Electronic Arts

Bricht Gespräche mit Take 2 ab

Anfang März hatte Electronic Arts ein offizielles Übernahmeangebot für Take-Two ausgesprochen, nachdem das Management des Objekts der Begierde frühere, inoffizielle Avancen nicht erwidert hatte. Der Marktführer setze eine Frist nach der anderen, schaffte es aber nicht auch nur annähernd eine Mehrheit der Take-Two-Aktionäre für sich zu gewinnen. Die Mannen um Strauss Zelnick lehnten die Offerte weiterhin ab und warfen Riccitiello & Co. vor, das Unternehmen zu niedrig bewertet zu haben.

Im August - der Kurs des Wertpapiers lag mittlerweile konstant unter dem offiziellen Angebotspreis - schien sich eine Wende anzubahnen: Take-Two und Electronic Arts gaben bekannt, dass man sich über strategische Optionen unterhalten wolle. Als Gegenleistung für das Verhandlungsangebot und einen Einblick in die Geschäftsbücher ließ der Marktführer die letzte Frist verstreichen, ohne sie nochmals zu verlängern - der Versuch der feindlichen Übernahme wurde abgeblasen.

Anfang September hatte es allerdings bereits erste Gerüchte gegeben, dass die beiden nun immerhin an einem Tisch sitzenden Parteien zu keiner Übereinkunft gekommen sind. Entsprechende Spekulationen bestätigte EA nun am Sonntagabend per Pressemitteilung: Die Gespräche wurden beendet. Dort heißt es:

"Auch wenn wir weiterhin Hochachtung vor Take-Twos Kreativteams und Produkten haben, so gibt EA heute bekannt, dass wir uns nach sorgfältiger Überlegung, inklusive einer Präsentation des Managements und einer Bewertung der von Take-Two zur Verfügung gestellten Materialien über Kosten und Geschäftsabläufe, dazu entschlossen haben, kein Übernahmeangebot an Take-Two auszusprechen und die Gespräche mit Take-Two zu beenden."

Weitere Informationen oder gar eine Begründung gibt es erwartungsgemäß nicht; John Riccitiello betont nur, dass EA auch ohne den Kauf ein Rekordjahr verzeichnen wird. Auch Take-Two hat sich in Form einer Mitteilung zu Wort gemeldet und merkt nur an:

"Wir bleiben weiterhin fokussiert auf die Wertschöpfung für unsere Anteilhaber und Kunden. Dies war unser Ziel, seit EA vor sechs Monaten das unerbetene und an Bedingungen geknüpfte Angebot ausgesprochen hatte, ein Angebot, das von unseren Aktionären mehrfach abgelehnt wurde. Als Teil der Verpflichtung werden wir weiterhin aktiv Gespräche mit anderen Parteien führen, um strategische Alternativen zu erörtern. Wir sind besonders stolz auf die Erfolge, die wir in den vergangenen 18 Monaten genießen konnten und wir sind weiterhin von unserer Fähigkeit überzeugt, den Stockholder-Value zu vergrößern."
Autor: Julian Dasgupta
Quelle: Pressemitteilungen EA/TTWO

