Electronic Arts

Neue Entlassungswelle

Nachdem bereits gemunkelt wurde, dass Electronic Arts einmal mehr die Axt schwingt, bestätigte der Hersteller jene Maßnahmen gegenüber Joystiq. Es handle sich um saisonale Abgänge, die eben üblich und für ein gesundes Unternehmen auch wichtig seien, nachdem die meisten Produkte für das Weihnachtsgeschäft fertiggestellt wurden, lässt Jeff Brown da vermelden.

Dass die Entlassungen mehr als ein Standardprozedere sind, legen Berichte von Shacknews und 1UP nahe. Dort will man nämlich erfahren haben, dass mehr als 100 Stellen bei EA Canada und EA Black Box gestrichen wurden. Black Box hatte zuletzt skate 3 abgeliefert, welches die Verkaufserwartungen des Mutterkonzerns vermutlich nicht hatte erfüllen können.

EA Canada wiederum könnte für die Verschiebung von NBA Elite 11 abgestraft worden sein. Das als Neustart der Serie angedachte Basketballspiel hätte eigentlich bereits erhältlich sein sollen - kurz vor dem Verkaufsstart trat EA allerdings überraschend auf die Bremse. Laut einer Quelle soll der Hersteller die Reihe nun von EA Canada abgezogen und an EA Tiburon übergeben haben. Dort werden bereits Serien wie Madden NFL, Tiger Woods, Fight Night und neuerdings MMA produziert. 

Einigen Hinweisen zufolge sollte NBA Elite 11 vielleicht noch im Winter erscheinen - die jüngsten Gerüchte dürften aber eher jene bestätigen, die orakelten, dass EA den diesjährigen Ableger der Reihe komplett auf Eis legen wird. Immerhin hatte man vor Kurzem verkündet, man werde NBA Live 10 durch die ganze Saison hinweg mit Updates versorgen.
Autor: Julian Dasgupta

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Kommentare

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  • Nerix schrieb:
    crackajack schrieb:
    R_eQuiEm schrieb:
    Die Branche ist halt echt hart!
    Ich glaub kaum das es woanders anders zugeht. Wenn Boeing/Triumph/beliebiger Autobauer mal kündigen anfangen dann sind's oft gleich
     [...]
    Nerix schrieb:
    crackajack schrieb:
    R_eQuiEm schrieb:
    Die Branche ist halt echt hart!
    Ich glaub kaum das es woanders anders zugeht. Wenn Boeing/Triumph/beliebiger Autobauer mal kündigen anfangen dann sind's oft gleich Tausende.
    Insbesondere muss man hier zwischen einzelnen Kulturkreisen unterscheiden. In den USA ist diese Hire & Fire Mentalität nach wie vor sehr verbreitet. Es gibt quasi keinen Kündigungsschutz und dementsprechend sind die dortigen Arbeitnehmer solche Maßnahmen auch eher gewohnt - was es natürlich nicht viel besser macht (aber dadurch dass der Arbeitsmarkt dort flexibler ist, ist es häufig auch einfacher schneller einen neuen Job zu finden - nur momentan ist es schwierig, aufgrund des mangelnden Aufschwungs und der für amerikanische Verhältnisse sehr hohen Arbeitslosigkeit). In Deutschland hingegen versucht ein großes Unternehmen in der Regel um jeden Preis betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, da es sofort negative Berichtserstattung geben wird und Zweifel an der Geschäftsstrategie laut werden. Wenn es möglich ist wird ein Personalüberschuss über Abfindungsregelungen, Frühverrentung oder Ausgliederng gelöst.
    Soll ich mal lachen? In Deutschland ist es auch nicht anders. Bezüglich IT Branche ist es ja so, daß die Wasserträger immer nur Projektbezogene Zeitverträge bekommen. Kein vernünftig denkender AG will mehr unbefristete Verträge verteilen. Überall wo es möglich ist, werden am liebsten Leiharbeiter beschäftigt. Auch sehr beliebt ist das Einsetzen von Praktikanten. Die ersten Monate wird der Praktikant vom vorgänger Praktikanten eingearbeitet, dann wird Vollzeit wie ne Vollzeitkraft gearbeitet und im letzten Drittel wird von diesem der nächste Praktikant eingearbeitet.. Wie sagte noch Q-Tip? Image is nothing if you have thirst..
  • crackajack schrieb:
    R_eQuiEm schrieb:
    Die Branche ist halt echt hart!
    Ich glaub kaum das es woanders anders zugeht. Wenn Boeing/Triumph/beliebiger Autobauer mal kündigen anfangen dann sind's oft gleich Tausende.
    Insbesondere  [...]
    crackajack schrieb:
    R_eQuiEm schrieb:
    Die Branche ist halt echt hart!
    Ich glaub kaum das es woanders anders zugeht. Wenn Boeing/Triumph/beliebiger Autobauer mal kündigen anfangen dann sind's oft gleich Tausende.
    Insbesondere muss man hier zwischen einzelnen Kulturkreisen unterscheiden. In den USA ist diese Hire & Fire Mentalität nach wie vor sehr verbreitet. Es gibt quasi keinen Kündigungsschutz und dementsprechend sind die dortigen Arbeitnehmer solche Maßnahmen auch eher gewohnt - was es natürlich nicht viel besser macht (aber dadurch dass der Arbeitsmarkt dort flexibler ist, ist es häufig auch einfacher schneller einen neuen Job zu finden - nur momentan ist es schwierig, aufgrund des mangelnden Aufschwungs und der für amerikanische Verhältnisse sehr hohen Arbeitslosigkeit). In Deutschland hingegen versucht ein großes Unternehmen in der Regel um jeden Preis betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, da es sofort negative Berichtserstattung geben wird und Zweifel an der Geschäftsstrategie laut werden. Wenn es möglich ist wird ein Personalüberschuss über Abfindungsregelungen, Frühverrentung oder Ausgliederng gelöst.
  • Die Arbeitswelt ist halt hart und unmenschlich. Ich halte "Human Resources" immer noch für ein Unwort. rya.