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Spielen tut gut!

Die Januarausgabe des Magazins "Motivation and Emotion" berichtet über eine Studie, in der untersucht wurde, warum Menschen eigentlich Videospiele spielen. Und warum fällt das Aufgeben so schwer?

Dazu wurden 1.000 Personen in vier Gruppen eingeteilt, die jeweils unterschiedliche Spiele testen mussten. Sowohl vor als auch nach dem Spielen wurden sie dann im Rahmen von Interviews über die Motive und die Befriedigung, die ihnen der Konsum von Videospielen verschafft, befragt. Ist es nur der Spaßfaktor, der uns Spiele genießen lässt? Den Wissenschaftlern zufolge resultieren die Möglichkeiten, etwas zu schaffen oder mit anderen zu spielen, in einem eher oberflächlichen Spaßempfinden. Es seien andere Faktoren, die uns auch langfristiger binden.

"Unsere These ist, dass die psychologische Anziehungskraft von Spielen zu einem großen Teil auf die Fähigkeit, ein Gefühl von Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit (zu anderen), zu erzeugen, zurückzuführen ist", sagte Richard Ryan, Leiter der Untersuchung. Er sagt, dass Spiele nicht nur motivieren weiterzuspielen, "zumindest kurzfristig wirken sie auch auf das psychologische Wohlbefinden aus und erweitern dieses."

Bei Personen, die häufig MMO-Titel spielen, seien vor allem der Bedarf und Wunsch nach Verbundenheit ein wichtiger Faktor, der die Spieler motiviere. Nicht alle Spiele seien in der Lage, psychologische Grundbedürfnisse zu befriedigen, aber die Produkte, die es am besten schafften, seien auch die, die Spieler am ehesten wieder und wieder konsumieren würden.

 

 

 


