Electronic Arts

Lobt den PC

Dass man den PC trotz der doch etwas stiefmütterlichen Behandlung in Sachen Demos und DLC auch bei Electronic Arts zu schätzen weiß, betont Frank Gibeau in einem Interview mit Gamasutra.

So verweist der Chef der EA Games-Sparte u.a. darauf, dass Playfish laut der jüngsten Nutzerzahlen der zweiterfolgreichste Anbieter von Facebook-Spielen ist. Der Publisher hatte die Social Games-Schmiede vor über anderthalb Jahren übernommen. Auch hat man mit Star Wars: The Old Republic bekanntermaßen ein deutlich größeres Wagnis am Start.

"Die Nutzerbasis ist gigantisch. Im herkömmlichen Handel sind PC-Spiele ein großes Problem, aber im Download-Bereich sieht es da großartig aus. Die Gewinnmargen sind viel besser, und es gibt keine Regeln von irgendwelchen Third-Party-Anbietern, an die wir uns halten müssen. Aus unserer Sicht ist das eine extrem gesunde Plattform. Es ist absolut denkbar, dass der PC für uns zur größten Plattform werden wird."

Basierend auf dem Trend aus dem asiatischen Markt gehe er davon aus, dass sich das Free-to-Play-Modell auch in Nordamerika und Europa immer stärker durchsetzen wird.

Allerdings gebe es natürlich auch bei den Konsolen noch Potenzial. Das Auflösungsmaximum (1080p) habe man zwar erreicht, dafür seien PS3 und Xbox 360 in Sachen Hardware durchaus noch nicht ausgereizt, orakelt Gibeau. Möglichkeiten für Innovationen gebe es vor allem bei den Eingabegeräten und hinsichtlich des Online-Erlebnisses.
Autor: Julian Dasgupta
Quelle: Gamasutra
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Kommentare

