Verklagt Zynga
Bei Zynga würde würde man sich sicherlich mal wieder über positive Nachrichten freuen - zumindest von der Außenwirkung her kamen die Social-Games-Spezialisten (Farmville) in den vergangenen Wochen und Monaten nicht wirklich gut weg. Seit dem Börsengang ist die Aktie des einstigen Objekts der Investorenbegierde ziemlich abgeschmiert. Der Umstand, dass die letzten Quartalszahlen schlechter ausfielen als erwartet und auch Facebook selbst derzeit etwas lahmt, verbesserte die Stimmung nicht. Zudem wirft die Börsenaufsicht einen Blick auf Mark Pincus und einige andere Leute aus der Führungsebene, die im Frühjahr Anteile im Wert von 200 Mio. Dollar abgestoßen hatten.
Heute gab es dann Post vom Gericht: Electronic Arts verklagt den Hersteller im Auftrag seiner Tochter Maxis.
Auf dem hauseigenen Blog erläutert Lucy Bradshaw jenen Schritt: Zyngas The Ville habe sich sehr eindeutig bei The Sims Social bedient und klar spezielle Elemente kopiert, die den Facebook-Titel auszeichnen würden. Damit habe Zynga gegen geltendes Copyright verstoßen.
Es gehe nicht nur um eine oberflächliche Ähnlichkeit - Zyngas Designentscheidungen, Animationen, grafische Arrangements und Charakteraktionen habe man direkt aus The Sims Social übernommen. Außenstehende würden die beiden Spiele kaum unterscheiden können. Auch die Medien und Blogszene hätten die Ähnlichkeit besprochen.
Maxis sei nun nicht das erste Studio, das Zynga vorwirft, ein eigenes Produkt kopiert zu haben - aber im Gegensatz zu kleineren Firmen habe man die finanziellen Ressourcen, um sich dagegen zu wehren. Man hoffe auf eine nachhaltige Wirkung, mit der auch anderen Entwicklern geholfen wird. Ein paar Details aus der Klage gibt es hier zu sehen.
In der Tat: Dem Hersteller war schon öfter vorgeworfen worden, interessante Konzepte aggressiv zu kopieren und darauf zu setzen, dass sich deren Schöpfer nicht verteidigen wollen/können oder einfach außergerichtlich abgefunden werden können, wenn es eh zu spät ist. Vor einigen Monaten hatte NimbleBit recht öffentlichkeitswirksam darauf aufmerksam gemacht, wie Zynga das eigene Tiny Tower geklont hatte. Das Pikante: Das Studio hatte zuvor ein Übernahmeangebot des Unternehmens ausgeschlagen.
Auf Anfrage komentierte Zynga die Klage folgendermaßen: Man sei stets darauf aus, die unterhaltsamsten, innovativsten, sozialsten und anregensden in jedem Genre abzuliefern. The Ville mache sich all jene Ideen zu Nutze, die man schon in früheren Spielen wie CityVille oder CastleVille im Einsatz hatte, und erweitere sie um völlig neue Features. Es sei schon sehr schade, dass EA glaubt, dies sei eine angemessene Antwort auf das Spiel, und zeuge davon, dass der Publisher nicht weiß, wie Copyright funktioniert. Es sei außerdem recht ironisch, dass EA seine Rechtsanwälte kurz nach dem Launch von SimCity Social bemüht, welches doch eine recht eindeutige Ähnlichkeit zu Zyngas CityVille aufweise.
Heute gab es dann Post vom Gericht: Electronic Arts verklagt den Hersteller im Auftrag seiner Tochter Maxis.
Auf dem hauseigenen Blog erläutert Lucy Bradshaw jenen Schritt: Zyngas The Ville habe sich sehr eindeutig bei The Sims Social bedient und klar spezielle Elemente kopiert, die den Facebook-Titel auszeichnen würden. Damit habe Zynga gegen geltendes Copyright verstoßen.
Es gehe nicht nur um eine oberflächliche Ähnlichkeit - Zyngas Designentscheidungen, Animationen, grafische Arrangements und Charakteraktionen habe man direkt aus The Sims Social übernommen. Außenstehende würden die beiden Spiele kaum unterscheiden können. Auch die Medien und Blogszene hätten die Ähnlichkeit besprochen.
Maxis sei nun nicht das erste Studio, das Zynga vorwirft, ein eigenes Produkt kopiert zu haben - aber im Gegensatz zu kleineren Firmen habe man die finanziellen Ressourcen, um sich dagegen zu wehren. Man hoffe auf eine nachhaltige Wirkung, mit der auch anderen Entwicklern geholfen wird. Ein paar Details aus der Klage gibt es hier zu sehen.
In der Tat: Dem Hersteller war schon öfter vorgeworfen worden, interessante Konzepte aggressiv zu kopieren und darauf zu setzen, dass sich deren Schöpfer nicht verteidigen wollen/können oder einfach außergerichtlich abgefunden werden können, wenn es eh zu spät ist. Vor einigen Monaten hatte NimbleBit recht öffentlichkeitswirksam darauf aufmerksam gemacht, wie Zynga das eigene Tiny Tower geklont hatte. Das Pikante: Das Studio hatte zuvor ein Übernahmeangebot des Unternehmens ausgeschlagen.
Auf Anfrage komentierte Zynga die Klage folgendermaßen: Man sei stets darauf aus, die unterhaltsamsten, innovativsten, sozialsten und anregensden in jedem Genre abzuliefern. The Ville mache sich all jene Ideen zu Nutze, die man schon in früheren Spielen wie CityVille oder CastleVille im Einsatz hatte, und erweitere sie um völlig neue Features. Es sei schon sehr schade, dass EA glaubt, dies sei eine angemessene Antwort auf das Spiel, und zeuge davon, dass der Publisher nicht weiß, wie Copyright funktioniert. Es sei außerdem recht ironisch, dass EA seine Rechtsanwälte kurz nach dem Launch von SimCity Social bemüht, welches doch eine recht eindeutige Ähnlichkeit zu Zyngas CityVille aufweise.