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Electronic Arts: Sinniert über Konto-Bindung und Gebrauchtspiele

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Als zweitgrößter Dritthersteller ist Electronic Arts naturgemäß im Besitz von Devkits der kommenden Konsolen von Sony und Microsoft und kennt deren Features. Konkrete Ankündigungen kann der Publisher zwar nicht vorwegnehmen, sein Finanzchef Blake Jorgensen ließ laut Gamasutra aber schon mal durchblicken, dass mit einem Stapellauf der beiden Systeme Ende 2013 zu rechnen sei. (In Europa wohl Anfang 2014 im Falle der PlayStation 4, wenn man der Gerüchteküche glauben darf. -Anm. d. Red.)

Der Übergang zu den "Gen-Four"-Systemen - bei EA scheint die Konsolenära erst mit der PlayStation zu beginnen - werde für den Hersteller deutlich weniger rumpelig verlaufen, orakelte Jorgensen da. Man habe 10 bis 15 Kernprodukte, auf die man sich konzentriere. Auch wolle man die Steigerung bei den Kosten für Forschung und Entwicklung (R&D) unter der Marke von 100 Mio. Dollar halten. Mit der Frostbite-Engine habe man außerdem die Technologie für den Umstieg, die beim Wechsel von der PS2-Generation zur "Gen-Three" gefehlt habe.

Ohne Details zu verraten, könne man sicherlich davon ausgehen, dass die neuen Konsolen deutlich stärker ins Wohnzimmer und in den Haushalt eingebunden sein werden, heißt es weiter. Auch würden Tablets und Smartphones besser integriert. Abwärtskompatibilität zu den Vorgängerkonsolen sei "sehr unwahrscheinlich" - was angesichts der durchgesickerten mutmaßlichen Hardwaredaten auch nicht wirklich verwundert.

"Das wird Probleme im Gebrauchtmarkt erschaffen."

Jorgensen kommt auch auf den Gebrauchtmarkt zu sprechen: Der sei für Hersteller natürlich ein zweischneidiges Schwert. Sicherlich würde man gerne nur Neuversionen an die Kunden verkaufen, gleichzeitig ermögliche der Second-Hand-Markt eine Liquidität bei den Spielern, von der man auch in gewisser Hinsicht profitiere. Wer ein altes Spiel in Zahlung gebe, kaufe damit ja auch eventuell ein neues. Angesichts der Gerüchte, dass sowohl Microsoft als auch Sony bei den kommenden Konsolen darauf aus sind, Spiele mit dem Nutzerkonto eines Spielers zu verknüpfen und so den Weiterverkauf, aber auch den Verleih einzuschränken, merkt Jorgensen nur an:

"Ich kann mich nicht wirklich dazu äußern, wie die Kisten der nächsten Generation mit Hinblick auf Gebrauchtspiele stehen werden. Ich kann sagen, dass der Trend in der Branche dahin geht, eine Dauerverbindung zu haben und eine Bindung zum Kunden aufzubauen, und dass der Grad, mit dem die Software einen bestimmten Kunden identifiziert, einige Probleme im Gebrauchtmarkt erschaffen wird."

Kommentare

The Incredible Hojo schrieb am
LoxagonX hat geschrieben:Ich hoffe mal, dass - wenn s wirklich so kommt - die Firmen mit der Pleite bestraft werden. Wer die Kunden derart gängelt, verdient nichts anderes. Und auch wenn Raubkopien verboten sind, die Annahme dass sie ernsthaft schaden glaube ich nicht. Denn man kann davon ausgehen dass locker 95% aller Raubkopierer sich das Produkt niemals kaufen werden. Die anderen 5% laden sich den Kram runter um zu schauen obs was taugt.
Ja, ich behaupte sogar: ohne illegale Downloads würden die Firmen weniger verkaufen. Weil: keine Testmöglichkeit = kein Kaufintresse. Testmöglich = wird, wenns gut ist gekauft.
Und DRM? Dieser Stasi-Müll kommt mir niemals ins Haus. Wenn ich mein Spiel verkaufen will, verkaufe ichs. Wenn ich eins gebraucht kaufen will, kaufe ichs. Der Gebrauchtmarkt wäre eh leichter einzudämmen. Faire Preise (also maximal 39,95 ? pro Spiel), fehlerfreie Spiele, umfangreiche Spiele ... also das was früher eine Selbstverständlichkeit war. Zu DM Zeiten hätte man jeden Publisher erschlagen, der es gewagt hätte ein 5 Stunden Spiel für 120 Mark zu verkaufen und womit? Mit Recht!

