Electronic Arts

Über Qualität und Profitabilität

Für die Academy of Interactive Arts and Sciences beantwortete John Riccitiello zehn Fragen. Darunter auch: Was ist denn der Maßstab für Erfolg?

"Das ist ein Geschäft, und ein Großteil unseres Erfolgs wird mit einem Rechner gemessen bzw. erfasst - Absatz, Umsatz, Gewinn und das Vergrößern des Shareholder-Values. Es gibt aber auch den Qualitätsaspekt in unserer Branche. Das Erschaffen von Spielen, auf die wir stolz sein können. Die Grenzen erweitern. Wie ich bereits sagte, ich glaube, dass quantitative und qualitative Maßstäbe Hand in Hand gehen können."

Wenn er ein Problem, das es in der heutigen Spieleentwicklung gibt, spontan lösen könnte, so würde sich der EA-CEO und den Bereich Pre-Production kümmern. Die Teams müssten viel mehr Klarheit über das Design haben, bevor sie mit der Vollproduktion eines Spiels anfangen. Der Mangel an Klarheit und Bewusstsein sei der Hauptgrund dafür, dass Spiele zu teuer werden, zu spät erscheinen oder am Ende einfach nicht so gut wie erwartet werden.

Die Frage, ob Spiele wichtig sind, würden sich heutzutage die meisten Leute nicht mehr stellen, mutmaßt Riccitiello. Es gebe aber noch viele, die Spiele als niedrigere Kunstform in Vergleich zu Film und Literatur erachten würden. Denen wolle man in den nächsten drei bis fünf Jahren zeigen, dass sie falsch lagen.
Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • Viell. ist die differenzierung von Roman garnicht mal so unsinnig. Eingelegenheitsspieler, also ein Casualspieler verbringt doch rel. wenig zeit an der Konsole oder am PC, kann daher sich nicht an Komplexe und Anspruchsvolle Spiele rantrauen. Der Coregamer verbringt regelmäßig Zeit an der Konsole  [...] Viell. ist die differenzierung von Roman garnicht mal so unsinnig. Eingelegenheitsspieler, also ein Casualspieler verbringt doch rel. wenig zeit an der Konsole oder am PC, kann daher sich nicht an Komplexe und Anspruchsvolle Spiele rantrauen. Der Coregamer verbringt regelmäßig Zeit an der Konsole und zeichnet sich durch das spielen komplexer und Anspruchsvoller spiele aus, traut sich aber auch in die Casualkiste zu greifen. Während dessen sind Hardcoregamer spieler die völlig Spiele auch Abseits des Mainstream spielen, Esportler und spieler die zu meißt am PC zu finden sind Mit so einer Differenzierung würde ich mich durchaus zufrieden geben. Ich mein Operation Flashpoint ok aber Arma? Vor allem Arma2? Ist der erste Teil denn schon fertig gepatcht? Trifft die KI immernoch aus 10KM mit einem MG die Augen eines Würfels? Realistische Ego-Shooter ja? geh zum Bund!
  • muss man das denn wirklich nur an den anspruchslosen spielen festmachen? ich denke es kommt auch auf die zeit an, die man mit spielen verbringt. jemand der kein esport macht oder sich auf speedruns stürzt kann dennoch viel zeit mit komplexen videospielen verbringen. jemand der alle paar tage mal  [...] muss man das denn wirklich nur an den anspruchslosen spielen festmachen? ich denke es kommt auch auf die zeit an, die man mit spielen verbringt. jemand der kein esport macht oder sich auf speedruns stürzt kann dennoch viel zeit mit komplexen videospielen verbringen. jemand der alle paar tage mal abends 1-2 stunden ein komplexes strategiespiel zockt ist für mich auch schon grenzwertig. sein konsum ist zwar anspruchsvoll, aber nicht sehr intensiv. jackdaniel schrieb:
    Der Pcler kann genauso Casual sein wie sein Konsolero Core sein kann.
    hab ich irgendwas gegenteiliges gesagt? jackdaniel schrieb:
    Spiele wie Bioshock zeigen im übriegen das auch Ego-Shooter durchaus Anspruch haben können.
    das ist aber nur erzählerischer anspruch. spielerisch ist bioshock so anspruchsvoll wie kacken gehen und das liegt nicht allein an den vita chambers. ich habe seit jahren keine anspruchsvollen ego shooter mehr gesehen. ich kann nur hoffen das arma2 und vorallem opflash2 dem nochmal gerecht werden kann.
  • Puh, ich wuerd Hardcore-Gamer und Core-Gamer nicht gleich setzen, zumindest werden die Begriffe nicht gleichbedeutend verwendet. Hardcore-Gamer sind fuer mich dass, was du in deinem Post beschrieben hast. Core-Gamer wird ja idr als Gegenstueck zum Casual-Gamer verwendet. Also Leute die ihre Spiele  [...] Puh, ich wuerd Hardcore-Gamer und Core-Gamer nicht gleich setzen, zumindest werden die Begriffe nicht gleichbedeutend verwendet. Hardcore-Gamer sind fuer mich dass, was du in deinem Post beschrieben hast. Core-Gamer wird ja idr als Gegenstueck zum Casual-Gamer verwendet. Also Leute die ihre Spiele gern anspruchsvoll haben, die sich die Zeit nehmen sich in komplexere Spielideen einzuarbeiten und einfach viel Erfahrung mit spielen haben, so dass sie sich auch gerne mal in weniger intuitive, dafuer komplexere Titel "einarbeiten". Casual Gamer sind dann die Wii-Play Leute, die einfach gerne Abends mal'n Stuendchen zocken und in der Regel von der Spielelandschaft abseits der gross gehypten Produkte nicht viel Ahnung haben. Und auch gern einfach mal bei Media Markt reingehen und irgendein neues Spiel kaufen, ohne vorher gross Testberichte gelesen oder zumindest mal ne Demo gespielt zu haben.