"Qualität ist den Aktionären egal"
Venturebeat plauderte mit John Riccitiello u.a. über die von ihm vor einiger Zeit ausgerufene Qualitätsoffensive. Die Bemühungen würden bald Früchte tragen, so der Geschäftsführer von Electronic Arts, auf Spiele wie Dead Space
, Boom Blox
und Mirror's Edge
verweisend. Auch würden sich Titel wie Madden in diesem Jahr etwas deutlicher von ihren Vorgängern absetzen.
Als einer der Maßstäbe würden dabei die Durchschnittswertungen der Spiele dienen. Wie aber könne man denn die Anteilshaber von jenem Unterfangen überzeugen? Fragt Venturebeat und bezieht sich dabei auf den Kurs der EA-Aktie, der sich in der jüngeren Vergangenheit nicht großartig verändert hat. Riccitiello erwidert mit einer Alltagsweisheit:
"Ich denke, unsere Qualität interessiert die Investoren einen Scheißdreck. Die interessieren sich für unseren Gewinn pro Aktie. Sie warten darauf, dass da was passiert. Wir hatten jetzt drei Jahre, in denen wir unsere Erwartungen nicht erfüllen konnten. Als Investor würde ich da mal abwarten. Das ist OK für mich."
Wird die Übernahme nicht hohe Erwartungen bei den Aktionären wecken? Man habe mit Dragon Age
, Mass Effect 2
, Saboteur
und jenem noch nicht offiziell anthüllten MMORPG aussichtsreiche Projekte in der Pipeline, so Riccitiello, der nachlegt: "Wenn Sie sich nur darauf fokussieren, dass der Kurs der Aktie derzeit bei 45 Dollar liegt, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen."
Auf den Versuch, Take-Two zu schlucken, angesprochen merkt der EA-CEO an, dass es sich eigentlich nicht um einen Übernahmepoker handle. Man habe vor ein paar Monaten seine Absichten deutlich gemacht, seitdem habe sich eigentlich nichts getan. Was die Presse aber nicht davon abhalten würde, Tausende von Artikel zu dem Thema zu generieren.
Die E3-Auftritte der drei Konsolenhersteller möchte er lieber nicht bewerten, schließlich sei es sein Job sicherzustellen, dass EA neutral ist. Schon vor Jahren habe er gesagt: "Sie führen den Krieg, wir machen die Patronen."
Als einer der Maßstäbe würden dabei die Durchschnittswertungen der Spiele dienen. Wie aber könne man denn die Anteilshaber von jenem Unterfangen überzeugen? Fragt Venturebeat und bezieht sich dabei auf den Kurs der EA-Aktie, der sich in der jüngeren Vergangenheit nicht großartig verändert hat. Riccitiello erwidert mit einer Alltagsweisheit:
"Ich denke, unsere Qualität interessiert die Investoren einen Scheißdreck. Die interessieren sich für unseren Gewinn pro Aktie. Sie warten darauf, dass da was passiert. Wir hatten jetzt drei Jahre, in denen wir unsere Erwartungen nicht erfüllen konnten. Als Investor würde ich da mal abwarten. Das ist OK für mich."
Wird die Übernahme nicht hohe Erwartungen bei den Aktionären wecken? Man habe mit Dragon Age
Auf den Versuch, Take-Two zu schlucken, angesprochen merkt der EA-CEO an, dass es sich eigentlich nicht um einen Übernahmepoker handle. Man habe vor ein paar Monaten seine Absichten deutlich gemacht, seitdem habe sich eigentlich nichts getan. Was die Presse aber nicht davon abhalten würde, Tausende von Artikel zu dem Thema zu generieren.
Die E3-Auftritte der drei Konsolenhersteller möchte er lieber nicht bewerten, schließlich sei es sein Job sicherzustellen, dass EA neutral ist. Schon vor Jahren habe er gesagt: "Sie führen den Krieg, wir machen die Patronen."