Electronic Arts

EA-Chef über Need for Speed-Fehler

Der Chef von Electronic Arts hat Fehler bei den letzten Need for Speed-Teilen eingestanden und zwar weil sie das Entwickler-Studio (EA Black Box) dazu verpflichtet haben, pro Jahr ein neues NfS-Spiel zu produzieren - dies sagte John Riccitiello im Rahmen der Bank of America Merrill Lynch 2010 Media, Communications & Entertainment Conference.

Zunächst fasste er zusammen, dass Need for Speed im Jahr 1997 zu einer der stärksten Marken gehörte und die Serie mit der Polizei bzw. später den Underground-Teilen immer wieder überzeugen konnte. Doch von 2004 bis 2007 arbeitete nur ein Studio (EA Black Box) an der NfS-Reihe und pro Jahr sollte ein neuer Titel erscheinen - in dieser Zeitspanne entstanden Need for Speed: Most Wanted Need for Speed: Carbon und Need for Speed: ProStreet .

"Es ist schon öfters zuvor passiert - Publisher machen das von Zeit zu Zeit. Wir hätten ihnen zwei Jahre Zeit [für jedes Spiel] geben sollen, aber das taten wir nicht. Die Serie verlor dramatisch an Boden [sowohl bei der Qualität als auch bei den Verkaufszahlen]. Wir haben zudem viele Leute (Entwickler) verloren, da sie nicht 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr arbeiten wollten. [...] Es war definitiv unser Fehler. Die Tage sind vorbei! Wir haben jetzt zwei Studios und wir werden die Spiele im zweijährigen Rhythmus bringen. Wir machen dabei gute Fortschritte... mit einem starken Einstand im letzten Jahr, obwohl es mehr ein Simulationsspiel war" [Need for Speed: Shift ].

Need for Speed: Hot Pursuit (von Criterion Games, den Burnout-Machern) wird am 18. November in den Läden stehen. Am 26. Oktober soll übrigens eine Demo zur Verfügung gestellt werden.


Autor: Marcel Kleffmann
Quelle: CVG
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Kommentare

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  • auch eines der besten studios kann nicht jeden Druck standhalten (Nfs+Skate). Die Vorgaben von Ea waren unmenschlich. Ein zweijahre zyklus hätte nfs gerettet!
  • also most wanted fand ich klasse besser als underground aber alles was dannach kam war mist :( hoffe es wird besser
  • Typisch,dass ist nicht nur in EAs Chefetage so,der Realitätsverlust ist doch schon eine Vorrausetzung geworden,damit man überhaupt Chef werden kann. Ich habe bis jetzt keinen Chef gehabt der wirklich wusste was fakt ist,da gibts dann so nette Mitarbeiterzufriedenheits Umfragebögen die verteilt  [...] Typisch,dass ist nicht nur in EAs Chefetage so,der Realitätsverlust ist doch schon eine Vorrausetzung geworden,damit man überhaupt Chef werden kann. Ich habe bis jetzt keinen Chef gehabt der wirklich wusste was fakt ist,da gibts dann so nette Mitarbeiterzufriedenheits Umfragebögen die verteilt werden und hinterher sind sie total entsetzt wie schlecht diese Umfragen doch ausfallen. :lol: :lol: :lol: