Allgemein: Molyneux im Spiegel-Interview - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Sonstiges
Entwickler: Diverse
Publisher: 4Players
Release:
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin
kein Termin

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

Molyneux über Gewalt in Spielen

Die Onlineausgabe des Spiegel hat sich mit dem God-Game-Schöpfer Peter Molyneux unterhalten und fand u.a. heraus, was der Spieledesigner und Vielversprecher von der Aufsehen erregenden Hot-Coffee-Mod hält und wie er zum Moralanspruch der Computer- und Videospiele steht.

Zunächst einmal äußerst sich Molyneux zum Konzept seiner Gottspiele und betont, dass es nie in seinem Interesse war, eine bestimmte Religion zu simulieren, sondern dem Spieler lediglich die Macht in die Hand geben wolle, das zu tun, wonach ihm zumute ist. Auch von den in der Theorie moralisch verwerflichen Aspekten von Spielen will er nichts wissen:

Es gab diesen großen Wirbel um "Hot Coffee" - ein Sturm im Wasserglas, wenn sie mich fragen - und um Gewalt in Spielen. Was mich interessiert ist: Wenn ich sage, in diesem Spiel haben Sie die Macht, die Ihnen eine geladene Waffe in der wirklichen Welt gibt. Jetzt haben Sie die Wahl - wie kann das schlecht sein? Man kann nicht aus moralischen Gründen sagen "es ist schlecht, ein Spiel zu haben, dass Ihnen diese Macht gibt" - weil wir in der Realität alle diese Macht haben!

Molyneux will nicht die Story irgendeines Charakters erzählen, sondern den Spieler seine eigene Geschichte erleben lassen. So soll es auch mit Lionheads neuem Projekt Dimitri und The Movies sein: Dort werden keine Filme wiedergegeben, sondern die virtuellen Regisseure entscheiden selbst, wie sie die Filmlandschaft prägen wollen:

Es gibt schon moralische Entscheidungen - Sie können ein netter Studioboss sein, oder ein ziemlich fieser, da konnte ich nicht widerstehen. Hollywood ist der Inbegriff alles Bösen.


Quelle: Spiegel Online

Kommentare

amiga_md schrieb am
... der kerl war mal ein gott selbst an der tastatur. was er mit games wie powermonger oder popoulus gezeigt hat, war zu der zeit der gipfel des möglichen. leider hat er sich von seinem früheren label getrennt und arbeitet jetzt für diese geldeintreiberfirma EA, was soll den da jetzt noch bei rauskommen. es geht jetzt nicht mehr darum gute oder sehr gute games einer fangemeinde in die hände zu geben, es geht einfach darum einem weltumspannenden konzern die taschen zu füllen. warum sieht niemand die klaren und einfachen offenen wahrheiten !? seine tage sind gesungen ..... (ich hoffe die von EA (die wahren softwarepiraten)auch bald)
thnx
Eisregen121 schrieb am
@Haimon
Das ist schön wenn er sich nicht viel um Fable gemacht hat sondern B&W2 gekümmert hat, dazu muss ich aber 2 sachen sagen
1. Hätte er dann sich nicht bei Fable so weit raushängen sollen (oder bei jedem seiner spiele)
2. hätte er sich wohl lieber auf 1 spiel konzentriert und einen kracher raus gebracht, als halbherzig auf 2.
Haimon schrieb am
Also ich finde Molineux ist ein großartiger Designer. Es mag zwar sein das viele mit den Ergebnissen von B&W und Fable unzufrieden sind aber man muss der Tatsache auch mal ins Auge sehen: Fable wurde von einer Satellitenfirma auf der X-Box von Lionhead entwickelt, wärend Molineux sich auf B&W2 konzentriert hat. Und wegen der Beschränktheit der Spielekonsolen ist es nicht verwunderlich das plötzlich Fable so eng eingegrenzt wurde (besonders das Aufwachsen und altern, wo uns ein Wachsen der Spielewelt mit dem Charakter versprochen wurde), daher ist das was sie aus der Ursprungsidee rausgeholt haben doch noch erstaunlich.
B&W ist zudem kein schlechtes Spiel, das Problem ist wohl eher das viele mit dem offenen System wenig anfangen können (mich eingeschlossen). Beispielsweise wurde in Teil 1 am häftigsten das Fehlen des Strategieteiles bemängelt aber ansonsten sei es genial. Nun ist der Strategieteil drinnen aber jetzt ist die KI plötzlich zu blöd und Krieg führt unweigerlich zum Bösen Gottsein und jeder meint Krieg sei das zentrale Element. Die Story erfüllt ja auch nur im Grunde eine Rahmenbedingung, es geht bei der Story nicht darum sie zu erzählen sondern das Spiel zu rechtfertigen, wärend heute es häufig leider andersrum geschieht. Fahrenheit ist beispielsweise nicht wirklich die geniale Neuerweckung des Adventuregenres, viel mehr ist es die Wiederbelebung der Laserdiscspiele wie Dragon\'s Lair oder Space Ace. Und kaum wird die Story schlecht beginnt das Spiel an langweilig zu werden. Vielmehr haben wir an B&W eine Erwartung, die wohl eher einem Strategiespiel gerecht wird, aber B&W ist kein Götter-Strategiespiel sondern eine Götter-Simulation.
Behelith schrieb am
Da muss ich Hr.Molyneux recht geben, ich finde man sollte jedem \"erwachsenen\" Menschen die Chance geben alles unzensiert zu sehen, damit er sich seine eigene Meinung bilden kann.
@haldolium
Wenn man einem Menschen absolute Freiheit lässt kommen seine \"besten\"-Seiten zum Vorschein, leider kommen genauso die \"schlechtesten\"-Eigenschaften und Seiten des Menschen zu tage.
haldolium schrieb am
naja eines muss man ihm lassen, er hat als einer der wenigen noch neue ideen, wie The Movies.
Nur bei der umsetzung hapert es doch teilweise enorm.
btw. vonwegen seinem statement:
Als er gesehen hat, wie Testpersonen in FABLE kinder der reihe nach abgeschlachtet haben, hat er sich "erschrocken" nach seiner aussage. Und deswegen kann man in Fable auch keine Kinder töten.
Also ne ganze ecke wiedersprüchlich diese aussage jetzt in dem Interview.
Glaub das was ich mein, hat er mal in einer ARTE Reportage erzählt.
schrieb am

Facebook

Google+