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EA: Umsatzprognosen gesenkt

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Verluste in Höhe von über 1,7 Mrd. Dollar hatte Electronic Arts in den vergangenen anderthalb Jahren hinnehmen müssen. Eine Verschnaufpause ist der Nummer 2 unter den Drittherstellern auch nicht vergönnt, musste man dort jetzt die Umsatzprognosen für das laufende Geschäftsjahr senken.

So sei der Absatz in Europa schwächer gewesen als erwartet, auch insgesamt wäre es im Retailbereich nicht so gelaufen wie einst erhofft. Zudem habe man auch mehr Spiele anderer Firmen vertrieben - siehe Left 4 Dead 2 . Dort aber sei die Gewinnmarge geringer als bei internen Produktionen.

Der Publisher habe einfach nicht genug Spiele im Programm gehabt, die die Leute gewollt hätten, merkt Michael Pachter an - EA solle aufhören, äußere Umstände für die Situation verantwortlich zu machen. Das Kerngeschäft laufe nicht gut, und das Unternehmen könne nicht erklären, warum das so ist, so der Branchenanalyst.

Für das aktuelle Geschäftsjahr rechnen Riccitiello & Co. nun mit Einnahmen zwischen 3,6 bis 3,68 Mrd. Dollar - zuvor hatte man noch zwischen 3,6 und 3,9 Mrd. Dollar erwartet. Die Kehrtwende des Unternehmens, die man eigentlich innerhalb von zwei Jahren erreichen wollte, werde doch etwas länger dauern, orakelt der Geschäftsführer. Der digitale Direktvetrieb von Inhalten habe sich besser entwickelt als ursprünglich prognistiziert, in anderen Bereichen sei das aber nicht der Fall gewesen.

Kommentare

gwgame schrieb am
violetjoker hat geschrieben:
Salvathras hat geschrieben:@DrZord
Die Entwicklung von Spielen für die HDs ist - Gerüchten zufolge - ohne die erhöhten Marketingkosten 3-5 mal so hoch wie für die letzte Hardwaregeneration. Der Markt selbst ist allerdings - wenn man die Wii aussen vor lässt - nicht gewachsen sondern geschrumpft (d.h. wenn man die Zahlen der PS2 mit den addierten Zahlen der HDs vergleicht).
Man sollte also bedenken, dass Zahlen die zu PS2-Zeiten noch unglaublich gut waren, heute eben u.U. bereits Verluste bringen können.
Mirror's Edge und möglicherweise selbst Dead Space waren vermutlich ziemlich verlustreich.
Selbst zwei Million verkaufte Einheiten bringen heutzutage nicht zwangsläufig Profit. Im Übrigen scheinen aber einige Publisher ohnehin Probleme mit der Kosten- und Qualitätskontrolle zu haben. Wenn man wie z.B. Bioware 6 Jahre an einem Spiel arbeitet, ist es eben schwer damit hohe Profite einzufahren.
Wer glaubt dass DS:E der größte Flop von EA war, sollte sich mal lieber die (katastrophalen) Verkaufszahlen von "The Saboteur" ansehen. Mit einem einzigen Flop verliert ein Publisher auf den HDs verdammt viel Geld, dass er aufgrund der (auf den HDs) geringeren Gewinnmarge eben nur schwer hereinholen kann.
Im Übrigen hat EA aber natürlich mit miesen Ports und Shovelware auch auf der Wii Geld verloren, auch wenn ich doch ernsthaft bezweifle, dass sie dort (ansatzweise) so viel verloren haben wie auf den HDs.
Kleiner Nachtrag noch: Bei Sport- und Musikspielen hat man teilweise extrem hohe Lizenzkosten, s.d. auch hier nur bei gewaltigen Verkaufszahlen (wobei Fifa 10 zumindest auf den HDs diese erbringen dürfte) Geld in der Kasse landet.

