Electronic Arts

'Digitaler Vertrieb ist die Zukunft'

Für John Riccitiello liegt die Zukunft im digitalen Vertrieb, dies verkündete der Geschäftsführer von Electronic Arts gegenüber IndustryGamers. "Ende 2011 wird der Download-Markt größer/wichtiger sein als der mit regulär verpackten Spielen in den Läden. Das steht für mich außer Frage! Und ich denke, dass wir Möglichkeiten finden werden, um die zusätzlich in den Verpackungen befindlichen Dinge auch Stück für Stück in kleinen Teilen oder in Form von Abonnements bzw. Mikro-Transaktionen verkaufen zu können."

Seine Überzeugung zur zukünftigen Vormachtstellung von digital vertriebenen Spielen macht er einerseits an der erfolgreichen Umstellung von Herr der Ringe Online (wir berichteten) und andererseits an einem hauseigenen Beispiel fest: "Unsere größte Gewinnspanne pro Spieler (ARPU: Average Revenue per User) erzielen wir mit Free-to-Play-Titeln. Natürlich fragt ihr euch dabei 'wie kann ein kostenloses Spiel den größten Gewinn erzielen?' Wir haben Spieler, die 5.000 Dollar im Monat ausgeben, um FIFA Ultimate Team zu spielen - und das Spiel ist im Prinzip kostenlos verfügbar." Seiner Meinung nach müssen die Publisher in Zukunft flexibler agieren, gerade wenn es um die Art und Weise der Generierung von Umsätzen geht...

"At the end of [2011], the digital business is bigger than the packaged goods business, full stop. No questions in my mind. Then, you know, I think that we'll find ways to even sell our packaged goods content in chunks and in pieces and subscriptions and micro-transactions," he told IndustryGamers in a recent interview. [...] The free-to-play model has been a huge boon for EA. Riccitiello noted, "Our highest ARPU (average revenue per user) are free-to-play games among paying users. You think about that and say, 'how can a free game be the game they pay the most for?' We have people who are giving us $5,000 in a month to play FIFA Ultimate Team. And it's free. Dirty little secret."


Autor: Marcel Kleffmann
Quelle: industrygamers.com

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Kommentare

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  • EA und Activision in einen Sack und böse draufhauen, da erwischt es keinen falschen!
  • Gefällt mir sehr gut. Internet ist sö günstig wie nie mit sehr hoher Geschwindigkeit. Wenn dann kein Onlinezwang herrscht und man das Spiel und die Lizenz auf dem Gerät hat kann ich super damit leben ;).
  • Silrog schrieb:
    Crewmate schrieb:
    Boesor schrieb:
    Eins ist sicher, ihr, die ihr alle davon redet in Zukunft aufgrund der Vertriebsänderung nichts mehr zu spielen werdet auch in jahren noch hier (oder woanders) sitzen und spielen, mit ne Steam-
     [...]
    Silrog schrieb:
    Crewmate schrieb:
    Boesor schrieb:
    Eins ist sicher, ihr, die ihr alle davon redet in Zukunft aufgrund der Vertriebsänderung nichts mehr zu spielen werdet auch in jahren noch hier (oder woanders) sitzen und spielen, mit ne Steam- oder einem anderen Account. Und das wissen auch die Hersteller. Warum immer so endgültig absolut Michell?
    Natürlich werden DVD und Module sterben. Davon ist auch nicht erst seit der Aussage von Riccitiello sicher auszugehen. Die Frage ist einzig noch wann, ob noch 1 Konsolengeneration folgt die auf beide Vertriebsschienen setzt?
    ich habe mich auf den Zeitraum von Ricotello bezogen. 2011 ist definitiv zu früh, der Tenor der Spieler im Netz ist gegen reine Downloadspiele. Wie das ganze Langfristig aussieht, hängt von der Entwicklung der Spieler ab. Zu dem könnten die meisten hier dann schon nicht mehr gehören. Mit dem Beginn des Berufslebens schränken sich die meisten ein was zocken angeht. Boesor schrieb:
    Crewmate schrieb:
    klar werden wir hier noch sitzen. Weil es keine totale Umstellung geben wird.
    Es muss ja gar nicht total werden, es reicht ja schon wenn es ein Spiel gibt wie damals half Life was es eben nur online gibt, aber jeder haben will. Steam wollte auch "niemand", wie schauts jetzt aus...
    Half Life 2 erschien damals auf DVD und Cracks gegen Steam waren schnell verfügbar. Verfügbarkeit ist auch einer der Gründe für Steam. Insgesammt geht es dem PC Markt fernab von Indigames und Streckenpferden wie Strategiespiele und P&C Adventures nicht besonders gut. Auch hier die Frage, was die Spieler so mit sich machen lassen.