Electronic Arts: 2. Entlassungswelle & Black Box-Aus - 4Players.de

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EA: Weitere Entlassungswelle

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Die Spatzen hatten es schon von den Dächern gepfiffen, jetzt ist klar: Electronic Arts entlässt mehr Mitarbeiter als ursprünglich geplant. Hieß es nach der Bekanntgabe der letzten Quartalsbilanz noch, dass sechs Prozent der Belegschaft sich einen neuen Arbeitgeber suchen dürfen, gab der Publisher nun bekannt, dass weitere 400 Stellen gestrichen werden müssen. Damit werden innerhalb kürzester Zeit insgesamt 1.000 Arbeitsplätze eingespart.

Zusätzlich zu den Entlassungen wird auch die Studiofamilie des Marktführers konsolidert. Das hatte sich bereits angedeutet, als das Blueprint-Label geschlossen und das EA Casual-Label mit der Sims-Sparte verschmolzen wurde. Insgesamt neun Niederlassungen sollen eingestampft oder zusammengelegt werden. Nur ein Studio wurde dabei konkret benannt: EA Black Box. Die Sparte war bis dato für die Need for Speed-Serie zuständig, die dort ansässigen Teams sollen nun in ein benachbartes EA-Studio verlegt werden.

Insgesamt erhofft sich EA durch die Maßnahmen Einsparungen in Höhe von 120 Mio. Dollar pro Jahr. Kurzfristig werden allerdings 55 bis 65 Mio. Dollar für Abfindungen und die Umstrukurierung der Studiofamilie fällig. Laut Angaben des Publishers sitzt zumindest ein Teil der Betroffenen nicht sofort auf der Straße - der Übergang soll innerhalb der nächsten drei Monate vollzogen werden.

Jeff Brown bestätigte zudem, dass NFS weitergeführt wird, zukünftig soll der zeitliche Abstand zwischen den Auskopplungen aber wohl vergrößert werden. Man werde aber die Reihe sicherlich nicht zu Grabe tragen - das wäre ja so, als ob Porsche die 911-Serie einstellen würde.

EA hatte im vergangenen Quartal ein Minus von 310 Mio. Dollar in der Bilanz verzeichnen müssen und hatte im laufenden Quartal die Umsatzprognose für das aktuelle Geschäftsjahr gesenkt, nachdem Titel wie Mirror's Edge und Need for Speed: Undercover nicht die Absatzerwartungen erfüllen konnten.

Quelle: Gamasutra

Kommentare

Style rulez schrieb am
Ich brauche Popcorn!!! Den Untergang von EA muss man gesehen haben!! Morgen im Kino! :wink:
pazzlcore schrieb am
Die Finanzkrise macht sich immer mehr bemerkbar :roll:
Dabei habe ich vor kurzem gelesen, dass Hardcoregamer diese gar nicht spüren würden.. so täuscht man sich.
Und was EA mit der NfS-Serie angestellt hat ist unbeschreiblich. Als damals Underground heraus kam, war ich so geflasht von dem ganzen Style, dass ich mir sehnlichst einen zweiten Teil wünschte. Was dann herauskam enttäuschte mich schwer und die letzten Titel waren unter aller Kanone.
Kann ja nix bei rauskommen, wenn man jedes Jahr eine lauwarme Neuverwurstung aufgetischt bekommt.
ThunderBlaze schrieb am
Xcose hat geschrieben:Richtig so, diejenigen bei EA haben es auch nicht anders verdient, selten so dämmliche Entwickler gesehen!
Die können mal auf die Straße und betteln gehen aber nicht Spiele entwicklen :roll:
Hauptursache der schlechten Spiele von EA sind aber nicht die Entwicker, sondern eher unter welchen Bedingungen sie arbeiten müssen. Hierzu fehlt leider vielen das Hintergrundwissen. ;)
peRfu schrieb am
Habe ME leider nicht anspielen können da meine geliebte Konsole von meiner Freundin gekillt wurde ( Cola+Freundin+rumliegender Controller= /kill )
Es sah/sieht wirklich sehr viel versprechend aus, weil es unter anderem noch kein Spiel was dem Konzept nahe kommt. Finde es dann umso schlimmer, dass sich so eine Innovation nicht bewährt und die Entwickler sich wieder auf das altbekannte fokussieren.
Zu NFS:Uc kann ich nichts mehr sagen.. EA hätte schon nach dem miserablen ( für mich sogar schlechter als undercover ) Pro Street reagieren müssen. Ich hoffe die Jungens und Mädels von Criterion machen ihre Arbeit besser, ein Burnout mit Tuningmöglichkeiten wäre doch klasse :D
Pyrio schrieb am
Ich fand Mirror's Edge geil, habs schon 2mal durchgespielt und die Time Trails sind manchmal auch ganz schön knackig. Da braucht man schon ne Weile.
Sicher, die Story find ich auch zu kurz aber es macht Spaß und ist mal was anderes. Lieber so als den 1000 Shooter.
schrieb am

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