Wen dem so wäre würden andere Publisher, die nicht wie EA ne halbe Armada von etablierten Marken im Portfolio haben, sowas von eingehn.
Jo und was EA von der Amada hat sieht man ja...
ColdFever schrieb am
Anderswo wurde geschrieben: "Analysten werfen EA vor, dass das Unternehmen derzeit einfach nicht wisse, was die Kunden wünschen." Das Problem dabei sind m.E. nicht die Spiele, sondern das Management von EA.
Die EA-Funktionäre wissen einfach nicht mehr, wie Spieler denken - und wie man sie bei Laune hält. Viele Spiele haben meist (trotz Ausreißern) ein hohes Qualitätasniveau, und eigentlich möchte man als Spieler EA dafür danken und mehr kaufen. Aber die Kundenverarschung, die EA mit diesen Titel veranstaltet, oft per DRM, DLC, Jahresvollpreisupdates oder Addons zum Wucherpreis, vergällt einem das Vergnügen. Einen Titel wie "Tiger Woods 2010" hätte ich mir z.B. früher eigentlich für Zwischendurch gern gekauft, aber ich habe es sofort sein lassen, als ich gesehen habe, wieviel Dutzend DLC-Komponenten da für ein vollständiges Spiel zustätzlich notwendig werden. Sorry, aber ich bin ein Spieler mit Budget und kein Goldesel.
Früher habe ich gern mal einen Titel mehr von EA mehr gekauft, wenn ich Laune darauf hatte, heute ist es dagegen meist eher ein Titel weniger, wenn EA wieder "Gewinnmaximierung" betreiben will. Ich will Spaß mit vollständigen Spielen haben und mich einfach nicht immer über neuartige DRMs, ausgelagerte DLC-Inhalte oder Jahresupdates und Addons zum Vollpreis ärgern. Da verzichte lieber, es gibt ja Alternativen. EA sollte sich vielleicht lieber von einigen Managern trennen, die offenbar mehr ihre Jahresboni im Kopf haben statt den Kontakt zur Spielerbasis. Wie kann man sich nur trotz eigentlich guter Produkte mit einer so üblen Kundenpolitik selbst ins Knie schießen?
Hallo EA! Kunden möchten nach dem Kauf ein gutes Gefühl haben! Bei Euch bekommt man dagegen seit einiger Zeit als Käufer immer ein schlechtes Gefühl, sobald man merkt, was alles nicht geht bzw. was alles noch gekauft werden soll. Beispielsweise für mehr Genauigkeit zum Putten beim Golf ein DLC dazukaufen? Also bessere Scores gegen...
blackeagle2k3 schrieb am
Jaja EA ich hasse euch
Ich wette ihr seit die einzigen die es schaffen sogar bioware kaputt zu machen so wie ihr es mit Westwood auch hinbekommen habt und Maxis bla bla bla
EA und Activsion/Blizzard ich hasse euch ...So jetzt ist es raus...
Kajetan schrieb am
Spunior hat geschrieben:Wenn Software höhere Anforderungen einfach auffangen könnte, würde Ubisoft zu Spitzenzeiten nicht 400+ Leute an ein Projekt wie Assassin's Creed II setzen.
Und je leistungsfähiger die Hardware, je höher die Ansprüche des Publikums, desto teurer und aufwendiger die Entwicklung, was wiederum erfordert, dass pro Titel mehr Stückzahlen abgesetzt werden müssen ... der der Absatzmarkt aber endlich ist (es gibt nicht unbegrenzt unedlich viele Spieler auf der welt), führt diese Spirale (sogar recht schnell) dazu, dass die Herstellung von sog. AAA-Spielen sich einfach nicht mehr rentiert.
Ein Beispiel zur Verdeutlichung:
Vor zehn Jahren war man bei Blizzard ungeheuer stolz auf den Umstand, dass sich Starcraft weltweit knapp 1.5 Millionen mal verkauft hatte. Schotter, Kohle. Moneten. In Unmengen. Ein damals aufsehenerregender Erfolg.
Vor etwa zwei Jahren zeigte sich Eidos nicht gerade begeistert über die Umsätze von "Kane & Lynch". Da wurden weltweit, über alle Plattformen hinweg, gerademal nur 1.5 Millionen Stück verkauft.
Die Publisher befinden sich heute in der wenig beneidenswerten Lage, dass die Entwicklung immer teurer wird, gleichzeitig das Angebot immer umfangreicher wird und man, um sich gegenüber der Konkurrenz durchzusetzen, ganz erhebliche Summen ins Marketing stecken muss, was alles zusammen die Rendite pro verkauftes Spiel immer weiter drückt. Man erinnere sich zB. daran, was für einen Aufwand MS um das Release von Halo 3 gemacht hatte. Ich bezweifle, dass man in Redmond trotz hoher Umsätze sonderlich viel Gewinn mit diesem Spiel erzielt hat.
Wäre ich heute Verantwortlicher bei einem Publisher, ich würde MS, Nintendo und Sony auffordern, die Laufzeit der aktuellen Konsolengeneration maximalst zu verlängern und würde darauf drängen, dass die Nachfolge-Generation sich technisch nur in geringem Maße weiterentwickelt, weil mir die Kosten für die...
schrieb am

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