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Electronic Arts: Weitere Entlassungswelle

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Wer glaubte, Electronic Arts habe seine Umstrukturierungsmaßnahmen mit der Schließung von BioWare San Francisco, den Kürzungen bei EA Montreal und dem möglichen Aus für Playfish abgeschlossen, der hat sich ziemlich geirrt. Am gestrigen Donnerstag musste die Belegschaft des Publishers eine weitere Entlassungswelle verkraften.

Genaue Zahlen sind nicht bekannt. Der Einschnitt ist aber immerhin so groß, dass der Hersteller ihn selbst auf seinem eigenen Blog erwähnt. Dort heißt es, man fokussiere sich jetzt voll auf neue Technologien und den Mobile-Bereich und habe deswegen leider auch die Belegschaft in einigen Niederlassungen verkleinern müssen. Man sei aber sehr dankbar für den Beitrag aller Angestellten. Die Änderungen seien notwendig, konzentriere man sich doch darauf, großartige Spiele abzuliefern und die Spieler davon zu überzeugen, ihre Zeit mit EA-Produkten zu verbringen.

Den Schätzungen einiger Kotaku-Quellen zufolge könnten bis zu zehn Prozent der insgesamt über 9300 Angestellten betroffen sein. Gegenüber Gamasutra ließ eine mit der Situation vertraute Person verlauten, jene Annahme sei wohl zu hoch. Bisherigen Informationen zufolge wurden in jedem Fall PopCap Vancouver und Quicklime Games (Need for Speed World) geschlossen. Zuvor war bereits gemunkelt worden, EA Partners drohe das Aus.

In einem internen Rundschreiben legt Larry Probst weitere Änderungen dar. So habe man die Marketingabteilungen der einzelnen Sparten zusammengelegt, um die Effizienz zu steigern. Origin werde zukünftig zu den Frank Gibeau unterstellten Labeln gehören. Andrew Wilson werde dann hauptverantwortlich für die Download-Plattform sein.

Der Zeitpunkt für die Kündigungen ist nicht wirklich überraschend: In knapp zwei Wochen wird der Publisher den nächsten Geschäftsbericht vorlegen. EA befindet sich eigentlich schon seit Jahren im Umbruch, das vergangene Geschäftsjahr stellt dennoch eine Zäsur da. So hatten sich die beiden BioWare-Gründer Greg Zeschuk und Ray Muzyka Ende 2012 aus dem Unternehmen zurückgezogen. Nach Milliardenverlusten und Enttäuschungen wie Star Wars: The Old Republic verloren die Aktionäre nach sieben Jahren dann doch die Geduld mit John Riccitiello: Der Geschäftsführer verkündete im März schließlich seinen Rücktritt.

Der frühere CEO und aktuelle Aufsichtsratschef Larry Probst übernimmt den einstigen Posten Riccitiellos interimsmäßig und leitet die Suche nach einem Nachfolger.

Kommentare

Serious Lee schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
Talkstar hat geschrieben: aber schau dir den arbeitsmarkt an, glaubst du erstnhaft, dass ein GUTER spieleentwickler (egal welcher bereich) probleme haben wird einen neuen besseren job zu finden? ich beantworte es dir , NEIN !
Da werden nicht nur Entwickler, sondern Graphiker, IT-Admins, Vertriebler, Personaler, Kundenservice-Mitarbeiter und die Leute entlassen, die sonst in der Firmencafeteria den Mitarbeitern hinterherputzen.
EA besteht nicht nur aus "produktiven" Mitarbeitern, sondern angesichts der Größe der Firma aus viel Verwaltung und Administration. Ohne die es angesichts der Größe der Firma aber auch nicht geht, was eines der Probleme der Majors darstellt. Umsätze aus Spieleverkäufen müssen nicht nur hoch genug sein, um die unmittelbaren Produktions- und Marketingkosten zu deckeln, sondern sie müssen auch in der Lage sein den ganzen "Wasserkopf" mit zu finanzieren.
Scheiss drauf. So gut wie alle Branchen haben an der Wirtschaftskrise zu knabbern. Bedank dich bei den Banken, Spekulanten und all dem anderen opportunistischen BWLer Gesocks.
Wenn ich die Konsole anmache will ich Ruhe von genau diesem Dreck. Leider hört er dort nicht auf. Dank EA und co. werden wir auch noch im intimsten Rückzugsmoment des Lebens daran erinnert, dass wir gerade mal das Kapital wert sind, das wir solchen Unternehmen zum Zwecke unserer Bespaßung zur Verfügung stellen.
brent schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
Talkstar hat geschrieben: aber schau dir den arbeitsmarkt an, glaubst du erstnhaft, dass ein GUTER spieleentwickler (egal welcher bereich) probleme haben wird einen neuen besseren job zu finden? ich beantworte es dir , NEIN !
Da werden nicht nur Entwickler, sondern Graphiker, IT-Admins, Vertriebler, Personaler, Kundenservice-Mitarbeiter und die Leute entlassen, die sonst in der Firmencafeteria den Mitarbeitern hinterherputzen.
EA besteht nicht nur aus "produktiven" Mitarbeitern, sondern angesichts der Größe der Firma aus viel Verwaltung und Administration. Ohne die es angesichts der Größe der Firma aber auch nicht geht, was eines der Probleme der Majors darstellt. Umsätze aus Spieleverkäufen müssen nicht nur hoch genug sein, um die unmittelbaren Produktions- und Marketingkosten zu deckeln, sondern sie müssen auch in der Lage sein den ganzen "Wasserkopf" mit zu finanzieren.
Leute, die eine ohnehin überflüssige Stelle besetzen, werden die nicht wegen ihrer tollen Fähigkeiten innehaben, die wären ohnehin schon weg. Der Platz, den EA freimacht, wird gefüllt.
gracjanski schrieb am
sehr schön. Die Entlassenen sollen die Branche wechseln und die fähigen bei anderen Unternehmen ihren Job finden.
Jetzt noch Ubisoft hinterher und unser Hobby wird qualitativ besser :D
schrieb am

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