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Electronic Arts: "Mobilspiele zu Stars wie Hilton oder den Kardashians lohnen sich nicht"

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
EAs Vice-President Bill Mooney hat sich gegen den Trend von Celebrity-Spielen auf Mobilplattformen ausgesprochen, den Glu Mobile angestoßen hat - das berichtet die deutsche Ausgabe von Gamesindustry.biz. Der Überraschungserfolg habe seiner Meinung nach keine neue Gattung von "Star-Spielen" eingeläutet, erklärte Mooney auf der Messe "Mobile Gaming USA" in San Francisco:

"Es lohnt sich nicht, für Paris Hilton zu zahlen. Eine einzelne Star-Marke - man kann das machen, aber man ist sehr abhängig, dass dieser Star Bestand hat, man ist abhängig davon, dass der Star eine nuancierte und interessante Welt hat, an der man teilnehmen kann, und im Laufe des zweiten Jahres wird es mich interessieren, wie lange diese Star-Marke Bestand hat."

Im vergangenen Jahr berichtete das Promi-Magazin TMZ.com, dass Kim Kardashian durch ihre 45% an den Einnahmen ihres Handy-Spiels rund 85 Millionen Dollar einnehmen könnte. Glu Mobile habe nach dem überraschenden Erfolg des Spiels mit Kim Kardashian eilig weitere Star-Lizenzen von Katy Perry und Britney Spears erworben, um eine "Celebrity Gaming Platform" aufzubauen. Mooney lobt dagegen das langfristige Erfolgspotenzial der von "fachkundigen Lizengebern" aufgebaute Marken - als Beispiel dafür nennt er The Simpsons Tapped Out:

"Man erreicht ein Publikum, das etwas liebt und insbesondere an einem Ort mit eineinhalb Millionen Apps eine langlebige, beliebte und starke Marke zu haben, gibt einem Zugang zu einem Publikum, das man anders sehr schwierig erreichen könnte. Und man kann sowohl Casual- als auch Core-Spieler ansprechen. (...) Gracie macht seit 18, 20 Jahren Spiele, bis zurück zu Simpsons Pinball oder Simpsons Arcade und sie haben gelernt, wie man das macht. Tatsächlich haben sie nicht nur gelernt, wie man ein guter Lizenzgeber ist, sondern sie haben viel darüber gelernt, wie man sicherstellt, dass die eigenen Marken atmen."



Quelle: Deutsche Ausgabe von Gamesindustry.biz

Kommentare

RVN0516 schrieb am
Das würde sich eh blos auf Pads lohnen, auf mobile Phones müsste man zu oft scrollen.
The_Outlaw schrieb am
Purple Heart hat geschrieben:Also kein Arsch Simulator mit Kim. D:
Wird wohl einfach noch ein paar Jahre dauern, bis die Smartphones technisch in der Lage sind, das ohne Framedrops flüssig darzustellen. Ist ja doch ne ganze Menge zu simulieren.
zmonx schrieb am
Naja, so ein "Hatred: Glamour", mit lauter belanglosen "Persönlichkeiten", würde wenigstens für positive Publicity sorgen.
schefei schrieb am
Ein Konzern wie EA kann eben nicht mehr im kleinen Maßstab denken, da kostet so ein Spielchen gleich mal 50 Millionen, natürlich lohnt sich das dann nicht.
schrieb am

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