Naja, früher war auch nicht alles besser. Da hast du genau so verbuggte Spiele gehabt wie heute, auch Spielzeiten unter 4 Stunden etc. Und wenn du Inflation mit berücksichtigst, sind Spiele tatsächlich nicht teurer geworden. Einfach zu sagen "Ich nehme mal EUR-Preis mal zwei!" funktioniert halt nicht.
Bei der Raubkopier-Thema verstehe ich die Argumentation nicht. 95% kaufen das Spiel sowieso nicht, aber wer saugt und das Spiel gut findet, der kauft anschließend? Was denn nun? Entweder die meisten saugen, um zu testen und bei Gefallen zu kaufen, dann müssen das mehr als 5% sein, allein um auch wirksam zu sein oder es sind doch Leute, die saugen aber nicht kaufen, egal aus welchem Grund, dann fördern sie auch nicht den Umsatz, wie du es schilderst.
LoxagonX schrieb am
Ich hoffe mal, dass - wenn s wirklich so kommt - die Firmen mit der Pleite bestraft werden. Wer die Kunden derart gängelt, verdient nichts anderes. Und auch wenn Raubkopien verboten sind, die Annahme dass sie ernsthaft schaden glaube ich nicht. Denn man kann davon ausgehen dass locker 95% aller Raubkopierer sich das Produkt niemals kaufen werden. Die anderen 5% laden sich den Kram runter um zu schauen obs was taugt.
Ja, ich behaupte sogar: ohne illegale Downloads würden die Firmen weniger verkaufen. Weil: keine Testmöglichkeit = kein Kaufintresse. Testmöglich = wird, wenns gut ist gekauft.
Und DRM? Dieser Stasi-Müll kommt mir niemals ins Haus. Wenn ich mein Spiel verkaufen will, verkaufe ichs. Wenn ich eins gebraucht kaufen will, kaufe ichs. Der Gebrauchtmarkt wäre eh leichter einzudämmen. Faire Preise (also maximal 39,95 ? pro Spiel), fehlerfreie Spiele, umfangreiche Spiele ... also das was früher eine Selbstverständlichkeit war. Zu DM Zeiten hätte man jeden Publisher erschlagen, der es gewagt hätte ein 5 Stunden Spiel für 120 Mark zu verkaufen und womit? Mit Recht!
Zinssm schrieb am
Seien wir doch mal ehrlich,was wir hier debattieren sind pure Luxusprobleme.Alarmanlagen gibts wegen Einbrechern und nicht umgekehrt.Jetzt kann man lange sinnieren wieviel Profit jeder machen will mit sowas.Und auch hier ist Ehrlichkeit angesagt...Schaut nicht auch jeder von uns auf sein fettes Geldbeutelchen?!In einem Land in dem Google View einen Aufstand auslöst,man sich aber gleichzeitig bei Faceboook anmeldet und freiwillig Daten rausrückt,man sich über jede Kamera am Bahnhof aufregt weil jeder scheinbar meint er sei ein kleiner 007 liegt der Verdacht nahe das wir vor lauter Wohlstand keine anderen Probleme haben..Ist auch so.Drum laßt uns glücklich weiterleben wie die Madn im Speck....aber bitte übertreibts nicht ;)
The Incredible Hojo schrieb am
KATTAMAKKA hat geschrieben:Das Problem ist einfach das im Grunde genommen die Wachstums Spitze schon längst errreicht ist. Von Nun an geht es bergab. Mit DRM , Online Zwang, Accountbindung etc wird einfach versucht wenigstens die alten Gewinn Margen noch zu halten, indem man auch das letztmögliche an eventueller Gewinnschöpfung versucht einzufahren. Da wird praktisch mit allem möglichen Zeugs noch versucht zusätzlich ein paar Tropfen Kohle von den Konsumenten rauszuquetschen.
Die Anleger und Geldgeber der Spieleindustrie sind dazu ein recht labiler Haufen und verlangen Sicherheiten wo es keine gibt. Der Konsum wird sicher nicht durch mehr Zwang und mehr Regelung durch die Game Industrie gesteigert . Dazu kommt noch das dieser Kontrollwahn inkl einengender Regelwahn im gesammten Gesellschaftlichen Leben immer mehr zunimmt , so das selbst der Ottonormalverbraucher sagt^^ ach leckt mich doch am Arsch, ich werde jetzt auch zum Revolutzer und zum Konsumverweigerer``
Konsum-Verweigerer ist der kommende Trend, und das ist deutlich cooler als ständig die Goldene Arschkarte als Konsum Loooooser zu ziehen

Zunächst machst du meiner Meinung nach den Fehler, das Marktpotenzial zu unterschätzen, das ja auch mit dem Nachwachsen neuer Spieler stetig in Bewegung ist. Wenn du von dem jetzigen Marktpotenzial ausgehst und es statisch betrachtest, dann mag die Spitze erreicht sein, aber es kommen neue hinzu, die eben an Spiele andere Ansprüche haben als du oder ich. Von daher sehe ich keinen Abwärtstrend, eher im Gegenteil.
Dann sehe ich - gerade in Deutschland - nicht die Reaktion der Verbraucher, zu Revoluzzern zu werden, da ist gerade der "Ottonormalverbraucher" zu träge und zu sorgsam um seinen status quo. Auch hier sehe ich eine gegenteilige Entwicklung, da der Konsument eben ein Bedürfnis für ein Produkt hat, das stärker ist als sein Sicherheitsbedürfnis. Sprich: Lieber...
Sir Richfield schrieb am
Ist doch alles korrekt: Dem Konsum looser sitzt das Geld halt lose in der Tasche.
schrieb am

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