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Electronic Arts: Ist "nicht schlecht, aber roboterhaft"

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
AJ Dembroski hatte an Madden NFL 12 und Madden NFL 13 mitgewirkt, ist aber mittlerweile nicht mehr bei EA Tiburon tätig. Er wolle nicht schlecht über seinen einstigen Arbeitgeber reden, gebe es doch gute Leute bei EA. Auch behandle das Unternehmen seine Angestellten gut. Die seinerzeit von EAspouse beschriebenen Misstände habe er nicht beobachten können. Letztendlich ließ Dembroski seinem Frust dann aber doch etwas freien Lauf auf Twitter, wie die Sportspezalisten von PastaPadre zusammenfassend berichten.

Es gebe viele brillante Menschen bei EA - diese würden aber durch die Unternehmensstruktur zurückgehalten. EA sei eben ein börsennotiertes Unternehmen; das werde sich nie ändern. Er würde John Riccitiello sogar als "guten Typen" bezeichnen, der allerdings "Spiele nicht versteht." Für den Geschäftsführer seien das "Ansammlungen von Statistiken." Metriken seien das Schlimmste, was der Spielewelt hätte passieren können. Alles werde ihn Zahlen zerlegt, ohne dass wirklich etwas dabei herauskommen würde. Ein Football-Spiel versuche, Featuregleichheit mit einem Call of Duty-Titel zu erreichen, obwohl das grundverschiedene Spiele seien.

Mit den Draft-Klassen-Stories sei nur ein einziges Feature, an dem er gearbeitet hatte, letztendlich auch so wie angedacht in der finalen Fassung von Madden NFL 13 gelandet. Alles andere sei vom Lead-Designer (ein "Arschloch") neu gemacht bzw. rausgekantet worden. Es habe insgesamt vier Designer gegeben, von denen drei auch kompetent gewesen seien - der vierte habe alles völlig verhauen. Seinem Tuning der Simulationsengine hätten die finalen Teile gefehlt, die sie wirklich gut gemacht hätten. Auch die anderen Designer hätten hart gearbeitet - nur damit ihre Arbeit dann nochmals überholt wird. Das neue Scouting-System und einige Änderung an der KI seien großartig gewesen, letztendlich aber wieder rückgängig gemacht bzw. nicht berücksichtigt worden. Die Leute sollten EA nicht vertrauen: "Nicht weil sie schlecht sind." "Sie behandeln ihre Angestellten gut. Sondern weil sie roboterhaft sind. Malen nach Zahlen. Sie sehen Spiele als Ansammlung von Funktionen. Sie verstehen den künstlerischen Aspekt nicht." Und das werde sich auch nie ändern, so der sichtlich frustrierte Dembroski.

Kommentare

TP-Skeletor schrieb am
Meisterdieb1412 hat geschrieben:
Wizz hat geschrieben:Niemand kann mir erzählen dass diese Headlines keine gezielten Trollversuche sind! xD"

Willkommen auf 4players. Nicht selten werden sogar winzige Nebensätze eines Interviews, die so gut wie rein gar nichts mit der eigentlichen Thematik zu tun haben aber sich reißerisch anhören, aus dem Zusammenhang gerissen und als Headline verwendet.
(Beispiel: "Windows 7 ist eine Katastrophe")
BILD-Niveau
War das nicht Windows 8? Ich empfand die Aussage auch nicht wirklich aus dem Kontext gerissen.
Meisterdieb1412 schrieb am
Wizz hat geschrieben:Niemand kann mir erzählen dass diese Headlines keine gezielten Trollversuche sind! xD"

Willkommen auf 4players. Nicht selten werden sogar winzige Nebensätze eines Interviews, die so gut wie rein gar nichts mit der eigentlichen Thematik zu tun haben aber sich reißerisch anhören, aus dem Zusammenhang gerissen und als Headline verwendet.
(Beispiel: "Windows 7 ist eine Katastrophe")
BILD-Niveau
WilderWein schrieb am
Ich mag EA nicht, leider sind viele Spiele sehr gut wo EA drauf steht. Aber ist nur meine Meinung.
Artemicion schrieb am
EA 1982 hat geschrieben: Can a Computer Make You Cry?
Right now, no one knows. This is partly because many would consider the very idea frivolous. But it's also because whoever successfully answers this question must first have answered several others.
Why do we cry? Why do we laugh, or love, or smile? What are the touchstones of our emotions?
Until now, the people who asked such questions tended not to be the same people who ran software companies. Instead, they were writers, filmmakers, painters, musicians. They were, in the traditional sense, artists.
We're about to change that tradition. The name of our company is Electronic Arts.
Software worthy of the minds that use it.
We are a new association of electronic artists united by a common goal?to fulfill the enormous potential of the personal computer.
In the short term, this means transcending its present use as a facilitator of unimaginative tasks and a medium for blasting aliens. In the long term, however, we can expect a great deal more.
These are wondrous machines we have created, and in them can be seen a bit of their makers. It is as if we had invested them with the image of our minds. And through them, we are learning more and more about ourselves.
We learn, for instance, that we are more entertained by the involvement of our imaginations than by passive viewing and listening. We learn that we are better taught by experiences than by memorization. And we learn that the traditional distinctions?the ones that are made between art and entertainment and education?don't always apply.
Towards a language of dreams.
In short, we are finding that the computer can be more than just a processor of data.
It is a communications medium: an interactive tool that can bring people's thoughts and feelings closer together, perhaps closer than ever before. And while fifty years from now, its creation may...
hydro?skunk_420 schrieb am
Nehmen wir das viel gerüffelte Mass Effect 3: vom Budget her wäre es kein Problem gewesen, die Enden, die nachgereicht wurden, schon zu Beginn einzubauen. Auch stand der Titel mit anfang März nicht unter Releasedruck, sodass man locker den Titel zur gamescom hätte rausbringen können.Wäre EA auch wurscht gewesen.

Naja, ME3 wirkt zumindest auf meinen persönlichen Eindruck gerusht. 10.2010 ME2, ME3 03.2012. 1,5 Jahre. Mir sind zum ersten mal in ME3 schlechte animationen aufgefallen, dazu diese "klickmich"-Puppen dialoge. Kann mir doch keiner erzählen dass das den "Flow" unterstützen soll, so doof kann Bioware in 1,5 Jahren nicht geworden sein. Und ob es einem Publisher wie EA egal ist, wahrscheinlich schon komplett geplante Marketingkampagnen erneut nach hinten zu verschieben, würd ich jetzt bezweifeln. Wie bei jedem Projekt, das sich verzögert, hätte auch ME3 dann noch mehr Kosten verursacht, als ursprünglich geplant waren. Also lieber gerusht auf den Markt werfen als weniger Gewinn zu machen.
schrieb am

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