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Electronic Arts: Erweitert & kürzt in Irland

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Vor einem Monat hatte PopCap eine interne Kürzungswelle begonnen. Knapp 50 Stellen wurden im Hauptstudio in Seattle gestrichen. Ob der Erfinder von Plants vs. Zombies, George Fan, angesichts der Umstände freiwillig seine Sachen packte oder ebenfalls gegangen wurde, ist nicht bekannt. Auch er gehört zu den Leuten, die seit Ende August nicht mehr beim Hersteller in Lohn und Brot stehen.

Das Unternehmen, das im vergangenen Jahr von EA aufgekauft worden war, kündigte außerdem formell eine "exploratory consultation" für seine Irland-Niederlassung an. Mit anderen Worten: Es wird darüber beraten, ob die Zweigstelle geschlossen wird. Oft genug ist das Schicksal einer Sparte, Vertretung oder Firma dann aber schon längst beschlossen. Und so kam es auch: Wie MCV mit Bezug auf die Tweets einiger ehemaliger Angestellter berichtete, wurde das Aus von PopCap Dublin wohl heute offiziell. Laut Develop dürfen sich jetzt insgesamt 96  Mitarbeiter nach neuen Jobs umsehen.

John Vechey hatte vor einem Monat die Kündigungspläne selbst per Blog-Eintrag bestätigt und nicht großartig versucht, zu beschönigen. Der Mitgründer des Studios betonte allerdings, dass nicht der Mutterkonzern, sondern das PopCap-Management selbst jene Entscheidung getroffen hatte. Der Hersteller sei im vergangenen Jahr zu schnell gewachsen, auch gebe es einen Strategiewechsel weg von Social- hin zu Mobile-Spielen. Frank Gibeau hatte allerdings vor kurzem auch von einigen Bereichen bei PopCap geplaudert -z.B. die Rechtsberatung und die Abteilung für Geschäftsangelegenheiten-, die überflüssig seien, da sie EA bereits selbst abdecke. 

Nicht bekannt ist, ob der eine oder andere PopCap-Mitarbeiter im  Mutterunternehmen Unterschlupf finden wird: EA hatte vergangene Woche angekündigt, dass man in der bis dato für den hiesigen Kundensupport von Star Wars: The Old Republic zuständigen Niederlassung in Galway 300 neue Stellen schaffen werde.

Kommentare

muskeljesus schrieb am
Silrog hat geschrieben:Und EA, und all die bösen Publisher für die EA stellvertretend steht, soll dann mal schauen wie sie mit den kombinierten Wunschträumen in die schwarzen Zahlen kommen. :mrgreen:
Du liegst richtig mit deiner Feststellung, der daraus gezogene Schluss ist m.M. jedoch falsch:
EA selbst ist nicht böse oder verachtenswert, es ist das System, dass solche Firmen hervorbringt.
die-wc-ente schrieb am
marschmeyer hat geschrieben:
Silrog hat geschrieben:Irgendwie ist das ein leidiges Thema wie immer über EA gemotzt wird. Man könnte glatt meinen die lieben Kommentatoren sind alle wahre Finanz- & Wirtschaftsgenies die das alles mit Links besser machen würden?
* Preise für Spiele runter, sind ja eh zu teuer und es ist ja letztlich auch immer nur das gleiche Produkt in zig Fortsetzungen.
* DLC sollte es eher gar nicht geben, sondern alles gleich zum Release eingebunden sein. Oder gratis per Patch nachgereicht.
* Bloss keine monatlichen Gebühren, solche Kosten rechtfertigt praktisch kein Spiel mehr.
* F2P = P2W. Das kann kein echter Spieler wollen!
* Den Entwicklern sollte man alle kreativen Freiheiten lassen und sie bloss nicht einschränken. Je weniger Management, desto besser.
* Die böse Crunch Time gehört auch verbannt, da menschenunwürdig. Aber ja keine verspäteten Releases! Also müssen für Projekte zusätzlich Leute angeheuert werden. Leute zu entlassen wenn sie nicht mehr benötigt werden ist hingegen böse.
Und EA, und all die bösen Publisher für die EA stellvertretend steht, soll dann mal schauen wie sie mit den kombinierten Wunschträumen in die schwarzen Zahlen kommen. :mrgreen:
Hat ja auch noch nie geklappt, Spiele mit Modsupport, LAN-Modus und 1,2 richtigen Addons zu entwickeln. Gab ja früher auch On-Disketten-DLC. :roll:
Die gute alte Zeit... Spiel geschafft; Waffen etc. freigeschaltet :banane:
marschmeyer schrieb am
Silrog hat geschrieben:Irgendwie ist das ein leidiges Thema wie immer über EA gemotzt wird. Man könnte glatt meinen die lieben Kommentatoren sind alle wahre Finanz- & Wirtschaftsgenies die das alles mit Links besser machen würden?
* Preise für Spiele runter, sind ja eh zu teuer und es ist ja letztlich auch immer nur das gleiche Produkt in zig Fortsetzungen.
* DLC sollte es eher gar nicht geben, sondern alles gleich zum Release eingebunden sein. Oder gratis per Patch nachgereicht.
* Bloss keine monatlichen Gebühren, solche Kosten rechtfertigt praktisch kein Spiel mehr.
* F2P = P2W. Das kann kein echter Spieler wollen!
* Den Entwicklern sollte man alle kreativen Freiheiten lassen und sie bloss nicht einschränken. Je weniger Management, desto besser.
* Die böse Crunch Time gehört auch verbannt, da menschenunwürdig. Aber ja keine verspäteten Releases! Also müssen für Projekte zusätzlich Leute angeheuert werden. Leute zu entlassen wenn sie nicht mehr benötigt werden ist hingegen böse.
Und EA, und all die bösen Publisher für die EA stellvertretend steht, soll dann mal schauen wie sie mit den kombinierten Wunschträumen in die schwarzen Zahlen kommen. :mrgreen:
Hat ja auch noch nie geklappt, Spiele mit Modsupport, LAN-Modus und 1,2 richtigen Addons zu entwickeln. Gab ja früher auch On-Disketten-DLC. :roll:
bondKI schrieb am
Tjaja, das einzige was EA kann --->Entwickler mit bekannten Marken aufkaufen, so schnell wie möglich so viel wie möglich melken und sobald die Verkaufszahlen nachlassen, Studio dicht machen. :ugly:
Meisterdieb1412 schrieb am
Tja, da sieht mans mal. Was EA kann, kann es richtig gut - Entwickler ruinieren. Und zwar scheinbar nicht nur die großen! Plants vs. Zombies warn' ziemlich cooles Game.
schrieb am

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