Electronic Arts

"Weniger ist mehr"

Man wolle weniger Titel produzieren, dort aber mehr Ressourcen investieren - jenes Motto hatte EA vor Kurzem ausgerufen und gleichzeitig damit begonnen, den Rotstift in den eigenen Reihen anzusetzen.

Jene Kürzungen seien aber "nicht die Reaktion auf"vorherige strategische Fehltritte", es gehe vielmehr darum, die Firma fit zu machen für die Zukunft, versuchte John Riccitiello jetzt jene Maßnahmen im Rahmen eines Vortrags schönzureden. Man sehe das Ganze tatsächlich als einen "offensiven, positiven Schritt im Sinne der Evolution unseres Geschäfts", heißt es da weiter.

Im kommenden Geschäftsjahr wird der Hersteller nur noch knapp 40 Titel veröffentlichen, es würde ihn aber nicht überraschen, falls der Umfang des Portfolios in den kommenden Jahren noch weiter schrumpft, so Riccitiello.

Auch wenn man zunehmend mehr Geld im Onlinemarkt verdienen möchte mit Digitaldistribution, Dienstleistungen und Social-Games, so sei der herkömmliche Handel für Titel wie Madden NFL natürlich noch wichtig. Allerdings orakelt der EA-Geschäftsführer, dass 2010 schon die Hälfte des Umsatzes mit "digitalen Spielen" gemacht wird.

Mit der Strategie, weniger Produkte zu veröffentlichen, sich dafür aber auf vermeintlich sichere Großprojekte zu konzentrieren, steht EA derzeit allerdings auch keineswegs allein da.
Autor: Julian Dasgupta

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Kommentare

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  • Na_Dann_Ma_GoGo schrieb:
    Haben wohl gemerkt, dass auf lange Sicht das Blizzard Prinzip gewinnt. Qualität spricht sich halt rum, Quantität nicht wirklich. Und ja, erst alles aufkaufen und dann von "weniger ist mehr" reden ist schon interessant ]
     [...]
    Na_Dann_Ma_GoGo schrieb:
    Haben wohl gemerkt, dass auf lange Sicht das Blizzard Prinzip gewinnt. Qualität spricht sich halt rum, Quantität nicht wirklich. Und ja, erst alles aufkaufen und dann von "weniger ist mehr" reden ist schon interessant ] Hoffentlich ändert sich das bei Blizzard nicht, wo sie doch jetzt zu Activision gehören, den skrupelosesten Geldschweinen von allen. Wobei man mit Blizzard und EA ein Studio und einen Publisher vergleicht, das ist wie Apfel und Birne.
  • "weniger ist mehr" hätzte nie gedacht das ich das mal von einem Publisher wie EA höre 8O
  • Also irgendiwe ist es doch ein Paradoxum, wenn EA mit weniger ist mehr in Verbindung gebracht wird.... Aber gut, das sind weise und richtige Worte, nur müssen auf diese Worte auch weise und richtige Taten folgen und die ließ EA leider bislang vermsisen, bis auf einzelne Ausnahmen... also als  [...] Also irgendiwe ist es doch ein Paradoxum, wenn EA mit weniger ist mehr in Verbindung gebracht wird.... Aber gut, das sind weise und richtige Worte, nur müssen auf diese Worte auch weise und richtige Taten folgen und die ließ EA leider bislang vermsisen, bis auf einzelne Ausnahmen... also als erstes würde ich vorschlagen, dass man sich mal mit Konami "abspricht", sodass jeder nur alle 2 Jahre im Wechsel eine neue Fussballsimu rausbringt und das die so auch richtig gut werden können und das vorallem beide Versionen mit den gleichen Lizenzen aufwarten können (PES fehlen die Mannschaften und FIFA die Klubwettbewerbe). Außerdem hätten die Entwickler mal Zeit, ein wirklich vernünftiges Fußballspiel auf den Markt zu bringen und nicht immer nur diese halbgaren Erweiterungen, die man auch für 20? verkaufen könnte als Add-on^^ So nun, überlasse ich die Bühne den Verbraucherschützern, die schon wieder die Wortgruppe "Marktmanipulation durch Absprachen" in den Mund nehmen werden....und hoffe insgeheim, dass irgendeiner von EA oder Konami diesen Text ließt....