Electronic Arts: Nach 16 Jahren endet das Exklusivitäts-Abkommen mit Porsche - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       

Electronic Arts: Nach 16 Jahren endet das Exklusivitäts-Abkommen mit Porsche

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
16 Jahre lang hatte eine Vereinbarung zwischen Electronic Arts und Autohersteller Porsche Bestand. Dort war geregelt, dass die sportlichen Nobel-Karossen aus Zuffenhausen exklusiv in PC- und Videospielen des amerikanischen Publishers auftauchen durften. Damit ist es jetzt (endlich) vorbei: Wie PC GamesN berichtet ist das Ende des Zeitraums für die exklusive Nutzung erreicht, deren Grundstein im Jahr 2000 mit Need for Speed: Porsche gelegt wurde.

Während man in vielen Rennspielen als Ersatz die getunten Modelle von RUF in der Garage vorfand, lieferte Turn 10 die Original-Flitzer von Porsche dank eines Sub-Licensing-Deals mit Electronic Arts seit Forza Motorsport 4 mit einem kostenpflichtigen DLC nach. Kürzlich erregten die Porsche-Pakete für die Rennsimulation Assetto Corsa Aufmerksamkeit und führten zu der Frage, ob der Exklusivdeal zwischen EA und dem Autobauer weiterhin Bestand hat. Die Antwort kennen wir jetzt.

Sie ist vor allem für die Mitbewerber eine gute Nachricht. So kann man davon ausgehen, dass im kommenden Gran Turismo Sport für die PS4 oder der nächsten Fortsetzung von Forza Motorsport die Fahrzeuge von Porsche wieder von Anfang an und ohne zusätzliche Kosten an Bord sein werden. In zukünftigen Rennspielen von EA bleibt Porsche selbstverständlich ebenfalls enthalten: "Wir haben weiterhin ein eine exzellente, andauernde Beziehung mit Porsche", so EA in einem Statement gegenüber Polygon. "Wir haben früher im Jahr stillschweigend vereinbart, unsere Beziehung mit einem nicht-exklusiven Lizenzabkommen fortzuführen und zukünftige Rennspiele von EA werden weiterhin Porsche-Modelle enthalten."

Quelle: PC GamesN, Polygon

Kommentare

ronny_83 schrieb am
Elderbunnie hat geschrieben:Da ich derjenige war, der ursprünglich in Italien die Frage an den Mann von Porsche gestellt hatte, kann ich auch sagen, dass offenbar die Überzeugung hinter dem Exklusiv-Deal mit dem Ende der Shift-Reihe zu bröckeln anfing, denn irgendwie wollte wohl Porsche schon irgendwas halbwegs realistisches. Das hat EA dann geschickt an die Wand gefahren.

Lustig, dass du das erwähnst. Denn Slightly Mad Studios selbst wollte mit Shift auch etwas realistischeres und EA hat gesagt "macht es Arcade". Denn neben Shift hatte Slightly Mad Studios damals sogar schon an einem Porsche Simulator gearbeitet, der aber wieder eingestampft werden musste.
Obwohl ich überzeugt bin, das Kunos der bessere Ansprechpartner für Porsche ist als Slighty Mad Studios. Denn Assetto Corsa in vom Fahrverhalten her das deutlich überzeugendere Produkt.
Elderbunnie schrieb am
ronny_83 hat geschrieben:
DARK-THREAT hat geschrieben:Asetto Corsa hatte glaub ich auch ein Porsche DLC.

Den gibt es jetzt, wo der Porsche-Vertrag mit EA zu Ende ist. Kunos hat sicher nichts an EA abgedrückt. Dafür haben die gar nicht das Budget.

Bei Assetto Corsa ist die Situation eine andere. Porsche ist mehr oder weniger an Kunos heran getreten, damit die für ihre Simulatoren die Software (Assetto Corsa Pro) liefern. Deswegen sind so Autos wie Panamera und Cayenne überhaupt kostenlos bei den Updates dabei, weil die eh für Porsche gemacht werden mussten, damit die in ihren Experience Centern ausprobiert werden können, bevor man mit dem echten Auto auf die Teststrecke geht.
Da ich derjenige war, der ursprünglich in Italien die Frage an den Mann von Porsche gestellt hatte, kann ich auch sagen, dass offenbar die Überzeugung hinter dem Exklusiv-Deal mit dem Ende der Shift-Reihe zu bröckeln anfing, denn irgendwie wollte wohl Porsche schon irgendwas halbwegs realistisches. Das hat EA dann geschickt an die Wand gefahren. Klang zumindest für mich so, aber natürlich wollte der werte Herr von Porsche da den Vertragspartner nicht in ein schlechtes Licht rücken. Würde aber jedenfalls den Sinneswandel erklären. Wundert mich aber, dass bei den ganzen Pressevertretern dort niemand sonst die Frage gestellt hatte. :lol:
SethSteiner schrieb am
Culgan hat geschrieben:Fehlt nur noch Star Wars, Gott wie ich das hasse. Man denke nur an die vielen Möglichkeiten wenn auch andere Studios das lizenzieren könnten.

Ich finde diese Art Exklusivgeschichten persönlich ja ziemlich fragwürdig. Gerade mit Star Wars ist es ja nicht nur bei Videospielen so. Auch Hasbro und Revell haben Exklusivrechte, wenn auch begrenzt auf verschiedene Märkte, andere Firmen wie Bandai dürfen dann ihre Figuren und Modelle nicht offiziell in Europa oder Amerika verkaufen. Das Resultat: Qualitativ minderwertige Figuren und Modelle.
ronny_83 schrieb am
DARK-THREAT hat geschrieben:Asetto Corsa hatte glaub ich auch ein Porsche DLC.

Den gibt es jetzt, wo der Porsche-Vertrag mit EA zu Ende ist. Kunos hat sicher nichts an EA abgedrückt. Dafür haben die gar nicht das Budget.
DARK-THREAT schrieb am
-ViPER- hat geschrieben:Ok, das ist mir nie aufgefallen, da ich kein Forza spiele. Welche anderen Rennspiele außerhalb EA meinst du, bei denen Porsche vorkommt?

Asetto Corsa hatte glaub ich auch ein Porsche DLC.
Die Exklusivlizenz hat MS noch immer? Dachte die wäre auch mit dem Assetto Corsa - Red Pack, seit Mitte des Jahres, Geschichte. Musste sich dann Kunos bei MS auch einkaufen?

Ich denke schon. Bin aber mir da nicht sicher. In Project Cars gab es ja auch kein Ferrari. Hätten die doch auch per DLC nachgereicht?
schrieb am

Facebook

Google+