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Electronic Arts: 76 Mio. Dollar Gewinn

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete Electronic Arts einen Umsatz von 4,143 Mrd. Dollar und lag damit über der Vorjahresmarke von 3,589 Mrd. Dollar. Nach langer Zeit konnte der Publisher dabei auch mal wieder einen Gewinn in Höhe von 76 Mio. Dollar verbuchen - im vergangenen Jahr hatte man noch ein Minus von 276 Mio. Dollar hinnehmen müssen.

Als Absatzmotoren des letzten Quartals erwiesen sich Mass Effect 3, FIFA Street, SSX sowie Kingdoms of Amalur: Reckoning. Zu den bestverkauften Titeln des gesamten Jahres gehört erwartungsgemäß FIFA 12. Dessen Online-Komponente samt FIFA Ultimate Team allein 108 Mio.Dollar an Einnahmen über Miktotransaktionen generierte. Bis zum Ende des aktuellen Geschäftsjahres sollen noch weitere 34 Mio. Dollar dazukommen.

Battlefield 3 habe im März über 6,3 Mio. Spieler verzeichnen können. Auf der Quo Vadis 2012 hatte Lars Gustavsson von DICE verlauten lassen, dass sich der Shooter bisher über 12 Mio. Mal (an Endkunden) verkauft und damit die ursprünglichen Ziele des Studios von zehn Mio. Einheiten bereits nach einem halben Jahr klar übertroffen hat. An den Handel hat man bis dato 15 Mio. Exemplare ausgeliefert und will im aktuellen Geschäftsjahr immerhin noch die 18-Millionen-Marke erreichen. Für BF3-DLC gaben die Spieler bis dato 61 Mio. Dollar aus. Mit Hilfe der kommenden Updates sollen es laut EA-Prognosen (siehe unten) insgesamt 158 Mio. Dollar werden.

Die Zahl der Abonnenten von Star Wars: The Old Republic beträgt laut Angaben des Herstellers 1,3 Mio. Im Winter noch war man auf 1,7 Mio. Nutzer gekommen

Origin hat EA zufolge elf Mio. registrierte Nutzer und hat einen Umsatz von 150 Mio. Dollar verbuchen können. Zum Vergleich: Ein  Quartal zuvor hieß es, die Download-Plattform komme seit ihrem Launch auf 9,3 Mio. registrierte Nutzer und habe einen Umsatz von 100 Mio. Dollar erwirtschaftet.

Wie fast schon üblich verweist die Geschäftsführung vor allem auf den Zuwachs um digitalen Bereich und merkt an:

""In the coming year, we break away from the pack, with a very different profile than the traditional game companies and capabilities that none of our new digital competitors can match."

Für das laufendende Geschäftsjahr (1. April 2012 bis 31. März 2013) rechnen Riccitiello & Co. mit einem Umsatz von 4,075 Mrd. Dollar und einem Verlust im Bereich von 51 bis 116 Mio. Dollar. Man werde ca. 80 Mio. Dollar in Entwicklung von Software für Next-Gen-Systeme investieren, heißt es außerdem.

Im letzten Quartal verteilte sich der Umsatz folgendermaßen auf die einzelnen Plattformen:

System: Umatzanteil (Vorjahreswert)

  • Xbox 360: 33% (31%)
  • PS3: 32% (33%)
  • Wii: 1% (6%)
  • Mobile: 6% (6%)
  • Sony-Handhelds: 1% (1%)
  • Nintendo-Handhelds - (3%)
  • PC: 25% (16%)




(Quelle: Electronic Arts)

