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Electronic Arts: Weitere Kürzungen im Social-Bereich

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Die frühjährliche Entlassungswelle schwappt weiter durch Electronic Arts. Erst in der vergangenen Woche hatte der Publisher die Mobile-Sparte von EA Montreal zusammengestrichen und damit schon zum zweiten Mal binnen weniger Monate in Kanada den Rotstift angesetzt.

Anfang März hatte das Unternehmen BioWare San Francisco geschlossen. Das einst als EA2D bekannte Studio hatte zu jenen Teams gehören, die bei EA die Sparte Social Games bedienen. Und genau jener Bereich ist eines von mehreren Problemkindern beim Publisher, der sich dort mehr Wachstum und Umsatz erhofft hatte.

Gestern verkündete der Hersteller schließlich, dass man The Sims Social, SimCity Social und Pet Society im Juni vom Netz nehmen wird. SimCity Social schafft es damit nicht mal bis zu seinem ersten Geburtstag, auch der Sims-Ableger dürfte aufgrund des Bekanntheitsgrads der Marke wohl als Enttäuschung eingestuft werden. 

Und so scheint EA auch bei Playfish die Axt zu schwingen, wie Develop berichtet. Demnach hat das Unternehmen dort in den letzten vier Wochen zahlreiche Stellen gekürzt. Vor dreieinhalb Jahren hatten Riccitiello & Co. die Social Games-Schmiede für über 300 Mio. Dollar aufgekauft. Im Studio im indischen Hyderabad wurden laut MCV Asia 50 Entwickler entlassen. Auch dort wurden bis dato Social Games produziert.

Kommentare

muecke-the-lietz schrieb am
ica hat geschrieben:Also ich muss mich bei den Kommentaren von Einigen hier echt schon sehr wundern. Ich halte zwar auch nichts von Social Gaming aber habe deswegen kein Problem damit. Ich mag Vieles nicht in der Welt aber deshalb bereitet es mir keine Genugtuung, wenn das jetzt gestrichen wird. Jetzt Freude zu empfinden kommt mir nicht in den Sinn. Ich finde es schade für die Fans und natürlich für die Angestellten, die jetzt arbeitslos sind, auch wenn es mich persönlich nicht weiter tangiert.

Dein Mitgefühl kannst du dir sparen, denn gerade aufgrund dieses Bereiches wurden Plätze an anderen, wichtigen Stellen gestrichen.
Außerdem ist es in diesem Bereich normal, dass ein Markt, der extrem schnell wächst, auch wieder extrem schnell in sich zusammen bricht. Daher denke ich, dass die Mitarbeiter mit so etwas früher oder später rechnen mussten.
Und letztlich tut dieser Social Games Markt der Gesamtwelt der Videospiele auch nicht gut, weil einerseits wichtige Ressourcen an anderen Stellen fehlen und grundgenerell die Wahrnehmung von Games verschoben wird. Social Games und F2P schicken Spiele wieder in die Steinzeit zurück, wo sie nicht mehr waren, als bloße Unterhaltung für zwischendurch. Zeitvertreib, Spielzeug - nicht weiter ernst zu nehmen.
Damit wurde doch die gesamte Entwicklung von Games hin zu einem ernst zu nehmenden Medium gefährdet. Anstatt die echten Kunden zu versorgen und den Fans auch weiterhin klar zu machen, wie wichtig sie sind, hat sich doch die ganze Industrie in der Öffentlichkeit abgewendet und nur noch von diesem Blödsinn geredet.
Auch bei der PS4 scheint es nichts wichtigeres als diesen neuen "Share Button" zu geben, soziale Dienste werden extrem in den Vordergrund gerückt, die Spiele selber fristen ein Schatten Dasein.
Da freut es mich zu mindestens zu hören, dass dieser Markt nicht mehr dabei ist, ungehindert zu wachsen, sondern, dass sich die ganze...
ica schrieb am
Also ich muss mich bei den Kommentaren von Einigen hier echt schon sehr wundern. Ich halte zwar auch nichts von Social Gaming aber habe deswegen kein Problem damit. Ich mag Vieles nicht in der Welt aber deshalb bereitet es mir keine Genugtuung, wenn das jetzt gestrichen wird. Jetzt Freude zu empfinden kommt mir nicht in den Sinn. Ich finde es schade für die Fans und natürlich für die Angestellten, die jetzt arbeitslos sind, auch wenn es mich persönlich nicht weiter tangiert.
dobpat schrieb am
Das sind gute Neuigkeiten.
Vielleicht schnallt EA ja jetzt, dass man die echten Spieler bedienen sollte.
Für echte Spieler ist Gaming eben ein zentrales Hobby, sie kaufen im Schnit mehrere Spiele pro Jahr und investieren viel Freizeit in ihr Hobby.
Mit "Lieschen Müller" die vielleicht mal für 5? virtuelle "Edelsteine" nachkauft und nach ein paar Wochen sowieso keine Lust mehr auf diesen Casual Dreck hat ist eben auf Dauer doch kein Geld zu verdienen.
"Lieschen Müller" hat sich nie für Spiele interessiert und trägt das Hobby nicht im Herzen, solche Leute kann man mal kurzzeuitig für ein paar simple billige Mist Spiele "ablenken", aber dann sind sie eh wieder abgewendet, eben auch weil die Spiele nichts bieten.
Was für Leute sitzen eigentlich bei EA ? Merken die überhaupt noch was ?
Alking schrieb am
YEAA!!!
Ist das nicht DIE Genugtuung für uns Core-Gamer? Die Social Bereiche werden zusammengestrichen. Ha! Das habt ihr davon mit eurem Minispiele-Social-Casual-Schrott!
Herrlich und viele haben es vorausgesagt, dass diese Blase schnell platzen würde.
schrieb am

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