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Entwickler: Diverse
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Ehemaliger Battlefield-Produzent gründet "UnPublisher"

Mit Raw Fury hat der ehemalige Battlefield-Produzent Gordon Van Dyke zusammen mit Jonas Antonsson, ehemaliger Vice President Mobile bei Paradox Interactive, ein neues Unternehmen gegründet, das sie laut Gamespot auf ihrem Blog als ersten "UnPublisher" bezeichnen. Die Idee dahinter: Man möchte den Entwicklern weniger in ihre Arbeit hineinreden, sondern sich stattdessen als wertvoller Partner anbieten, der sie bei der Veröffentlichung unterstützt.

"Wir würden sagen, das ist eine neue Art von Publisher für Nischen- und Indie-Spiele", heißt es auf dem Blog. "Aber wir könnten es auch einen UnPublisher nennen. Denn abgesehen davon, wie schlecht die Publishing-Bezeichnung auch sein mag oder wofür es traditionell seht, passt es zu dem, was wir machen."

"Wir sind alle ehemalige Entwickler. Wir sind firm darin, Studios zu betreiben, Spiele zu designen, sie zu produzieren und zu veröffentlichen. Wir wissen, wie der Hase läuft, wenn es darum geht, Spiele zu entwickeln und sich mit den traditionellen Modellen zu befassen. Wir haben das alles aus erster Hand erlebt. Jetzt ist unsere Zeit gekommen, anderen Entwicklern dabei zu helfen, ihre beste Arbeit abzuliefern und sie rauszubringen. In die Hände von den Leuten, die es zu schätzen wissen, wonach sie gestrebt haben."

Man will bewusst einen anderen Weg als traditionelle Publisher gehen. Trotzdem möchte man nicht alle über einen Kamm scheren: "Es gibt Publisher da draußen, die sind nett. Oder zumindest kann es Publisher da draußen geben, die nett sind", heißt es weiter.

Raw Fury mit seinem Sitz im schwedischen Stockholm will es den Entwicklern überlassen, wie sie die Sache anpacken und demnach nicht den kreativen Prozess beeinflussen. Stattdessen will man in erster Linie Unterstützung und Hilfe leisten, getreu der Firmen-Aussage "Wir sind Fans und Cheerleader". Zwei erste Kunden kann man bereits vorweisen: Raw Fury unterstützt Hilltop Games bei der Veröffentlichung des Mystery-Titels Kathy Rain für den PC und greift auch Licorice und Noio beim minimalistischen RPG Kingdom unter die Arme.



Quelle: Gamespot

Kommentare

Sir Richfield schrieb am
ronny_83 hat geschrieben:Wäre cool, wenn sie damit Erfolg haben und es eine Weile durchziehen. Kann ja nur gut sein, den großen Publishern den Stinkefinger zu zeigen. Bin gespannt, ob sie dabei auch von Pre-Order-Features und den ganzen Schnickschnack Gebrauch machen oder den klassischen Release-Weg verfolgen.

Die Herausforderung wird sein, zu erkennen, was ein nicht unwesentlicher Teil des Auftrags eines Publishers ist:
Die Entwickler in vernünftigen Bahnen zu lenken.
Kein Programmierer dieser Welt würde seinen Code als "fertig" bezeichnen und Designer haben alle so ein wenig Molyneux und Schaefer im Blut.
Irgendwann *muss* man denen mal sagen, dass das trockene Dach über dem Schreibtisch nicht von ungefähr kommt und dass man bald mal liefern müsse.
An dem Punkt kann (meist: wird) dann die Idee "wir lassen die Entwickler in Frieden" fallen gelassen.
Deshalb wünsche ich ihnen ja Glück, weil es toll wäre, wenn es mal mit einem Miteinander klappt.
Deshalb sage ich aber auch "Viel Glück" in einem sarkastischen Ton, weil - wie Kajetan anmerkt - die nicht die ersten sind...
ronny_83 schrieb am
Wäre cool, wenn sie damit Erfolg haben und es eine Weile durchziehen. Kann ja nur gut sein, den großen Publishern den Stinkefinger zu zeigen. Bin gespannt, ob sie dabei auch von Pre-Order-Features und den ganzen Schnickschnack Gebrauch machen oder den klassischen Release-Weg verfolgen.
Kajetan schrieb am
Sir Richfield hat geschrieben:Viel Glück.
Und das meine ich tatsächlich von aufrichtig bis zynisch. Die ganze Bandbreite. In zwei Worten.

Diese Idee kommt immer wieder auf.
"Gathering of Developers" fällt mir da auf die Schnelle ein. Wurde 1998 von ehem. Entwicklern mit genau der selben Zielsetzung und Motivation gegründet. Zwei Jahre später ist der Laden durch TakeTwo aufgekauft worden, die Gründer haben den Laden verlassen und rein rechtlich existiert GoD heute nur noch als ... 2K Games.
UnPublisher wird höchstwahrscheinlich genau das gleiche Schicksal ereilen. Entweder wird man nach einer Weile zu dem, was man nicht sein wollte (a la Googles "Dont be evil!") oder man wird aufgekauft. Ist das zynisch? Nein, nur realistisch :)
Sir Richfield schrieb am
Viel Glück.
Und das meine ich tatsächlich von aufrichtig bis zynisch. Die ganze Bandbreite. In zwei Worten.
schrieb am

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