Quelle: EA

Kommentare

Primerp12 schrieb am
Exklusiv auf dem PC lohnt sich genauso wenig wie ein PS3 oder 360 Exklusive auf den Markt zu bringen. Je mehr Plattformen, desto mehr Umsatz wird generiert. Ein Crossplattform Release erreicht einfach immer die größte Masse an Kundschaft.
Wobei EA mal wieder zeigt, das es um den PC ganz gut bestellt ist. Dem mehr Umsatz, der aus der EA Sports Sparte(fast nur Konsole), sowie den höheren Einnahmen einer Verkauften Konsolen-Einheit (zählt ja in den Umsatz) generiert werden, kann der PC zwar SWTOR und die schwächelnde Sims-Serie entgegensetzen, aber aufwiegen wirds das ganze nicht. So das man effektiv eher ein Gleichgewicht unter den Marktanteilen der 3 Plattformen erhalten sollte.
Da EA generell das größte und homogenste Portfolio unter allen Publisher aufweisen kann, zeigt es doch ganz gut wo alle Plattformen Brachenweit in etwa einzuordnen sind, nämlich allesamt auf Augenhöhe.
brent schrieb am
Fast nur Multiplattform im Portfolio und trotzdem den im Vergleich massiven Anstieg in einer Sparte - muss also die stärkste Sparte sein. Grade die sollte also ein Monetengrab sein - alsob. Marketinggeschwätz, so aussagekräftig wie die Bilder, die nur aus Hochrechnungen bestehen.
Bild
Sir Richfield schrieb am
Jo, danke!
brent hat geschrieben:Wie kann man behaupten, ein PC-exklusiver Titel lohne sich nicht, wenn gleichzeitig bei fast ausschließlicher Crossplatformentwicklung die PC-Sparte mehr als deutlich im Umsatz zulegt -
Indem man sagt, dass die paar Absatzzahlen auf dem PC alleine keine Multi Millionen Investition rechtfertigen.
Auch wenn Ubisoft denen permanent das Gegenteil beweist, aber EA verdient lieber 3x Geld, als nur einmal, auch wenn dieser Anteil steigt.
Es sind aber immer noch unter 10% Anteil, was ihnen ja recht zu geben scheint.
obwohl die Aussage doch eindeutig impliziert, die "verpönte" PC-Sparte sei mehr ein Randgeschäft - womit ja die Konsolen zwangsläufig in Sachen Umsatz beim selben Titel vorn liegen müssten? Die abnehmenden ToR-Userzahlen können das wohl kaum sein.
Achja, ToR mit 2,5 Mio Käufern hatte ich übersehen.
Wie viele Verkäufe hatte BF3 auf Konsole?
Oder NFS?
Oder die gesamte EA Sportsparte?
Ergo müsste sich ein reiner PC-Titel doch lohnen - scheinbar verkaufen sich die PC-Spiele bei EA besser als die Konsolentitel - woher sonst der starke Anstieg?
ToR, BF3, vielleicht ein wenig Amalur.
Ein Exklusiver, zwei Toptitel.. reichen für 3% Marktsteigerung.
Ich weiß nicht, woher Du Dir hochrechnest, dass sich für EA! PC Only Titel lohnen...
Sevulon schrieb am
Ob sich Exklusivität lohnt, lässt sich nur anhand von exklusiven Titeln messen. BF3 ist dabei ein eher schlechtes Beispiel, da es ja auch auf den Konsolen verkauft wird. Bei einer PC-Exklusivität würden allerdings die Einnahmen aus dem Konsolengenre wegfallen, ggf. neue auf den PC-Markt dazu kommen [weil Leute, die sich die Konsolenversion gekauft haben nun vielleicht die PC-Version kaufen würden] sowie die Kosten umverteilen. Das ist als Planspiel und mit simpler Mathematik nur schwer auszurechnen. Und es ist so eben nicht sichtbar, wie hoch der Gewinn wäre wenn BF3 Exklusiv auf dem PC erschienen wäre - und ob überhaupt ein Gewinn existieren würde.
So oder so bezweifle ich jedoch, dass ein PC-exklusives Spiel heutzutage noch mehr Geld erwirtschaftet als ein Crossplattform-Game. Dazu ist der Konsolenmarkt eigentlich zu stark. Nunja, Diablo III wird in der Hinsicht vielleicht mehr Aufschluss geben, wenn es auch eher aus der Bilanz von Blizzard abzulesen sein wird.
Refizul schrieb am
Nuracus hat geschrieben:Ich glaube, du liest die Auflistung ein bisschen falsch.
So wie ich das sehe, ist der Umsatzanteil im Grunde gleich geblieben.
Die 9%-Punkte mehr rühren einfach daher, dass bei den anderen Sparten (Nintendo) 8%-Punkte weniger sind.
Ich wette, ich hab jetzt selber nen Begriff falsch benutzt.
Wenn du es genau wissen willst, so ist der PC Umsatz im Vergleich zum Q4 des Vorjahrs um 95% gestiegen (171 Mio auf 334 Mio.) Bei der 360 gabs einen Zuwachs von 35% und bei der PS3 21%. Bei der Wii hingegen ging der Umsatz um 72% zurück. (GAAP Zahlen).
Was ich witzig finde ist, dass wenn man die EA eigenen Buchführungsmethoden hernimmt (non GAAP) verliert die PS3 9% am Umsatzanteil. Was zur Hölle berechnen die da wenn es so einen großen Unterschied gibt und der Abstand zur 360 so groß wird? :Kratz:
schrieb am

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