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Electronic Arts: Umsatzrückgang, aber kleiner Gewinnzuwachs

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Am 31. März endete bei Electronic Arts nicht nur die Ära John Riccitiello, sondern auch das vergangene Geschäftsjahr. In dem konnte der Publisher einen Umsatz von 3,797 Mrd. Dollar verbuchen und lag damit unter der Vorjahresmarke von 4,142 Mrd. Dollar und der einstigen Prognose von 4,075 Mrd. Dollar. Dabei konnte man immerhin einen Gewinn von 98 Mio. Dollar verzeichnen, 22 Mio. Dollar mehr als im Vorjahr.

Laut Angaben des Unternehmens hat Battlefield 3 Premium bisher über 3,5 Mio. Nutzer gefunden und dabei Einnahmen von 120 Mio. Dollar generiert. SimCity habe sich 1,6 Mio. Mal durchverkauft (also an Endkunden verkauft), die Hälfte davon sei auf die Download-Version entfallen. FIFA 13 ist bis dato 14,5 Mio. Mal über den Ladentisch gewandert und übertrifft seine Vorgänger damit um satte 30 Prozent. Das Fußballspiel hat außerdem über 200 Mio. Dollar an digitalem Umsatz (Downloads, Ultimate Team & Co.) abgeworfen und den Wert von FIFA 12 in jenem Bereich zu einem vergleichbaren Zeitpunkt gar um 94 Prozent übertroffen. Ältere FIFA-Titel und FIFA Online steuerten nochmal 150 Mio. Dollar an (digitalen) Einnahmen bei.

Der iOS-Titel The Simpsons: Tapped Out warf im März zehn Mio. Dollar an Umsatz ab und kommt insgesamt auf 50 Mio. Dollar. Und machte damit fast die Hälfte des Gesamtumsatzes im Mobile-Bereich (104 Mio. Dollar) aus. 

Crysis 3 und Dead Space 3 wurden übrigens im Geschäftsbericht gar nicht erwähnt. Im späteren Conference-Call ließ Blake Jorgensen allerdings durchblicken, das Duo habe sich schlechter verkauft als erwartet.

Über Star Wars: The Old Republic hieß es, die Zahl der Abonnenten habe sich bei etwas mehr als 500.000 Nutzern eingependelt. Dank des Zustroms durch die F2P-Spieler habe sich der monatliche Umsatz des MMORPGs verdoppelt seit der Erweiterung um das alternative Modell.


Der Download-Dienst Origin kommt laut EA auf 47 Mio. registrierte Nutzer, darunter 20 Mio. Mobile-Nutzer. Zählt man Downloadspiele, Mobile-Titel und Abo-Einnahmen zusammen, hat EA in den vergangenen 12 Monaten 1,7 Mrd. Dollar Umsatz abseits des Handels verbucht.



Die operativen Kosten in der Firma seien mit 540 Mio. Dollar 15 Mio. Dollar höher ausgefallen als ursprünglich vorhergesagt - der Grund seien Abfindungskosten, so der Hersteller, der sich damit wohl auf die große Entlassungswelle der vergangenen Wochen, aber auch den Abgang Riccitiellos bezieht. Der bekam schließlich noch das Gehalt für die nächsten zwei Jahre als Abschiedsgeschenk. Jorgensen bestätigte auch, dass die Belegschaft des Publishers im Rahmen der Kürzungsmaßnahmen um zehn Prozent geschrumpft wurde.

Für das laufende Geschäftsjahr (1. April 2013 bis 31. März 2014) rechnet der Publisher mit einem Gesamtumsatz von 3,5 Mrd. Dollar und kalkuliert dabei mit einem Verlust von 299 Mio. Dollar. Das Unternehmen, das natürlich auch nochmal auf die gestrige Star-Wars-Ankündigung verwies, befindet sich derzeit immer noch auf der Suche nach einem neuen Geschäftsführer, während Larry Probst nach dem Abgang Riccitiellos interimsmäßig schaltet und waltet. Neuigkeiten gebe es noch nicht, man werde weiterhin sowohl interne als auch externe Kandidaten berücksichtigen, merkt der Aufsichtsratschef an.

Der Softwareausblick für das kommende Jahr bietet (bisher) keine große Überraschungen. Command & Conquer - welches trotz offizieller Umbenennung und Umbau in EAs Übersicht als "Command & Conquer: Generals" aufgeführt wird - ist demnach für das dritte Quartal eingeplant. Mit NBA Live 14 will der Hersteller dann wohl endlich nach zwei gescheiterten Anläufen sein Comeback im Basketballbereich feiern. Dass Battlefield 4 und ein neues Need for Speed Ende des Jahres in den Handel kommen werden, dürfte niemanden unverhofft treffen.

Über Next-Gen-Projekte jenseits der bekannten Spiele werde man erst auf der E3 reden.

Quelle: EA

Kommentare

Neophyte000 schrieb am
DeMaff hat geschrieben:Ich nehme mal an, die rechnen mit 3,5 MRD Dollar Gesamtumsatz und nicht mit so 'nem Hoeneß-Brieftaschen-Inhalt oder?
Der gleiche Fehler findet sich übrigens noch mal am Anfang bei der Vorjahres-Bilanz.
Ja da nimmst du richtig an.
DeMaff schrieb am
Ich nehme mal an, die rechnen mit 3,5 MRD Dollar Gesamtumsatz und nicht mit so 'nem Hoeneß-Brieftaschen-Inhalt oder?
Der gleiche Fehler findet sich übrigens noch mal am Anfang bei der Vorjahres-Bilanz.
schrieb am

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