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BIU & G.A.M.E.: Fusion der Verbände abgeblasen

Vor fast anderthalb Jahren hatten der Bundesverband Interaktive Unterhaltung (BIU) und G.A.M.E. verkündet, man wolle fusionieren. Die Eckpunkte seien schon abgestimmt worden, hieß es. Ergebnisse ließen aber auf sich warten, und vor zwei Monaten schließlich wurde gemunkelt, der geplante Zusammenschluss werde wohl scheitern.

Per Pressemitteilung preschte der BIU jetzt vor uns teilt mit, man habe die Fusion mit G.A.M.E. abgesagt. Zwei Jahre nach den ersten Gesprächen habe man erkennen müssen, dass jenes Vorhaben "in einem realistischen und planbaren Zeitrahmen leider nicht erreichbar ist." Es wäre angesichts jener Umstände "unverantwortlich" gewesen, weiter zu verhandeln.

Man wolle sich wieder auf seine politische Arbeit konzentrieren, brauche die Branche doch gerade dieser Tage einen starken Verband, der ihre Interessen vertritt. 

"Der BIU e. V. hatte in den letzten zwei Jahren die Fusion der beiden Verbände kontinuierlich, transparent, fokussiert und mit erheblichen personellen und finanziellen Ressourcen vorangetrieben. Der BIU e. V. hatte dabei ein inhaltlich breites Konzept für einen schlagkräftigen Verband vorgelegt, der die Interessen der gesamten deutschen Branche berücksichtigt. 'Wir hatten unserem Fusionspartner ein konkretes Angebot gemacht und alle Aktivposten des BIU in die Verhandlungen eingebracht. Bei den Verhandlungen haben wir uns als kompromissbereiter, verbindlicher und stabiler Verhandlungspartner bewiesen, unterstrich Dr. Klemens Kundratitz, Vorstand des BIU e. V."

Projekte, Preise und andere Vorhaben, an denen beiden Verbände beteiligt sind, sollen auch unabhängig von den abgebrochenen Gesprächen gemeinsam weiterbetrieben werden.

G.A.M.E. reagierte mit einer eigenen Mitteilung, in der man sein Bedauern über die Umstände ausdrückt, aber auch einen der Streitpunkte benennt. So habe man sich im Falle des Rücktrittrechts nicht einigen können. Hätte sich der BIU nach dem Zusammenschluss doch plötzlich entschieden zurückzutreten, so wäre der Weiterbestand von G.A.M.E. stark gefährdet gewesen. Der eigene Vorschlag, beide Verbände zwei Jahre lang erstmal unter einem Dachverband zu vereinen, sei vom BIU abgelehnt worden.

Dr. Florian Stadlbauer, der Vorstandsvorsitzende, merkt an: "Was die Zukunft des G.A.M.E. angeht, können wir trotzdem positiv nach vorn schauen, wurden doch erhebliche Fortschritte in Bezug auf die Reorganisation und Struktur des Verbandes geschaffen. Wir werden selbstverständlich unsere Arbeit als Interessenvertretung der deutschen Computerspieleunternehmen fortsetzen und weiter ein verlässlicher Partner für Politik und Gesellschaft sein“

G.A.M.E. ist traditionell immer der Verband der hiesigen Entwickler und Hersteller gewesen, während der BIU die Interessen der größeren Publisher vertritt. Da im Online-Zeitalter die Grenzen zwischen Entwicklern und Publishern immer mehr verschwimmen, hatten die beiden Verbandsvorstände vor einigen Jahren schließlich einen Zusammenschluss angeregt.

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