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Electronic Arts: Weniger Umsatz & Mini-Gewinn

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Im abgelaufenen Geschäftsjahr (1. April 2013 bis 31. März 2014) konnte Electronic Arts Einnahmen von 3,58 Mrd. Dollar verbuchen und lag damit etwas unter der Vorjahresmarke von 3,8 Mrd. Dollar. Dabei sprang ein Gewinn von 8 Mio. Dollar raus; 2013 lag man bei 98 Mio. Dollar.

In den abgelaufenen 12 Monaten habe man "Hit-Spiele produziert, innovative digitale Inhalte und Dienste geboten und unglaubliche Unterhaltung für unsere Spieler auf der ganzen Welt geliefert", so das Fazit von Andrew Wilson. Es sei ein Übergangsjahr gewesen für die Branche, so der Mann, der im vergangenen September zum Nachfolger von John Riccitiello ernannt worden war.

Im Winterquartal sei EA der erfolgreichste Publisher auf PS4 und Xbox One gewesen, heißt es mit Verweis auf Battlefield 4, FIFA 14, Titanfall, Need for Speed Rivals und Madden NFL 25. 40 Prozent des Softwareabsatzes auf den beiden Systemen in den westlichen Märkten seien auf hauseigene Titel entfallen.

Der Mobile-Bereich habe im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 460 Mio. Dollar generiert; Ultimate Team kommt serienübergreifend auf 380 Mio. Dollar. Titanfall hat sich im März in den USA 925.000 Mal verkauft; die erst Anfang April veröffentlichte Xbox-360-Fassung laufe ebenfalls sehr gut. Das Ende Februar veröffentlichte Plants vs. Zombies: Garden Warfare wird im Geschäftsbericht mit keinem Wort erwähnt.

Für das neue Geschäftsjahr rechnet der Publisher mit einem Umsatz von 4,38 Mrd. Dollar. Dabei hofft man vor allem auf Titel wie die WM-Edition von FIFA und das Mitte Juni anstehende EA Sports UFC. Ab dem Spätsommer werden dann natürlich wie üblich die Sportserien mit Madden NFL 15, NFL 15, FIFA 15 und NBA Live 15 fortgesetzt - bei Letzterem gelobt Wilson klare Besserung, habe sich das Team doch das Feedback der Fans zu Herzen genommen.

Im Herbst setzt man natürlich auf Die Sims 4 sowie Dragon Age: Inquisition, das "immersivste Rollenspiel in der reichhaltigen Geschichte BioWares." Anfang 2015 wird dann wohl auch EAs Golf-Serie zurückkehren - mit dem Next-Gen-Debüt der nicht mehr unter der Tiger-Woods-Flagge laufenden Serie wolle das Team etwas "völlig Neues" bieten.

Auch werde es im Herbst ein großes neues Spiel für PC und Konsolen geben, das auf Frostbite 3 fußt und "von einem unserer talentiertesten Teams stammt." Ob es sich dabei um das nächste Battlefield handelt, wird man aber erst auf oder kurz vor der E3 erfahren - dann nämlich soll die Ankündigung erfolgen. Medal of Honor hatte der Publisher bekanntermaßen wieder auf Eis gelegt. An anderer Stelle erwähnte Wilson aber auch, dass Star Wars: Battlefront auf der E3 gezeigt werden soll - der Shooter befindet sich bei DICE in Arbeit. Mitte 2013 hieß es aber noch, der Titel werde vermutlich im Sommer 2015 erscheinen.

Im letzten Quartal des Geschäftsjahres (Januar bis März) verteilte sich der Umsatz folgendermaßen:

Systeme: Umsatzanteil (Vorjahreswert)
  • PS4/Xbox One: 16% (-)
  • PS3/Xbox 360: 50% (65%)
  • PC/Browser: 21% (21%)
  • Mobile: 10% (9%)
  • Andere: 3% (5%)


Quelle: ERTS

Kommentare

flying mettbrot schrieb am
"Ultimate Team kommt serienübergreifend auf 380 Mio. Dollar"
WOW! 380 (!) Millionen Dollar mit virtuellen Sammelkarten! Die Dummen sterben einfach nicht aus :(
Wolfenblut schrieb am
Bedameister hat geschrieben:Dragon Age wird denke ich nicht der große Erfolg den man sich wohl erhofft. Zum Glück hat man noch die Zugpferde FIFA und Sims die wohl wieder genug Geld in die Kass bringen sollten.
Dragon Age haben sie durch eigene Dummheit mit dem zweiten Teil mehr oder weniger beerdigt.
Bei Sims dürfte die Einschätzung stimmen. Wenn sie wie bei Sims 3 a) eine Engine nehmen, die zu schwach ist um nach der Hälfte der Erweiterungen noch halbwegs erträglich zu laufen und b) die Ausbesserung der unterirdischen Verarbeitung wieder der Modding-Community überlassen, dürften sich die Produktionskosten ihrer Lieblingsmilchkuh sich ja wie üblich im Verhältnis zum Umsatz in Grenzen halten.
Ein paar Billig-Erweiterungen, die jedes Moddingteam besser hinbekommen würde, zum Vollpreis verkaufen, ein paar hundert Nullkostengegenstände in den Shop pumpen, dann wird das schon.
Alles in allem würde es der Spielebranche nur guttun, wenn dieses Krebsgeschwür von einem Unternehmen ausgemerzt werden würde, was leider nicht passieren wird.
Temeter  schrieb am
Bedameister hat geschrieben:Finde es etwas schade, dass PVZ: Garden Warfare wohl nicht so gut ankam :?
Ich bin froh darüber, in Anbetracht der Tatsache, dass man das Spiel absichtlich auf Grind getrimmt hat, um später noch Mikrotransaktionen einzubauen.
Homer-Sapiens schrieb am
Bedameister hat geschrieben:Finde es etwas schade, dass PVZ: Garden Warfare wohl nicht so gut ankam :?
Vielleicht wirds ja noch wenn M$'s Exklusiv-Zeit abläuft und man auf den übrigen Plattformen nachlegen kann :wink:
Bedameister schrieb am
buk86 hat geschrieben:tja, hätte EA auch spiele für die nintendo wiiu konsole rausgebracht dann hätten die wohl die eine oder andere million ? mehr gewinn gemacht.
Das bezweifel ich allerdings etwas :Blauesauge:
Finde es etwas schade, dass PVZ: Garden Warfare wohl nicht so gut ankam :?
schrieb am

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