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Studie: Vom Spiel zum Killer?

Wie haben sich zehn Jahre Videospiele in den USA auf die Jugendkriminalität ausgewirkt? Positiv. Zehn Jahre nach der Veröffentlichung des Shooters Doom, der noch von US-Senator Hatch für das Columbine-Massaker verantwortlich gemacht wurde (siehe Bild), ist z.B. die Anzahl der jugendlichen Morddelikte in den USA um 77 Prozent gesunken.

Die Soziologin Karen Sternheimer (University of Southern California), deren Studien gerade bei Reuters diskutiert werden, beschäftigt sich seit 1999 mit dem kontrovers diskutierten Thema. Sie findet es bedauerlich, dass Spiele trotz nicht vorhandener wissenschaftlicher Beweise immer wieder als Sündenbock herhalten müssen. Es sei immer ein Zusammenspiel aus Ursachen, das zu Gewaltexzessen führe.

Ihr fünfseitiger Artikel "Do Video Games Kill?" ist auch für die hiesige Diskussion relevant, denn die EU berät derzeit über den nationalen Jugendschutz. Für Sternheimer sind einfache gesetzliche Maßnahmen nicht die Lösung, da sie die wichtige Analyse der sozialen Ursachen ausklammern. 

Interessant ist zudem ihr Blick auf die unterschiedliche Wahrnehmung von weißen und schwarzen Gewalttätern in den USA: Die Medien haben aufgrund der Amokläufe das Bild eines von Videospielen und Shootern bedrohten weißen Mittelklasse-Jugendlichen erzeugt, der aufgrund seines medialen Konsums zum gewalttätigen Opfer werde - Eltern verklagen Hersteller, die Gesellschaft attackiert Videospiele und die Täter werden gar nicht mehr als Kriminelle, sondern verirrte Kids gesehen. Ihr familiäres und soziales Umfeld wird in den Medien kaum noch erwähnt. Schwarze Jugendliche kommen laut Sternheimer nach ähnlichen Gewalttaten nicht in diese Opferrolle, sie werden sofort als voll verantwortliche Mörder behandelt.


Der Artikel erschien kürzlich im Magazin der American Sociological Association und kommt zu folgendem Schluss:

"Wenn wir verstehen wollen, warum junge Menschen aus der Mittelklasse oder anderen stabilen sozialen Verhältnissen zu Mördern werden, müssen wir über die Spiele, die sie spielen, hinaus blicken. Nicht nur alle Formen der Medien müssen kritisch hinterfragt werden, sondern auch die scheinbar 'guten' Wohnviertel und Familien, die gelegentlich junge Killer hervorbringen."

Quelle: Reuters

Kommentare

VaanFaneel schrieb am
zurecht! hab noch nie ein Film gesehen, wo der Hass gegen andere Menschengruppen so gut rüberkommt wie in diesem!
Zierfish schrieb am
der ist nicht nur für einen Oscar Nomniert, der Filme wurde zum "besten Film des Jahres 2006" gekürt.... afaik... also anschaun!
johndoe-freename-107654 schrieb am
Ok danke, werde ich mal bei Gelegenheit ansehen. Ist ja sogar mit einem Oscar nominiert.. oô
Traurige Realität...so scheiße ist die Welt, mein Freund.

Ja, gut gesagt. Das triffts wohl punktgenau.
johndoe-freename-107654 schrieb am
Dann werden nun die Elitekiller und Terroristen an Videospielekonsolen ausgebildet, und auf ihre Einsätze vorbereitet...
Schwarze Jugendliche kommen laut Sternheimer nach ähnlichen Gewalttaten nicht in diese Opferrolle, sie werden sofort als voll verantwortliche Mörder behandelt.

Sind doch eh immer die Schwarzen schuld... :roll:
Bekommen die schlechtesten Tische im Lokal, werden bei der Jobsuche oft ignoriert, dumm angegafft und ausgegrenzt...
Nicht immer so, aber oft. Als Schwarzer ist man eh meistens der Schuldige wenn etwas passiert...
schrieb am

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