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  • Entweder man findet sich mit der PC Konsolenportierung ab, oder man kauft nur PC typische Spiele. Das sind Adventures,Simulationen und RTS Spiele. Bei fast allem anderen bekommt man das vorgesetzt, was Konsolen noch so draufhaben. Das muss noch nicht mal schlecht sein. Nur eines will mir nicht  [...] Entweder man findet sich mit der PC Konsolenportierung ab, oder man kauft nur PC typische Spiele. Das sind Adventures,Simulationen und RTS Spiele. Bei fast allem anderen bekommt man das vorgesetzt, was Konsolen noch so draufhaben. Das muss noch nicht mal schlecht sein. Nur eines will mir nicht so ganz in den Kopf. Wenn doch die Raubkopierer an den schlechten PC Zahlen schuld sind, warum ändert sich das auf einmal bei digitalen Platformen. Oder macht man durch die Einsparung der Verpackung soviel Gewinn, dass es sich schon wieder lohnt. Für mich sieht das so aus, dass mit dem Übergewicht der PC Hardware in den letzten 2 Jahren die Konsolen gepusht werden, weil sie gleichwertig programmiert werden können. Also technisch gesehen. Sieht man auch daran, dass viele beim PC mit DX 11 prahlen, aber bei Release kein DX11 dabei ist. Sie haben eigentlich gar kein Interesse das Geld reinzustecken, aber müssen es, um PC Spieler zu locken. Wäre ja auch zu auffällig, wenn keiner es nutzen würde. Zumal die Hardware sehr billig zu haben ist. Wenn die nächste Konsolengeneration raus ist, wird sich das wieder ändern. Wenn ich mir so Steam anschaue, dann sehe ich nur ganz wenige Titel, die eines PCs würdig sind. Es kommt soviel Datenmüll raus, was man früher nicht mal mit der Kneifzange angepackt hätte. Auch ärgerlich, das frühere PC Marken gänzlich auf Konsole verschwunden sind. Aber vllt haben auch viele PCler in den Jahren zur Konsole gewechselt. Oder haben beides, so wie ich. Sehr schade, dass alles zum Massenkonsum geworden ist und nur noch dafür produziert wird. Aber wie die Geschichte immer wieder zeigt, werden die sich selber ins Knie schiessen. Irgndwann und irgendwo kommt der Knackpunkt. Und wer glaubt, er würde beim DLC für PC benachteiligt. Seit froh, das ihr das meiste erst garnicht angeboten bekommt. Was da abgeht, das ist Massenabzocke. Erstmal braucht man es nicht und zweitens ist es viel zu teuer. Der Sinn liegt ledeiglich darin, dass man den Gamern ein Spiel verkauft und sie dann gängelt, dass sie ja kein komplettes Spiel haben. Oder weil sie in einem MP nicht mitspielen können, weil mir ja gerade diese eine Map fehlt. Der einzige DLC den ich jemals für "mich" lohnenswert empfand, dass war Undead Nightmare für gute 10 Euro. Wenn ich den Stundenlohn hätte, den z.b diverse Publisher mit diversen Spritepacks für diverse Spiele machen, dann ist kopfschütteln noch das geringste. Wieder mal bestes PC Beispiel ist Shogun 2. Was soll mir die Limited Edition vermitteln, was ich jetzt verpassen würde. Erstmal ist diese Version im Schnitt 10 Euro teurer und beinhaltet eine Bonusschlacht "wers glaubt" und dazu einen Clan oder was auch immer das ist. Ich hab ihn bis jetzt nicht gesehen und auch noch nicht vermisst (oder ich habe ihn garnicht wahrgenommen). Äh, ich hab sie selber gekauft (bin ja auch doof). Der Rotz beinhaltet rein garnichts, was mir den Spielspass nicht auch für 39 Euro geben würde, anstatt knapp 50 Euro zu bezahlen. Dazu ein Blättchen, was sich Handbuch schimpft und sonst rein garnichts. Da ich im Handel gekauft habe, ist der Preisunterschied leider so maginal gewesen, dass man schon zwangsläufig die Limited kauft. :roll: Um das ganze mit EA abzurunden. Wenn ich mir alleine den Müll für Mass Effect 2 und Dragon Age ansehe, dann bekomme ich das gruseln. Wieviel Geld die damit zusätzlich gemacht haben, das wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Ist wohl auch besser so....
  • Sieht nicht so aus, als hättet ihr es mitbekommen, aber so sieht wohl die Zukunft für EA, in Sachen PC, aus (bzw, der Lob bezieht sich auf solchen Mist):  [...] Sieht nicht so aus, als hättet ihr es mitbekommen, aber so sieht wohl die Zukunft für EA, in Sachen PC, aus (bzw, der Lob bezieht sich auf solchen Mist): http://www.rockpapershotgun.com/2011/03 ... ds-review/ So UNVERSCHÄMT dreist was hier durchgezogen wird. Und guckt euch mal bei Facebook die likes fürs Spiel an. Einfach nur gruselig.
  • S3rious Phil schrieb:
    Ponyo schrieb:
    Was Punt e) Gängelung betrifft, find ich das auf dem PC hundertmal schlimmer. DLC, SecuROM, DRM/Steam, 20 verschiedene Onlinekonten, Registrierungszwang, etc
    Für Leute die zu blöd sind so etwas zu umgehen,
     [...]
    S3rious Phil schrieb:
    Ponyo schrieb:
    Was Punt e) Gängelung betrifft, find ich das auf dem PC hundertmal schlimmer. DLC, SecuROM, DRM/Steam, 20 verschiedene Onlinekonten, Registrierungszwang, etc
    Für Leute die zu blöd sind so etwas zu umgehen, klar ist es dann ein Nachteil. Und seit wann ist Steam ein Nachteil, das hört sich für mich eher so an als würden die Leute rumheulen die sich ständig Spiele runterladen und dann wegen dem Steam Kopierschutz keinen Keks dafür haben, zumindest nicht gleich zum Release.
    Sowas zu umgehen? Wie soll ich den DRM/steam und die ganzen ONlinekokonten plus registrierpflicht umgehen? Niemand wird sich einen Keks oder was ähnliches für sein Original Spiel laden. Man ist nunmal davon abhängig. Vor allem Electronic arts regt mich auf das ich jedes mal meine Daten hergeben will wenn ich die Gratis Dlc die kommischerweise jeder packung beiligt Spielen will. Wenn man einfach nur Spielen will finde ich sowas ein unding! Steam würde ich jetzt nicht als direkten Nachteil sehen, umso mehr ich mich damit beschäftige desto besser gefällt es mir. Alle Spiele schön aufgeräumt ein meiner Bibliothek, im Steam shop rum stöbern. Oft günstige Angebote usw. Denke das viele sich halt einfach weigern ein externen Programm zu installieren um ein Spiel zu starten. Wenn ich ein Spiel im laden kaufe möchte ich das Spiel benutzen und nicht auch noch Steam. Das sich Raubkopierer darüber aufregen kann ich mir ned vorstellen, Steam ist doch schon lange kein thema mehr für die. Gibt doch meistens schon zum launch die Titel in einer gecrackten version ohne Steam @Scorcher das sehe ich ähnlich, man müsste den Leuten Steam näher bringen und zeigen was die vorteile sind. Jetzt ist es ja leider mehr ein Zwang. Steam kann nicht nur ein Grund sein sich ein Spiel nicht zu kaufen sondern auch es sich zu holen