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben:Eine Demo kostet den Entwickler erstmal Geld - vor allem für den Feinschliff! Eine Demo kommt Monate vor Release raus, also in dem Zeitraum, in dem Bugs und Framerate angegangen werden. Das muss bei der Demo dann schon möglichst perfekt sein. (deswegen gibt es auch vermehrt Betas. Spieler haben ihre Probefassung und mit dem Aufdruck Beta gibt es eine Ausrede, wenn das Programm noch Fehler beinhaltet)
Na das wird leider nicht genauer spezifiziert. Die letzten Demos die ich mitbekommen habe von Spielen die mich interessierten waren Wochen nach release oder als Free2Play Steam-Wochenende, oder wie von mir angedeutet 2 Jahre später bei der PS4 im Shop als Kostenlos herunterladbar.
Damals für den PC ohne Internet, mit Disk-Versionen, da war dein Aspekt durchaus richtig. Vielleicht haben wir aber auch nur unterschiedliche Blickwinkel auf Entwickler. Eben auch ein Grund warum ich finde das man es nicht über einen Kamm scheren sollte.
Free2Play Wochenende ist aber keine Demo in dem Sinne. Das ist nur einen Haken im Menü setzen und schon ist das komplette Spiel für alle temporär freigegeben.
Das ist nicht mit dem Aufwand einer klassischen Demo vor Release zu vergleichen. Aber ja, so werden "Demos" als Anspielversion heutzutage eingesetzt, um zusätzlich Käufer zu gewinnen. Um auch nach dem Release nochmal auf das Spiel aufmerksam zu machen, schließlich tauchen die Titel direkt in der Spielebibliothek auf.
PS4 und XOne Gratisspiele sind keine Demos...aus Sicht der Firma ist es ist PR für die kostenpflichtigen Abos. Damit Spieler sagen können "Jawohl, dafür lohnen sich die X Euro im Jahr".
Das "über einen Kamm scheren" komm ich später noch darauf zurück.
Aber Spiele sind langfristige Anlagen. Wenn junge Menschen 2020 gute Spiele suchen spielen sie bei annehmbarer Qualität...
ChrisJumper schrieb am
greenelve hat geschrieben:Eine Demo kostet den Entwickler erstmal Geld - vor allem für den Feinschliff! Eine Demo kommt Monate vor Release raus, also in dem Zeitraum, in dem Bugs und Framerate angegangen werden. Das muss bei der Demo dann schon möglichst perfekt sein. (deswegen gibt es auch vermehrt Betas. Spieler haben ihre Probefassung und mit dem Aufdruck Beta gibt es eine Ausrede, wenn das Programm noch Fehler beinhaltet)
Na das wird leider nicht genauer spezifiziert. Die letzten Demos die ich mitbekommen habe von Spielen die mich interessierten waren Wochen nach release oder als Free2Play Steam-Wochenende, oder wie von mir angedeutet 2 Jahre später bei der PS4 im Shop als Kostenlos herunterladbar.
Damals für den PC ohne Internet, mit Disk-Versionen, da war dein Aspekt durchaus richtig. Vielleicht haben wir aber auch nur unterschiedliche Blickwinkel auf Entwickler. Eben auch ein Grund warum ich finde das man es nicht über einen Kamm scheren sollte.
Wenn dann nur Neukunden die Demo anschauen und Vielspieler / Fans die Demo ignorieren, ihre Kaufentscheidung bereits durch Trailer und diverse Videos fällen, muss sich ein Unternehmen fragen: Wie viele Neukunden erreicht man mit der Demo, lohnt sich die Investitition überhaupt?
Dafür habe ich ja auch verständnis. Sehe andererseits aber im Zuge von Game-Streaming, welches ja auch eine Demo darstellen kann, keinen absoluten Hindernisgrund eine Demo, nach der Veröffentlichung auszurollen. Vorher, ist es immer Fraglich. Aber das selbe gilt auch für Beta-Tests. Als Werbung darf man das in der Phase vor Release nicht betrachten, zumal die Dinge dann noch in Entwicklung sind. Andererseits betrachte ich Videospiele mit zunehmender Qualität als Zeitlos und Demos bekommen langfristig da auch eine höhere Wertigkeit. Sie einzustampfen halte ich für ungerechtfertigt. Betrachtet man beides aber nur kurz und hat nur den...
Legacy of Abel schrieb am
"Demos" würde ich aus aktuellem Anlass mit "Betas" ersetzen und zwischen "halbieren" und "Verkaufszahlen" würde ich noch "Star Wars:Battlefront" einfügen.
^^
RVN0516 schrieb am
Gut bei PES/Fifa ist es bei mir jedes Jahr das selbe Demos ausprobiert, gemerkt kann mit PES nix anfangen wird wieder Fifa.
Dank Destiny und Rainbow Six Siege Betas weiß ich, ich lass davon die Finger und das waren beides Kaufkanidaten.
Dank der SW Battlefront Beta weiß ich das ich das ding will.
Und dank Uncharted Collection Demo weiß ich warte bis es mal günstiger ist.
schrieb am

Facebook

Google+