Quelle: Wired

Kommentare

Black_Hand schrieb am
Kann die Studie klar nachvollziehen. Diese menschlichen Bedürfnisse machen sicher einen großen Grund aus warum man spiele neben dem eigentlichen spaß Faktor spielt.
Ich würde sogar sagen das man spiele nach gewissen Bedürfnissen sortieren kann, da sich der Spielspaß daran orientiert.
Wenn ich nach nem stressigen Tag meine ruhe haben will gehe ich sicher nicht CS spielen, da ist ein nettes Point&Click, ne runde Civ oder ein Rollenspiel entspannender.
Wenn man aber den ganzen Tag alleien in nem Büro sitz und Akten sortiert oder Briefe stempelt hat man das Bedürfniss etwas zu erreichen oder sucht Verbundenheit/Communication mit anderen.
Da ist eine anständige runde DoW40k, CS oder ne schwere Raid Instanz besser.
Der Mensch braucht einfach irgendwie jeden Tag seine Dosis Adrenalin, Ruhe, oder Sozialen-Kontakt.
Und wenn man das in unserer Gesellschaft nicht im Alltag bekommt, holt man es sich eben mit Spielen.
johndoe477744 schrieb am
Erstmal "Herzlich Willkommen"bei uns,Brotkruemel
und Spunior!
Zum Thema und zu Deinem letzten Absatz,Brotkruemel:
Ich glaube,dass das je nach persönlicher Lebenssituation
sehr unterschiedlich ist.Derjenige,der jeden Tag unter
Menschen ist und viele Kontakte ausserhalb der
virtuellen Welt hegt und pflegt,für denjenigen wird
warscheinlich der Spass im Vordergrund stehen(Wenn mal
Zeit zum spielen ist) und "je mehr" diese in der realen Welt
vorhandenen Kontakte abnehmen,"je eher"kommt beim
Online-daddeln warscheinlich das Gefühl der Verbundenheit hinzu.(Kompensation)
Aber abgesehen davon glaube ich,dass selbst bei denjenigen,
bei denen ein geordnetes,strukturiertes und erfüllendes Leben
ausserhalb der Videospielwelt besteht,schnell ein Gefühl der
Verbundenheit aufkommen kann,ganz besonders bei
teamorientierten Spielen,das ist ganz normal.
So ist der Mensch!
Der Unterschied liegt hier warscheinlich in dem Wert,dem
der eine und der andere dem Verbundenheitsgefühl gibt.
Spunior schrieb am
Ist das denn allgemein gültig oder ist das von Individuum zu Individuum unterschiedlich?
Das ist schon relativ allgemein. Es gibt gewisse Grundbedürfnisse, die den meisten wichtig sind - auch wenn man sich dessen nicht unbedingt wirklich bewusst ist. Es sagt sich ja keine direkt "Hey, ich will mich jetzt kompetent fühlen, also spiele ich mal Sim City." In manchen Fällen kann das durchaus auch bewusst passieren - sprich, jemand fängt an WoW zu spielen, damit er endlich bei den Gesprächen seiner Freunde mitreden kann und sich nicht mehr außen vor fühlt. Eine großer Teil findet allerdings immer unterbewusst/indirekt statt.
Die Ausprägung der Bedürfnisse ist individuell unterschiedlich, beispielsweise der Wunsch nach Verbundenheit ist bei manchen mehr, bei manchen weniger stark ausgeprägt. Grundsätzlich ist er aber immer irgendwie vorhanden.
Brotkruemel schrieb am
Ah ok, danke für die Erklärung. Ist das denn allgemein gültig oder ist das von Individuum zu Individuum unterschiedlich? Weil wenn ich mir jetzt überlege: Ich war früher lange in einem CS-Clan aktiv. Somit hatte ich auch viele Freunde, mit denen ich durch das Spiel verbunden war. Dieser Zustand war meines Erachtens eher unterbewusst. Ich habe ja dann nicht mit den Leuten gespielt, um mit ihnen verbunden zu sein, sondern um mit ihnen zusammen Spaß am Spielen zu haben. Oder ist es eher so, dass man mit anderen Spaß am Spielen hat, weil man miteinander verbunden ist? Also dass man sich mitunter selbst gar nicht immer bewusst ist, aus welchen Motivationsgründen man handelt?
Irgendwie fällt es mir schwer mir vorzustellen, dass wenn ich mit unbekannten Leuten auf einem Public-Server zocke, ich dem Verlangen nach Verbundenheit fröne. Ich dachte bisher immer, es ist einfach nur um Spaß mit anderen zu haben. Das mag oberflächig sein, aber ist dann nicht auch der Spielspaß an sich entscheidender als die Verbundenheit?
Brotkruemel
Spunior schrieb am
Das Zusammenspielen mit anderen ist teil der 'Verbundenheit'. Allerdings versteht der 'gemeine Psychologe' unter Verbundenheit ein etwas weitergreifendes Konzept. Nicht nur mit anderen spielen - sondern auch etwas haben, das uns mit anderen verbindet. Nehmen wir mal an, dass wir beide nicht viel gemeinsam haben. Aber plötzlich feststellen, dass wir beide Fans von Burnout sind. Dann hätten wir schon mal was, worüber wir doch quatschen könnten. Bei sehr erfolgreichen Spielen wie WoW ist das ja fast noch stärker - denn wer das nicht spielt, ist in manchen Gruppen gar der Außenseiter und kann nicht mitreden.
Die beiden von dir zitierten Aussagen widersprechen sich auch nicht. Gemeint ist nur: das Spielen mit anderen erzeugt ein eher oberflächliches Spaßgefühl. Wichtiger ist, dass es den inneren Wunsch nach Verbundenheit befriedigt. Der Punkt ist - wir spielen nicht unbedingt primär wegen des Spaßes mit anderen, sondern wegen des Wunsches nach Verbundenheit. Es sind zwei unterschiedliche Motivationsfaktoren.
schrieb am

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