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EA: Will mehr auf Community hören

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
In einem Gespräch mit Eurogamer.net versichert Peter Moore, Präsident von EA Sports, dass man beim Publisher vermehrt auf die Wünsche der Community hört und auf diese eingeht. Dabei gehört es für ihn auch dazu, dass man sich eigene Fehler eingesteht und daran arbeitet.

Als Moore vor drei Jahren von Microsoft zu EA wechselte, stand für ihn und John Riccitiello eine Aufgabe ganz oben auf der Liste: Man wollte das Ansehen der EA-Marke verbessern. Neben Qualitätssoftware sahen beide den Schlüssel dazu in einer besseren Kommunikation bei Entwicklern und Usern.

"Wir wussten, dass es eine ganze Reihe an Dingen gibt, die wir anpacken mussten. Wir mussten offener, direkter und kommunikativer auf der Entwicklungsebene werden. Nicht auf dem Marketing-Level, was wir schon gut beherrschen - vielleicht sogar besser als jeder andere in der Industrie. Es ging darum, den Entwicklern zu erlauben, offen zu sprechen und dabei Dinge zu sagen, bei denen sich die PR vielleicht unwohl fühlt. Aber da stehen wir mittlerweile drüber", so Moore. "Früher gab es Richtlinien, die einem gesagt haben, was man nicht machen darf und man war im Umgang mit den Medien nicht geschult. Diese Tage liegen hinter uns. Wenn man einen Blick auf unsere Community-Boards wirft, stellt man fest, dass wir jetzt Leute dort haben, die sich als Vollzeit-Job damit beschäftigen."

"Erst kürzlich hatten wir bei Madden diese Sache mit einem Steuerungsmechanismus. Wir haben uns dazu entschlossen, auf die Community zu hören, daran zu arbeiten und einen Patch zu liefern. Im vergangenen Jahr haben wir mit Fight Night das Gleiche gemacht. Man muss seinen Stolz herunter schlucken und sich sagen 'Wir dachten, es wäre so richtig gewesen. Aber das war es nicht und so geben wir euch die Möglichkeit, es auf diese Weise zu spielen'", führt der EA Sports-Präsident weiter aus. "Man reagiert. Es ist nicht länger so, dass man ein Spiel rausbringt und sich danach nur noch auf das nächste Jahr konzentriert."

Dabei durchforsten mittlerweile selbst hochrangige Mitarbeiter wie Moore selbst die Foren und stöbern in Kommentaren der Community.

"Die zwölf verärgerten Männer im Internet, wie ich sie nenne, reichen als Stimmungsbarometer nicht aus. Nein, man liest 50, 60, 80 von ihnen und filtert dabei etwa 50 Prozent von ihnen als reines Rauschen heraus", so Moore, der sich dabei auf die üblichen Hater-Kommentare in Richtung EA bezieht, die keine Argumente vorbringen können. "Aber dann gibt es genügend Leute da draußen, die sich vernünftig ausdrücken können und intelligente Ansichten vertreten. Dabei ist es mir egal, ob sie dafür oder dagegen sind. Aber dadurch kann man eine Meinung bilden. Es gibt einem genügend Anhaltspunkte um ein Gefühl dafür zu bekommen, was da draußen los ist."   


Kommentare

DoktorAxt schrieb am
Naja die Entwickler sind von den Publishern abhängig... Wer den Publisher nicht mit seinem Konzept überzeugen kann hat ein Problem und das Spiel kann nur so werden, wie es der Publisher zulässt... Daher ist es EA eben hoch anzurechnen, Dead Space oder Brütal Legend unter ihre Fittiche genommen zu haben.
Rickenbacker schrieb am
Du hast natürlich recht, ohne Moos nix los usw.
Ich trenne das auch eher für mich, von EA selber kommt aber einfach zu wenig was sie wirklich selbst entwickeln, sie sind praktisch nichts weiter als eine Bank.
Auf der anderen Seite ist es natürlich klasse von EA das sie z.b Crytek supporten, denn ohne EA hätte ich wohl niemals einen meiner lieblings Shooter zu Gesicht bekommen. =)
Enigen wir uns auf unentschieden mit einem Hauch von ansichtssache ok ? ;)
Zierfish schrieb am
@Rickenbacker
du widersprichst dir doch aber selber ^^
Naja bei Crysis und Dragon Age stehen sie als Publisher da, mit dem Spiel selber haben sie nix am Hut.
EA IST ein Publisher ja, ergo Geldgeber, ergo kann er auch Änderungen erzwingen! So gesehen hat EA sehr wohl etwas mit Dragon Age und Crysis am Hut. Wenn sie sagen, dass es nicht released wird, wird es nicht released.
Dead Space stimmt natürlich, dass war EA selber, wobei ka wer nun Teil 2 machen darf.
Die Leute von Teil 1 machen auch Teil 2 (Visceral Games)
Bei Fifa und NFS schaue ich schon lange nicht mehr hin, da ist einfach zuviel schief gelaufen.
ja also Fifa 64 is damals wirklich schief gelaufen und natürlich diverse Umsetzungen für den Rechenknecht aber sonst ist Fifa ein top Serie!
und NFS ... joa wir hoffen einfach mal, dass Criterion das Eisen aus dem Feuer holt (und ich glaube fest daran!)
Ansonsten war Shift schon kein schlechtes Spiel (zu viel Arcade für ne "Sim", aber gut)
Oder nehmen wir Battlefield und Mirrors Edge, beides von Dice.
joa und wer hats gezahlt? richtig, ricola.... äh natürlich EA ;)
Auch da gilt, Dice macht das Spiel, EA legt die Kohle hin und bestimmt das Produkt zumindest mit.
Wenn du zu nem Schreiner gehst, dann macht er dir auch Vorschläge wie dein Bett aussehen kann, aber am Ende entscheidest du wie es genau aussieht.
Ich zähle EA bei sowas nicht dazu, Publisher und Entwickler sind für mich zwei paar Schuhe. =)
sind es ja auch, aber EA hat immer das letzte Wort! Und wenn sie Müll ins Regal stellen, dann ist es zumindest die Teilschuld von EA, natürlich ist...
F-lamer schrieb am
ich mag ea nicht...vorallem die sport reihe. nba ist müll geworden, fifa ok(die features sind echt hammer, nur auf dem platz stimmts für mich nicht), nfs und co möchte ich echt nicht mehr sehen. Und trotzdem kaufe ich mir ab und an einen titel von denen- wenn es keine alternative gibt oder mal ausnahsweise ein gutes spiel kommt(BC2, usw)...muss man fast.
naja ea ist irgendwie wie apple...alle "hassen es" und trotzdem wird es gekauft. Das Ea auf einmal auf uns zocker hören will liegt einzing und allein and die dicken roten zahlen die sie in den letzten paar jahren geschrieben haben..soviel steht definitiv fest.
Rickenbacker schrieb am
Naja bei Crysis und Dragon Age stehen sie als Publisher da, mit dem Spiel selber haben sie nix am Hut.
Dead Space stimmt natürlich, dass war EA selber, wobei ka wer nun Teil 2 machen darf.
Bei Fifa und NFS schaue ich schon lange nicht mehr hin, da ist einfach zuviel schief gelaufen.
Oder nehmen wir Battlefield und Mirrors Edge, beides von Dice.
Ich zähle EA bei sowas nicht dazu, Publisher und Entwickler sind für mich zwei paar Schuhe. =)
schrieb am

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