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Reaktionen britischer Spiele-Entwickler auf den Brexit

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Allgemein (Sonstiges) von 4Players - Bildquelle: 4Players
Die Briten haben entschieden und für den Ausstieg aus der EU abgestimmt. Aber wie wirkt sich das auf die Spieleindustrie auf der Insel aus? Polygon hat nachgehorcht und Meinungen eingefangen, obwohl sich die Auswirkungen des Ergebnisses jetzt noch nicht genau abschätzen lassen, weil noch viele Fragen offen sind.

"Das sind komplizierte Neuigkeiten und ich glaube, das hängt davon ab, wo du dich in der Wertschöpfungskette befindest", meint Investor Phil Harrison, den man sicher noch als Corporate Vice President von Microsoft und Präsident der Sony Worldwide Studios kennt. "Für Spieler wird es wohl keine großen Unterschiede geben. Es wird vielleicht Änderungen in der Preisgestaltung von Spielen geben, wenn die Tariffragen geklärt sind, aber ich glaube, das ist unwahrscheinlich."

Die Entwicklerstudios sieht er dagegen mit möglichen Problemen konfrontiert - vor allem, wenn es um das Anwerben und Einstellen von Personal geht, denn bisher fanden sich dort häufig Mitarbeiter vieler verschiedener Nationen.

"Wir hatten immer ein Sammelbecken aus Talenten. Wenn ich ein Studio leitete und Anzeigen geschaltet habe, hatten wir Bewerber aus ganz Europa. Und diese Art der Vielfältigkeit sorgt für eine dynamische Kultur sowie spannendere und bessere Spiele."

Da für die Einwanderung nach dem EU-Austritt die Hürden höher ausfallen dürften und auch Investitionen aus EU-Staaten in die britische Industrie schwieriger werden könnten, dürfte dies die Spieleindustrie auf der Insel spürbar treffen.

Michael Pachter, Research Analyst bei Wedbush Securities, sieht ähnliche Folgen für die britischen Entwicklerstudios, gleichzeitig aber auch eine Chance, dass mehr Arbeiten an britische Teams ausgelagert werden könnten: "Der Zugriff auf talentierte Mitarbeiter aus der EU wird sicher etwas eingeschränkt. Aber das ist jetzt ein Ort, an dem man günstiger Geschäfte betreiben kann. Daher ist es vielleicht möglich, dass Publisher die Entwicklung stärker dorthin verlegen."

Allerdings merkt er gleichzeitig an, dass "Verkäufe in UK aufgrund der Währungsumrechnung weniger profitabel sein werden und es ist nicht klar, ob die Konsolenhersteller oder Publisher genug Spielraum bei der Preisgestaltung haben, um die niedrigeren Profite bei der Umrechnung in ihre eigene Währung auszugleichen. Wenn sie die Preise nicht anheben können, wird der Markt in Großbritannien weniger profitabel sein als andere Märkte."

Auch einige Entwickler äußerten sich allgemein zum Referendum: Chucklefish zeigt sich z.B. schockiert und enttäuscht vom Ausgang, während Team 17 davon überzeugt zu sein scheint, auch nach einer Abspaltung weiter wie gewohnt mit Partnern rund um den Globus weiterarbeiten zu können. Im lokalen Bereich setzt man dagegen große Hoffnungen TIGA und UKIE - zwei Wirtschaftsverbände in UK, welche die Interessen ansässiger Spieleentwickler vertreten und sich bereits jetzt dafür stark machen, dass die Studios auch in Zukunft nicht unter der Abspaltung zu leiden haben und wettbewerbsfähig bleiben.

Hier noch ein paar Tweets britischer Studios zum Thema Brexit:



Quelle: Polygon

Kommentare

Temeter  schrieb am
AIex hat geschrieben:Allerdings merkt er gleichzeitig an, dass "Verkäufe in UK aufgrund der Währungsumrechnung weniger profitabel sein werden
genau denn bisher hatten sie ja kein Pfund oder wie oder was du Depp