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  • Ich weiß schon was Casual ist, keine Angst. ;) Den Zusammenhang zwischen Casual und GTA:SA habe ich nicht gezogen wegen "schwarze Gangster" sondern, weil es heute ja im Trend liegt, dass unsere "schwarze Mitbewohner" ja automatisch cool und krass sind und wenn dann so einer sich  [...] Ich weiß schon was Casual ist, keine Angst. ;) Den Zusammenhang zwischen Casual und GTA:SA habe ich nicht gezogen wegen "schwarze Gangster" sondern, weil es heute ja im Trend liegt, dass unsere "schwarze Mitbewohner" ja automatisch cool und krass sind und wenn dann so einer sich noch anzieht wie 50Cent ist er direkt ein echter Gangster... Jamba, Viva und MTV sind von Morgens bis Abends zu 90% mit "schwarze Gangster" gefüllt und das ist eben der Grund, weswegen ich GTA:SA als Casual-Müll abtue. Die Leute die "schwarze Gangster" geil finden, kaufen sich lieber ein "Yeah Neger-Ghetto mit Drogen"-Ballerspiel als ein normales Spiel, weil Ghetto ja coooool ist. ;) Passend dazu dein Zitat: "Die Spiele zielen insbesondere auf Personen ab, die eine kurzweilige Unterhaltung ohne langwierige Lernphase suchen." Zum Funktionsumfang von GTA4 vs GTA:SA ist es schon eine Geschmackssache. Ich persönlich fande dieses billig aufgesetzte Skill-System einfach nur sinnlos, vor allem weil man so oder so alles konnte (ob der Skill hoch war oder nicht). Und ich persönlich finde ein GTA4 mit einer dichten Stadt und kurzen Wegen besser als eine riesige trostlose Karte, wo man 20 Minuten von Punkt A bis B gebraucht hat, weil es einfach so riesig und leer ist. Ich verstehe vor allem nicht wie du es kritisieren kannst, dass man bei GTA4 (angeblich) kaum auf TopSpeed der Fahrzeuge käme. LC in GTA4 ist ein Nachbau von NewYork. Hast du jemals gesehen, dass man in der NewYorker Innenstadt zur RushHour TopSpeed fahren kann? Geht in echt nicht und in GTA4 auch nicht. Nachts ist in LC jedoch wie in real auch nicht viel los und es ist problemlos möglich TopSpeed durch die Stadt zu fahren. Außerdem ist GTA4 kein Rennspiel^^ PS: Ich fahre meist auf dem Mittelstreifen der Straße, da rammt dich keiner und du kannst TopSpeed fahren. ;) Zu den Funktionen im Spiel: Das mit den kaufbaren Häusern habe ich auch vermisst in GTA4, allerdings gibt es auch neue sinnvolle Funktionen wie z.B. als Taxigast mitfahren und bezahlen, statt dem Fahrer immer paar zu Boxen und selber zu fahren.
  • @Ugauga01 Tja und ich mochte grade SA, nicht wegen dem "Neger style", sondern einfach wegen dem wesentlich grösseren Umpfang und Möglichkeiten, wärhend GTA4 mich nichtmal eine Woche beschäftigen konnte, hat SA das Monate lang geschaft. GTA4 mag ich wegen den erhöhten Ballereinlagen(die  [...] @Ugauga01 Tja und ich mochte grade SA, nicht wegen dem "Neger style", sondern einfach wegen dem wesentlich grösseren Umpfang und Möglichkeiten, wärhend GTA4 mich nichtmal eine Woche beschäftigen konnte, hat SA das Monate lang geschaft. GTA4 mag ich wegen den erhöhten Ballereinlagen(die btw auch noch erhebliche Steuerungsdefizite haben) nicht, wenn es dann mal zu einer Verfolgungsjagd kommt sind diese frecherweise auch noch stark gescripted(gegnerisches Auto wie ein Panzer), die Stadt ist ingesamt zu klein, unter Höchstgeschwindigkeit fahren kaum möglich, abwechslung ist kaum geboten, die paar Nebenmissionen die es gibt(Polizei, Killeraufträge, Päckchen, Autorennen) sind ein schlechter Witz, auch da hatte bereits VC mehr zu bieten, kaufen von Häusern und Firmen nicht mehr möglich etc. So, jetzt haue ich mal in die selbe Sparte wie du: Mafiosi können wir aber nehmen ja? Das ist nicht zufällig auch ein Klischee? Was haben "schwarze Gangster" mit Casual zu tun? Weist du überhaupt was Casual bedeutet? Zitat:
    Casual Games (engl. Gelegenheitsspiele) ist ein Modewort für einfache elektronische Spiele, die sich durch eine besonders leichte Zugänglichkeit, intuitive Eingabemethoden, das kooperative Gameplay sowie schnelle Erfolgserlebnisse auszeichnen. Die Spiele zielen insbesondere auf Personen ab, die eine kurzweilige Unterhaltung ohne langwierige Lernphase suchen. Thematisch handelt es sich z.B. um Umsetzungen bekannter Denk- und Kartenspielen aber auch Logikspiele ('match 3'). Daneben finden sich auch einfache Action-Spiele sowie lizenzierte Spiele zu bekannten TV-Shows wie zum Beispiel Wer wird Millionär, Das Quiz mit Jörg Pilawa oder Deal or No Deal. "Casual Games" stellen oftmals geringe Anforderungen an die Hardware. Sie sind damit nicht auf leistungsfähige ?Spiele-Computer? beschränkt, sondern lassen sich leicht auf mobile Geräte wie Handys oder PDAs portieren. Aktuell finden sie auch immer mehr Verbreitung auf stationären und mobilen Spielekonsolen. Dies entspricht auch dem Spielebedürfnis der Zielgruppe (ab 40 Jahre alt, mehrheitlich weiblich) nach kurzweiliger Unterhaltung ohne langwierige Lernphase. Sowohl die Bedürfnisse als auch die Demographie dieser Zielgruppe unterscheiden sich damit deutlich von ?traditionellen? Computerspielern (mehrheitlich männlich, unter 30 Jahre alt), die ein tiefes Eintauchen (Immersion) in möglichst realistische Spielewelten suchen.
    Extra für dich.. :wink:
  • Bei SA konnte man aber wenigstens noch viele sachen nebenher machen die ich bei gta 4 vermisse