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Electronic Arts: Will in Zukunft mehr kreative Risiken eingehen

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Neben Sonys Shuhei Yoshida sprach sich auch Electronic Arts' Geschäftsführer Andrew Wilson auf der E3 für mehr Ideenreichtum im eigenen Portfolio aus, statt nur bekannte Konzepte und Nachfolger zu setzen. Als ihn Venturebeat.com auf die ungewöhnlichen Schauplätze im Golfspiel Rory McIlroy PGA Tour ansprach, antwortete Wilson, dass Patrick Söderlund eine Menge spaßige Impulse in die früher eher konservativen EA-Sports-Titel bringe. Darüber hinaus wolle man in Zukunft aber auch anderswo Freiräume für mehr kreative Risiken schaffen:

"Es ist eine Kultur, welche vom kompletten Marketing-Team vorangetrieben wird. (...) wir versuchen zusätzlich eine Kultur aufzubauen, in der die Leute sich dabei wohl fühlen, Risiken im kreativen Bereich einzugehen. Es ist wichtig. Wir haben die Pflicht, voran zu gehen und coole und kreative und innovative Dinge zu tun. Das ist riskant. Wir versuchen, eine Kultur zu schaffen, in der die Organisation das unterstützt, es normal und natürlich macht - und zu dem macht, was uns auszeichnet."

Als ihn das Magazin auf den Garn-Plattformer Unravel und Activisions Strategie weniger sicherer Hits ansprach, erläuterte Wilson das Thema folgendermaßen:

"Wir schauen uns an, wie Menschen mit Unterhaltung umgehen. Ein Ding, das man beobachten kann, ist - wenn man über TV-Serien nachdenkt, bekommen sie rund vier bis acht Staffeln, bevor sie keine Ideen mehr haben, bevor die Zuschauer zu etwas anderem weiterziehen. Filmstudios veröffentlichen vier oder fünf Bond-Filme nacheinander, oder Marvel-Filme, und dann machen sie eine Pause. Als menschliche Wesen haben wir diesen unstillbaren Huinger auf Inhalte. Wir konsumieren und konsumieren, und dann stehen wir auf und sagen: 'Ich habe keine Lust mehr darauf, ich versuche mal etwas anderes.' Sport ist übrigens die Ausnahme bei dieser Regel. Ich bin froh über die Stärke unseres Sport-Portfolios. Es ist konstant. Aber wir müssen verstehen, dass ein Tag kommen wird, an dem die Leute aufstehen und etwas völlig anderes spielen wollen. Wir müssen uns auf diesen Tag vorbereiten. Wir müssen mit dem Aufbau und der investition in neue Marken anfangen, die heute noch wie ein großes Risiko wirken, ein kreatives Risiko, aber es könnte letzendlich der nächste Blockbuster sein."


 

Quelle: venturebeat.com

Kommentare

Antonmass schrieb am
Sabrehawk hat geschrieben:Wenn ich schon lese ...dass "kreatitvität von dem gesamten Marketingteam vorangetrieben wird..." d.h Berufsschwätzer und Berufsheissluftballonaufpumper schwadronieren von Kreativität nach aussen, dabei
sollte nicht lieber der verdammte BOSS persönlich all jene supporten nach INNEN die sich was trauen...und zwar aktiv anstatt sich die Eier im Vorstandsessel zu schaukeln und Zahlen zu jonglieren. Das Marketinggesülze kenne ich von eigenem Konzern zur Genüge..die verbrennen nur Geld das andere reinholen müssen . Scheisspack.
Ruhig.
Antonmass schrieb am
Bin ich mal gespannt ob sie das wirklich tun. Paar Experimental-Teams wären nett.
Sabrehawk schrieb am
Wenn ich schon lese ...dass "kreatitvität von dem gesamten Marketingteam vorangetrieben wird..." d.h Berufsschwätzer und Berufsheissluftballonaufpumper schwadronieren von Kreativität nach aussen, dabei
sollte nicht lieber der verdammte BOSS persönlich all jene supporten nach INNEN die sich was trauen...und zwar aktiv anstatt sich die Eier im Vorstandsessel zu schaukeln und Zahlen zu jonglieren. Das Marketinggesülze kenne ich von eigenem Konzern zur Genüge..die verbrennen nur Geld das andere reinholen müssen . Scheisspack.
old z3r0 schrieb am
Ach EA. Ich warte ja nur noch bis Visceral zu Bioware East umbenannt wird :(
Mirror's Edge wird mir als schöner Unfall in Erinnerung bleiben.
SpoilerShow
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Kajetan schrieb am
8BitLegend hat geschrieben:Eine kleine Auflockerung tät so ziemlich allen EA-Games gut. Man kann Immersion und Realismus auch auf weniger steife Art und Weise erzeugen. Mal gucken wie es sich entwickelt. EA hat ja nicht nur ein kreatives, sondern auch ein geschäftliches Problem mit der Zielgruppe.
Der Gag ist ja, dass EA gar kein kreatives Problem hat. Activision ist um Längen weniger kreativ, versteht es aber wesentlich besser etablierte Marken zu melken und scheint mit Destiny, dem unkreativsten Planfranchise aller Zeiten, zumindest keinen Vollflopp gelandet zu haben.
Activision stellt sich einfach nur schlauer an als die Vollidioten bei EA, die ohne Not, in ihrer selbstgewählten Ignoranz und Überheblichkeit, im Laufe der letzten Jahre eine ganze Reihe einstmals erfolgreicher Marken und Serien unnötig zu Tode fortgesetzt haben. EA braucht nicht mehr Kreativität. Nur eine ganze Busladung mehr an Schlauheit.
schrieb am

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