Vielleicht solltest du mal ein bischen näher hinschauen, bevor du so harsche Wortze benutzt? :P
Er spricht über den Wertverfall des Pfunds.
AIex schrieb am
Allerdings merkt er gleichzeitig an, dass "Verkäufe in UK aufgrund der Währungsumrechnung weniger profitabel sein werden
genau denn bisher hatten sie ja kein Pfund oder wie oder was du Depp
Vernon schrieb am
Irgendwie sieht das Ganze nach einem Pokerspiel aus, bei dem ein großer Bluff in die Hose ging, beginnend mit Versprechen Camerons ans britische Volk, im Falle seiner Wiederwahl bei der Wahl letztes Jahr (oder wars dieses Jahr?) ein Referendum zu erlauben. Dann drehte er sich zur EU um und verlangte mehr Kekse in Form von Privilegien und Cash, damit das Königreich in der EU bleibt. Und die EU gab mehr Kekse.
Nur schien niemand der führenden Köpfe in UK mit diesem Ausgang des Referendums gerechnet zu haben. Ich habe mich anfangs gewundert, warum der Juncker gleich danach darauf bestand, dass Britannien die EU nun zügig verlassen solle. Keiner der scheinbaren Sieger dort wollte den Austritt. Cameron, Johnson, ... alle am zurücktreten.
Tut mir echt leid für die Briten, mindestens für jene, die sich fürs Bleiben entschieden haben. Wer weiss, vielleicht hat es auch etwas Gutes für sie. Vielleicht werden sie besser dastehen. Oder vielleicht etwas Läuterndes: man hört weniger "die EU ist schuld", und die Nationalisten finden andere Sündenböcke. Stimmt es, daß Größbritannien garnicht zum Schengen-Abkommen gehört?
Kajetan schrieb am
Wulgaru hat geschrieben:Entweder reden wir aneinander vorbei ...

Ich will das nicht grundsätzlich ausschliessen :)
Nein, meiner Meinung nach können kleine Parteien in solchen Wahlsystemen NIEMALS eine nennenswerte Rolle spielen. Solange "Winner takes all" gilt, bleiben die etablierten Machtblöcke bestehen und es ändert sich nichts. Wie gesagt, schau Dir das britische Parlament an. Labour und die Torys haben seit Jahrzehnten massiv Dreck am Stecken und regieren das Land, als gehöre es den jeweiligen Parteifunktionären persönlich. Und doch belegen beide weiterhin die mit Abstand meisten Plätze im Parlament. Woran sich nichts ändern wird, sofern es nicht zu einer Wahlreform kommt, in der Sitze nicht nach "Winner takes all", sondern anteilig nach Stimmen vergeben werden.
Wulgaru schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Das ist nur ein Element.

Es ist DAS Element! DAS hauptursächliche, verantwortliche und alles andere bestimmende Element, welches zu den beiden Zwei-Parteien-Systemen in den USA und GB geführt hat.

Ja, ich glaube das schrieb ich auch schon. Ich weiß was ein Mehrheitswahlrecht ist und kenne sogar den Unterschied zum Verhältniswahlrecht, sieh mal einer an :wink: . Entweder reden wir aneinander vorbei oder bist wieder in diesem Modus wo du unbedingt Leute belehren musst. Kajetan. Das die das was die machen um ihre Position zu sichern...glauben machen zu müssen, zeigt doch das sie Angst davor haben das trotz des Wahlsystems heute größere Chancen für kleinere Parteien bestehen und nichts anderes schreibe ich. Hier geht es doch nicht nur um die Präsidentenwahl, denn letztendlich würden solche kleinen Kandidaten ja auch von beiden Parteien stehlen, sondern auch um Sitze im Kongress usw. das dies durch Medienkontrolle und Wahlzettel-Hürden verhindert wird hat nichts mit einem Mehrheitswahlrecht zu tun.
Das Mehrheitswahlrecht hat die heutige Parteienstruktur erschaffen, das die Struktur zementiert wird ist aber reiner Machtmissbrauch dieser beiden großen, da es heute locker möglich wäre als Drittpartei einen Wahlkampf zu führen, wenn es zum Beispiel wie in anderen Ländern Gesetze gebe die halbwegs gleiche Medienpräsens gewährleisten. Das es die nicht gibt ist abermals nicht im Wahlrecht begründet.
Kannst dir jetzt aussuchen ob du wieder so tun willst als wenn ich etwas elementares nicht verstanden hätte und mir von oben herab kommen oder es dabei belassen. Im ersteren Falle kommst du mal wieder ne Weile auf Ignore bei mir. :wink:
schrieb am

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