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Harte Strafen in Michigan

Wie Next Generation berichtet, wurde am gestrigen Tag der erste Gesetzesentwurf zur Bestrafung des Verkaufs von Computer- und Videospielen mit sexuellen Inhalten an Minderjährige von der Gouverneurin des US-Bundesstaates Michigan, Jennifer Granholm, abgesegnet. Ähnlich wie in Kalifornien geplant, sollen Händler, die Titel mit Altersbegrenzung an jüngere Kunden absetzen, für solche Vergehen belangt werden (wir berichteten).

Die gestern unterzeichneten Entwürfe ändern die Rechtslage dahingehend, dass anzügliche Spiele unter das Gesetz zur Vermeidung sexueller Inhalte fallen. Außerdem müssen Händler auf diese Inhalte aufmerksam machen. Im Laufe der Woche soll dann ein zweiter Entwurf in Kraft treten, demnach der Verkauf von Software mit "ab 18"-Siegel hart bestraft wird.

Michigans Händler erwarten dabei schwerere Strafen als ihre Kollegen in Kalifornien: Statt 1000 Dollar werden hier 5000 Dollar Bußgeld verlangt, zweite und dritte Verstöße kosten sogar 15.000 bzw. 40.000 Dollar. Dies betrifft allerdings nur die Verkäufer, Besitzer von gesetzeswidrig handelnden Ketten oder Läden zahlen schon beim ersten Fehlverhalten 25.000 Dollar und müssen mit einer Gefängnisstrafe von bis zu 93 Tagen rechnen.

Gouverneurin Granholm erklärt den drastischen Schritt mit folgenden Worten:

Es ist eine essentielle Aufgabe der Regierung, unsere Kinder zu schützen. Dieses Gesetz, welches auf gesundem Menschenverstand beruht, ist ein weiteres Werkzeug, mit dem Eltern ihre Kinder vor den Auswirkungen von Gewalt und sexuellen Inhalten schützen können. Die ausführliche Darstellung und leichte Erreichbarkeit dieser Spiele sollte uns alle beunruhigen, egal ob wir selbst Eltern sind oder nicht.


Autor: Benjamin Schmädig
Quelle: Next Generation
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Kommentare

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  • also deine Diskussion kannst du haben. 1. Ich halte das Gesetzt für richtig, und mit dem "gesunden Menschenverstand" vertretbar, da ein 12 jähriger kein Spiel ab 18 kaufen darf, ohne das seine Eltern darüber auch nur das mindeste wissen, oder einverstanden sind. 2. Ich befürworte den Irakkrieg  [...] also deine Diskussion kannst du haben. 1. Ich halte das Gesetzt für richtig, und mit dem "gesunden Menschenverstand" vertretbar, da ein 12 jähriger kein Spiel ab 18 kaufen darf, ohne das seine Eltern darüber auch nur das mindeste wissen, oder einverstanden sind. 2. Ich befürworte den Irakkrieg nicht, dennoch meine ich, dass Amerika für den Großteil der Schäden nichts kann, denn die Moslems könnten ja auch mal aufhören sich Sprenggurte umzuschnallen. 3. Jaja die arme Schwarze Bevölkerung wird diskriminiert... sicher .. vllt ist es auch einfach nur so, dass der schwarze Bevölkerungsanteil der ärmste ist, und somit nicht in der Lage sich ausreichend vor dem Hurrican zu schützen? Das is der Grund, warum dort die meisten ums Leben gekommen sind. Und das sie Sozial so benachteiligt sind... also dafür kann die Regierung mit ihrem Kriesenmanagement recht wenig(und ich rede NUR von der Krise ... nicht von irgendwelcher Politik, die davor betrieben wurde) ich bin im Grunde kein Amerika Freund, aber ich finde, dass man die Sache nicht einfach so simpel betrachten sollte... alles hat 2 Seiten...
  • Jaja... Und wenn die Amis nicht Holz, sondern Ziegelhäußer bauen würden, dann wären Stürme nicht so ein großes Problem. Und natürlich hat man darauf spekuliert; immerhin will man ja die Schwarzen umbringen. Solche Sachen passieren halt... Vermutlich lagen die Pläne zur Instandsetzung bei  [...] Jaja... Und wenn die Amis nicht Holz, sondern Ziegelhäußer bauen würden, dann wären Stürme nicht so ein großes Problem. Und natürlich hat man darauf spekuliert; immerhin will man ja die Schwarzen umbringen. Solche Sachen passieren halt... Vermutlich lagen die Pläne zur Instandsetzung bei der örtlichen Baubehörde schon länger vor, und man musste sich imemr wieder dank eines gewissen Budgets zwischen Bauvorhaben entscheiden. Dieses Hätte/Wäre/Wenn ist doch nicht zielführend. Wenn sie den Damm restauriert hätten, aber Kathrina mehr Kraft gehabt hätte und ihn trotzdem zerstört hätte, dann würdest du trotzdem deine Polemik predigen...
  • @ Evin Du solltest mal Zeitung lesen. Hätten die nicht gespart (und das Geld anderweitig ausgegeben) sondern den Damm schon frühzeitig restauriert (das er hinfällig war, ist schon länger bekannt gewesen), wäre er (wahrscheinlich) nicht gebrochen und New Orleans wäre nicht abgesoffen.